Einer Gruppe von Wissenschaftlern zufolge soll das Hören von Rap-Musik zur Linderung psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie oder Depressionen beitragen.

Dr. Becky Inkster, Neurowissenschaftlerin an der Universität Cambridge, hat gemeinsam mit Psychotherapeut Dr. Akeem Sule das Projekt Hiphop Psych ins Leben gerufen, in dem Rap als Behandlungsmethode erforscht wird.

Ihren Ansatz dahinter erklärt Inkster folgendermaßen: “There is so much more to hip-hop than the public realises. I grew up in the 90s during the golden era of hip-hop, when it exploded into mainstream culture. It is rich in references to psychiatric illnesses that have not been properly explored and which could be of enormous benefit to patients. We want to work with rappers, charities, medical groups and others to promote its real potential.”

Mit ihrem Projekt Hiphop Psych möchten Inkster und Sule Hiphop in therapeutische Übungen einbinden. So sollen Patienten beispielsweise Rap-Texte schreiben um ihre Emotionen besser auszudrücken. Auch sollen sich diese genauer mit Lyrics von beispielsweise Eminem oder Pharrell auseinandersetzen. Dieses Vorhaben erklären sie so: “Hip-hop in general, and rap in particular, often carry messages that are much more complex than is generally appreciated. That makes it an ideal medium for helping individuals understand their psychological problems and for finding ways to deal with them.” 

Am 20. Oktober wollen Inkster und Sule Hiphop Psych auf dem Cambridge Festival of Ideas vorstellen.

Wir sind gespannt, wie sich die Sache weiterentwickelt.

Quelle: The Guardian

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Kommentare

freue mich über so positive Nachrichten über hip hop :)
weiter so hiphop.de!

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