JuliensBlog will es noch einmal wissen und kündigt ziemlich überraschend an, sein Battlerap-Turnier "JuliensBlogBattle" ein letztes Mal veranstalten zu wollen. In einem knapp zweiminütigen Video erklärt er, warum er sich zu diesem Schritt entschieden hat und wie das "letzte JBB" ablaufen soll.
JuliensBlog will ein letztes Mal das JBB veranstalten
Direkt zum Einstieg spart Julien - wie gewohnt - nicht an Eigenlob und kürt das JBB mal eben zum "größten und besten Battlerap-Turnier, das es jemals gab und geben wird". Zugegebenermaßen, zumindest was Online-Turniere in Deutschland angeht, kann wahrscheinlich wirklich nur das VBT beim Kampf um diesen Titel mithalten.
Das letzte offizielle JBB fand im Jahr 2018 statt und wird von Julien als "nicht so prickelnd" bewertet, was "einen eher suboptimalen Abschied" darstelle. Das JCC und die beiden OctaBattles werden gar nicht erst erwähnt. Um das JBB gebührend zu verabschieden, wolle er es jetzt noch ein letztes Mal "vernünftig" machen.
Wie genau das aussehen wird, weiß Julien jedoch noch nicht und fordert die Zuschauer auf, in den Kommentaren zu diskutieren, was das beste Regelwerk ist. Auch bei einem möglichen Preisgeld will Julien der Voraussicht nach auf seine Community vertrauen und auf ein "Spenden-basiertes Preisgeld" setzen.
Wer mitmachen möchte, kann seine Qualifikation in gewohnter Manier samt Beat und Ausweiskopie bis zum 17. August per Mail an Julien schicken.
In den 2010er-Jahren erfreute sich das JBB extrem großer Beliebtheit. Der Höhepunkt, zumindest gemessen an der Aufmerksamkeit, dürfte das zweite JBB im Jahr 2013 gewesen sein. Damals rätselten Deutschrapfans in der gesamten Republik darüber, ob unter dem Schwammkostüm von SpongeBozz wirklich Sun Diego steckte, der noch kurze Zeit zuvor von Julien extrem hart angegangen war. Die Runden des rappenden Schwamms wurden inzwischen oft mehr als zehn Millionen Mal bei YouTube angeschaut. Mit den Jahren nahm jedoch der Hype um Online-Battlerap und damit auch um das JBB immer weiter ab. Die letzten Versuche kamen nicht im Ansatz an die Aufrufzahlen der ersten Jahre heran.
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