Yeezy-Imperium: Wie Kanye West mit seinem Adidas-Deal reich wird

Kanye Wests Zusammenarbeit mit Adidas kann als gewaltige Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Kanye bringt seit Jahren vor allem jede Menge seiner Yeezy-Sneaker unters Volk und hat damit eine kaum versiegende Geldquelle erschaffen. Wie viel das Geschäft mit Adidas für Kanye abwirft, enthüllt nun eine Story in The New York Times.

Insider legt Kanye Wests Adidas-Deal offen

Im Kern geht es bei der NYT-Geschichte jedoch gar nicht um Kanye West, sondern um ein vermeintliches Diversitätsproblem bei Adidas. Weniger als 4,5% der Angestellten im nordamerikanischen Headquarter des Sportartikelgiganten seien schwarz. Mitglieder dieser Gruppe fühlen sich gemäß des Berichts zudem diskriminiert.

Kanye taucht in dem Artikel als Beispiel für prominente schwarze Künstler auf, die Adidas in der Öffentlichkeit repräsentieren. Fast beiläufig liefert der Text die Rahmendaten von Kanyes Adidas-Deal. Demnach erhält Mr. West 5% vom Nettosumsatz seiner Yeezy Brand. Die NYT beruft sich dabei auf eine Person aus dem inneren Zirkel von Adidas. Diese habe genaue Kenntnis über Kanyes Geschäftsbeziehung.

Der Bericht beziffert den erwarteten Umsatz mit Yeezy allein im Jahr 2019 auf 1,3 Milliarden US-Dollar. Das würde bedeuten, dass Kanye nur durch diesen Deal circa 65 Millionen US-Dollar einstreicht. Nicht einbezogen sind hier weitere Gewinnvereinbarungen, die möglicherweise zwischen Künstler und Unternehmen bestehen.

Erfüllt Kanye West irgendwann seine Prophezeiung?

Wenn man diese Zahlen so sieht, dann erscheinen einige Aussagen von Kanye aus dem Frühjahr 2018 zumindest nicht vollkommen aus der Luft gegriffen. Damals tweetete Kanye, dass er die bestbezahlteste Person in der Sneakerbranche sei.

ye on Twitter

I am currently the single highest paid person in footwear. That means I make more money on shoes than Michael Jordan.

Das stimmt wohl bis heute nicht so ganz, da Ex-Basketballstar Michael Jordan durch seine Zusammenarbeit mit Nike um die 100 Millionen US-Dollar im Jahr einnimmt, wie unter anderem das Forbes Magazine aufgeschlüsselt hat.

Kanye hatte sich 2018 außerdem große Ziele gesetzt. Er werde Yeezy zum "größten Bekleidungsunternehmen der Menschheitsgeschichte" ausbauen, hieß es ebenfalls auf Twitter. Die nächsten Jahre werden zeigen, ob Kanye dieser Schritt tatsächlich gelingt.

ye on Twitter

there's been a lot of fake news so I just wanted to give you the facts. Yeezy will become the biggest apparel company in human history by working with the most genius level talents and creating product at an affordable price. I hired the head of supply chain from the Gap.

Jay-Z ist schon auf einem anderen Level:

Jay-Z ist laut Forbes der erste Hiphop-Milliardär

Jay-Z ist kein Business-Man, er ist ein Business, Man - das weiß jedes Kind. Jetzt steht offenbar auch fest, dass er als erster Hiphop-Künstler über eine Milliarde US-Dollar schwer wiegt. Das schreibt zumindest Forbes, die laut eigener Aussage "vorsichtig" geschätzt und genau nachgerechnet haben: Offenbar handelt es sich bei Jay-Z um den ersten Hiphop-Milliardär.

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Amber Rose will nicht mehr von Kanye West gemobbt werden

Amber Rose will nicht mehr von Kanye West gemobbt werden

Von Alina Amin am 24.10.2020 - 12:24

Kanye Wests famose Ex-Freundin Amber Rose war kürzlich zu Gast beim "No Jumper"-Podcast von Adam22 und hat sich dort ausführlich über Kanyes Umgang mit ihr unterhalten. Sie erzählt, dass der Rapper sie seit der Trennung vor zehn Jahren regelmäßig mobben und runtermachen würde. Amber vermutet, dass Kanye ein Narizisst sei und erklärt dem Moderator, dass sie von Kanye in Ruhe gelassen werden will.  

Amber Rose will, dass Kanye West sie in Ruhe lässt

Amber berichtet von Kanyes jüngster Wahlveranstaltung und dass er sie dort als "Prostituierte" bezeichnete. Sie selbst würde sich nicht um Kanye und sein Leben scheren und ihr sei schleierhaft, wieso er immer noch in der Öffentlichkeit über sie spreche. Am liebsten würde sie auch in Interviews nicht über ihren Ex-Freund reden – sie wüsste aber, dass die Fragen immer wieder aufkommen. Eigentlich wolle sie nur alleine gelassen werden. 

Die beiden unterhalten sich darüber hinaus auch über einen Kommentar von Kanye aus dem Jahre 2015. Damals war dieser bei "The Breakfast Club" zu Gast, wo er erzählte, dass er nach der Trennung von Amber "30 mal duschen musste". Für sie sei es unerklärlich, wie er solche Dinge nach einer jahrelangen Beziehung sagen könne. Sie sieht hierin ein klares Zeichen von Narzissmus. Adam22 fügt dem hinzu, dass der Kommentar des Chicagoers nach Slut Shaming klang. Im Verlauf des Gesprächs wird sich auch über Kanyes Umgang mit der weiblichen Sexualität unterhalten.

Adam22 erklärt, dass Kanye vor seiner religiösen Erleuchtung der S*x- und P*rnoindustrie sehr offen gegenüber stand. Nun hätte er einen 180 Grad Wechsel gemacht. Amber Rose könne diese Veränderung besonders im Bezug auf Kim nicht verstehen:

"Seine Frau hat einen P*rno. Ich habe immer für Kim eingestanden. Ich meine, sie hat einen Ex-freund, den sie damals geliebt hat und mit dem hat sie ein S*xtape gedreht. Ich weiß nicht, ich finde nicht, dass das eine große Sache ist. Passiert halt im Leben."

('His wife has a porn. I always stood up for Kim. It's like, she had an ex-boyfriend that she loved at the time and she made a sextape. I don't know, it's not a big deal to me, it happens in life.')

Zum Thema Kanye und Donald Trump ist für sie übrigens alles glasklar: "Ich verstehe, wieso er Trump mag. Die beiden sind Zwillinge."

In dem Interview haben die beiden außerdem über das Leben als Mutter, Ambers Projekte und OnlyFans gesprochen:  


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