Undercover-Kollabo: Jay-Z überrascht auf Jay Electronicas Debüt

Jay Electronica hat heute sein - mit gehöriger Untertreibung - lang erwartetes Debütalbum "A Written Testimony" gedroppt. Mit dabei ist sein Mentor Jay-Z (). Der Hiphop-Mogul ist sogar so sehr dabei, dass man ohne Weiteres von einem Kollaboalbum sprechen könnte.

Jay-Z ist auf "A Written Testimony" omnipräsent

Das fast schon mystische Werk, das Jay Electronica am 7. Februar aus dem Nichts angekündigt hat, soll in "40 Tagen und 40 Nächten" entstanden sein. Es scheint so, dass sich der 43-Jährige einer gewissen Verkopftheit entledigen wollte.



J A Y E L E C T R O N I C A on Twitter

Recorded over 40 days and 40 nights, starting from Dec 26

Die Features auf seiner Debütplatte kommen laut der Tracklist auf den einschlägigen Streaming-Portalen von Travis Scott und The-Dream. Doch das ist jedoch nicht annährend die Wahrheit. "A Written Testimony" klingt wie ein Gemeinschaftswerk von Jay-Z und Jay Electronica.

Nach dem Intro "The Overwhelming Event" beginnt das Album nicht mit Jay Electronicas Stimme. Jay-Z läutet "A Written Testimony" ein. Und das ist nur der Anfang: Auf den folgenden Songs sind immer wieder Verses und Zeilen von Jay-Z zu hören. Dabei rappt Hova auch über Kanye West, den er früher offenbar als weitaus umgänglicher wahrgenommen hat.

"You backstabbers gon' turn me back to the old Jay / He's not who you wanna see, he's not as sweet as the old Ye"

Ebenfalls mischen noch diverse Gastmusiker auf dem Album mit, die sich erst durch einen Blick in die Credits enttarnen. So ist zum Beispiel James Blake auf dem Song "Universal Soldier" dabei, ohne offiziell als Feature benannt zu sein.

Genie im Schatten: Wie James Blake die US-Szene beeinflusst

Jay-Z, Beyoncé, Travis Scott, Kendrick Lamar, Kanye West, Frank Ocean - mittendrin ein blasser dünner Junge der Marke Jan Böhmermann. Wie passt das zusammen? Der Brite James Blake ist gewissermaßen ein Phantom in der US-Szene. Er war an einigen der prägendsten Releases der letzten Jahre beteiligt. Dennoch ist er kein schillernder Superstar.

Jay Electronica: Mehr als 10 Jahre bis zum Debütalbum

Schon eine Weile hätte man sich die Frage stellen können, warum Jay-Z 2010 Jay Electronica bei Roc Nation unter Vertrag genommen hat. Nach dem damals umjubelten Signing geschah nämlich so gut wie nichts.

Außer ein paar Feature-Auftritte, die man fast an einer Hand abzählen kann, war Jay Electronica musikalisch so gut wie unsichtbar – insofern man nicht jedem Soundcloud-Leak hintergespürt hat. Okay, dafür lieferte er offiziell Parts auf Songs mit popkulturellen Schwergewichten wie Kendrick Lamar oder Justin Bieber. Dem Rapper aus New Orleans haftet seit jeher etwas Besonderes an.

Die Solokarriere schien dennoch vollends zu versanden. Jay Electronicas erste Single "Exhibit A" fällt ins Jahr 2009 zurück. Davor erschien 2007 ein Tape, das Jon Brions Soundtrack zum Film "Eternal Sunshine of The Spotless Mind" zur Grundlage hat. Bis zu seinem jetzigen Debütalbum ist also mehr als eine Dekade vergangen.

Geplante Listening Parties zum Release von "A Written Testimony" in New York, New Orleans und Los Angeles konnten nicht stattfinden. Auch in den USA führt das Coronavirus zu Absagen solcher Events. In einem Live-Stream spielte Jay Electronica sein Album der Welt vor. Dabei nannte er seinen Labelboss Jay-Z den "geduldigsten Mann der Welt" – scheint was dran zu sein.

Hier kannst du "A Written Testimony" hören:

A Written Testimony

We and our partners use cookies to personalize your experience, to show you ads based on your interests, and for measurement and analytics purposes. By using our website and our services, you agree to our use of cookies as described in our Cookie Policy.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack powered by Hiphop.de

Deine Deutschrap-Playlist powered by Hiphop.de, immer mit den aktuellsten Tracks der deutschen Hip-Hop Szene! Cover: ERRDEKA

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Travis' Air Max 270, 2x Yeezy & Nike x Stüssy: Dead Stocks Sneaker Peek

Travis' Air Max 270, 2x Yeezy & Nike x Stüssy: Dead Stocks Sneaker Peek

Von Alina Amin am 04.05.2020 - 13:17

Sneaker-News direkt aus der Szene: Christopher Blumenthal vom Dead Stock Sneakerblog hat uns eine Auswahl seiner liebsten Releases aus dem April mitgebracht. Darunter neue Colourways, eine spannende Kollabo und Klassiker der Zukunft. Außerdem gibt's am Ende direkt eine Aussicht auf den Mai. Spoiler vorab: Es wird icy.

Nach einer kurzen Ruhepause mit unseren Sneaker Highlights sind auch wir wieder für euch am Start und sind froh, euch in diesem Beitrag unsere Lieblings-Turnschuhe aus dem April vorzustellen. Aber nicht nur das, denn nachdem bereits am Wochenende der Jordan 5 Fire Red gedroppt ist, werden wir euch noch einen weiteren Einblick auf die Sneaker Releases im Mai geben.

Hier sind unsere Favoriten aus dem April: 

Nike Air Jordan 6 Retro Defining Moments

Zur Mitte des Monats hat Nike den Nike Air Jordan 6 Retro Defining Moments an den Start gebracht. Der 6er Jordan war unter Jordan Fans ja schon immer sehr beliebt, daher war von vornherein davon auszugehen, dass sich der Defining Moments auch schnell ausverkaufen wird. Und so war es dann auch: Das Modell war von Kinder- bis hin zu den Herrengrößen komplett vergriffen. Und hier noch ein weiterer Fun Fact: Virgil Abloh wird zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen 6er Jordan bringen. Wann ist leider noch nicht bestätigt.


Foto:

Nike

Nike x Stüssy Air Zoom Spiridon Cage 2 Fossil

Nike und Stüssy – beide Brands haben eine lange Historie und gemeinsam einige gute Projekte an den Start gebracht. Das Air Zoom Spiridon Cage 2 Pack beinhaltet zwei Colourways, die mittlerweile im Resell (je nach Größte) gerne über 300 Euro kosten. Seit letzter Woche ist sogar noch eine weitere Variante bestätigt. Alle Infos über den Release-Termin erhaltet ihr selbstverständlich über unsere Dead Stock App!
 

Foto:

Nike

 

Nike Air Jordan 1 Court Purple

Mit dem Jordan 1 Court Purple hat Nike im April einen zukünftigen Klassiker an den Start gebracht. Der Colourway wurde so noch nie gedroppt und war am Release-Tag - sofern er bei den Stores überhaupt angeliefert wurde - eine heiß begehrte Ware. Glückwunsch an alle, die einen bekommen haben – mit dem Teil habt ihr euch eine echte Wertanlage ins Haus geholt.
 

Foto:

Nike

 

Adidas Yeezy Boost 350 Linen

Adidas und Kanye West lassen sich seit Monaten nicht lumpen und bringen im wöchentlichen Rhythmus neue Colourways des Yeezy-Franchise an den Start. Erwähnenswert waren hier beispielsweise noch der Yeezy Boost 350 Linen sowie der neue 700er V3 Alvah. Manch einer sagt, Yeezy sei lange played out. Wer aber die echten Zahlen hinter dem Projekt kennt, wird eines Besseren belehrt: Yeezy läuft besser als je zuvor und ein Abwärtstrend ist vorerst nicht zu erwarten.
 

Foto:

Adidas

 

Adidas Yeezy Boost 700 MNVN Bone

Der Adidas Yeezy Boost 700 MNVN Bone wurde zum Ende des Monats releast und war leider nur über den Adidas Onlineshop erhältlich. Von den vier bisher erschienenen Colourways gehört der Bone wohl zu den stärksten Ausführungen des neuen Yeezy Boost 700. Weitere Farbvarianten sind aber schon angekündigt – also haltet die Augen offen, sofern ihr Interesse an dem guten Stück habt!
 

Foto:

Adidas

 
What else?
 
Auch im Mai steht uns einiges bevor. So bringt Travis Scott beispielsweise seinen eigenen Air Max 270. Und auch Nike SB wird nicht müde und bringt neben einigen General Releases noch den Ben & Jerrys Nike SB Dunk. Mehr Infos dazu folgen in den nächsten Wochen!
 

Foto:

Nike


Foto:

Nike


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)