Jay-Z ist laut Forbes der erste Hiphop-Milliardär

Jay-Z ist kein Business-Man, er ist ein Business, Man – das weiß jedes Kind. Jetzt steht offenbar auch fest, dass er als erster Hiphop-Künstler über eine Milliarde US-Dollar schwer wiegt. Das schreibt zumindest Forbes, die laut eigener Aussage "vorsichtig" geschätzt und genau nachgerechnet haben: Offenbar handelt es sich bei Jay-Z um den ersten Hiphop-Milliardär.

Vor Diddy & Dre? Jay-Z ist offenbar der erste Hiphop-Milliardär

Forgot about Dre? Schon 2014 hieß es, Dr. Dre könnte mit dem Verkauf der beats by dre-Marke die magische Milliarden-Grenze durchbrochen haben. Seine Anteile müssten ihm über 400 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Zusammen mit dem Rest seines Vermögens würde das über eine Milliarde ergeben. Aber nach Abzug der Steuern könnte das schon wieder ganz anders aussehn. Sein Nettoreichtum wird auf "nur" 850 Millionen geschätzt. Bestätigt hat Dr. Dre das nie, dafür aber kurz nach dem Mega-Deal ein riesiges, sündhaft teures Anwesen gekauft.

Offenbar steht zumindest fest, dass der Deal einer der größten bleibt, die je abgewickelt wurden. Insgesamt ließ sich Apple Beats wohl stolze 3 Milliarden US-Dollar kosten. Dr. Dre soll laut Forbes so das meiste Geld gemacht haben, das ein Musiker je innerhalb eines Jahres eingenommen hat.

Sean Diddy Combs überholt? Anscheinend hat Jay-Z auch Sean Combs aka Puff Daddy aka P. Diddy hinter sich gelassen, wenn es um die Kohle geht. 2017 wurde dessen Vermögen von Forbes noch auf 820 Millionen US-Dollar geschätzt. Damals hieß es, Jay-Z stehe bei 810.

2018 stand Jay-Z dann aber an der Spitze der Forbes-Cash Kings-Liste: Er soll allein im letzten Jahr 76,5 Millionen Dollar gemacht haben. Dem gegenüber stehen 'nur' 64 Millionen, die Diddy anscheinend scheffeln konnte. An dritter Stelle kam dann nicht Dr. Dre, sondern Kendrick Lamar, gefolgt von Drake und J. Cole.

Jay-Z & Meek Mill kämpfen mit 50 Millionen Dollar für Justizreform

Meek Mill und Jay-Z machen ernst: Zusammen mit Partnern aus der Sport- und Business-Welt planen sie nicht weniger, als das amerikanische Justiz-System zu reformieren.

So soll Jay-Z eine Milliarde Dollar verdient haben

Jay-Z habe es wie die Allerwenigsten verstanden, selbst ein Geschäft aufzubauen. Sich nicht an andere zu verkaufen, sondern ein eigenes Imperium zu gründen – angefangen beim eigenen Label Roc-A-Fella Records. Aber dabei ist es bekanntlich nicht geblieben, es war nur der Anfang. Da zeigt sich selbst Warren Buffet beeindruckt, wie Forbes schreibt.

Jay-Z hat nicht nur 14 Nummer-Eins-Alben veröffentlicht, sondern auch unzählige Firmen gegründet. Da wären zum Beispiel Rocawear, der Cognac D’Ussé und der Streaming-Service Tidal. Statt Werbung für andere zu machen, macht Jay-Z sein eigenes Ding. Offenbar mit größtmöglichem Erfolg.

Forbes belässt es aber nicht einfach nur bei der Behauptung, Jay-Z sei der erste Hiphop-Milliardär. Stattdessen wird abgerechnet: Vom Einkommen seien großzügige Summen für den Lifestyle der Superreichen abgezogen worden, außerdem habe man sich von mehreren Experten bestätigen lassen, dass die Schätzungen "konservativ" – also eher noch zu vorsichtig als übertrieben – seien.

So soll sich das Vermögen von Jay-Z zusammensetzen:

  • Armand de Brignac: $310 Millionen
  • Cash & Investments: $220 Millionen
  • D’Ussé: $100 Millionen
  • Tidal: $100 Millionen
  • Roc Nation: $75 Millionen
  • Musik-Katalog: $75 Millionen
  • Kunstsammlung: $70 Millionen
  • Immobilien: $50 Millionen

Et voìla: Zusammengerechnet ergibt das eine Milliarde Dollar. Wie gesagt: Laut Forbes soll es sich dabei noch um sehr vorsichtige Schätzungen handeln. Im Vergleich zu anderen Topverdienern sieht aber natürlich selbst Jay-Z alt aus:

Forbes-Liste: Kein Rapper in den Top 20 der bestbezahlten Promis

Das Forbes-Magazin steht wie kaum eine andere Zeitschrift für Listen und Rankings. Das Wirtschaftsmagazin hat nun die Top 100 der bestbezahlten Promis der letzten zwölf Monate zusammengestellt. Vertreten sind Stars aus allen Bereichen des Entertainments. Wer nun denkt, dass P. Diddy oder Jay-Z wie so oft die #1 unter sich ausmachen, der liegt falsch.

Artist, Icon, Billionaire: How Jay-Z Created His $1 Billion Fortune

N ine years ago, two unlikely lunch partners sat down at the Hollywood Diner in Omaha, Nebraska. One, Warren Buffett, was a regular there. The other, Jay-Z, was not. The billionaire and the rapper ordered strawberry malts and chatted amiably, continuing the conversation back at Buffett's Berkshire Hathaway offices.

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Jay-Z verrät seine Lieblings-Songs 2019 in einer Playlist

Jay-Z verrät seine Lieblings-Songs 2019 in einer Playlist

Von Michael Rubach am 20.12.2019 - 14:05

Jay-Z hat wieder seine Favoriten gepickt: Wie auch im Jahr 2018 droppt der Hova kurz vor Jahreswechsel eine Playlist mit seinen persönlichen Lieblingssongs. Der Musikgeschmack des Hiphop-Moguls ist auf der Streaming-Plattform Tidal einsehbar.

"Jay-Zs Year End Picks 2019": Jay-Zs Lieblingssongs 2019

An erster Stelle in Jay-Zs Playlist steht DaBabys "Intro" aus dem Album "Kirk". Am Rapper aus Charlotte scheint Jay-Z dieses Jahr großen Gefallen gefunden zu haben. Mit "Suge" und seinem Feature auf Megan Thee Stallions "Cash Sh*t" sind noch zwei weitere DaBaby-Beiträge vertreten.

Generell erweckt Jay-Z den Eindruck, cool mit der "Baby"-Generation im US-Rap zu sein. Lil Baby taucht ebenfalls mehrfach in der Jahresrevue auf. Newcomer wie Roddi Ricch oder Lil Tjay sind auch mit von der Partie.

Doch auch die etablierteren Künstler werden vom Roc-Nation-Gründer gepumpt. J. Coles "Middle Child", Travis Scotts "Highest In The Room" oder Tyler The Creators "Earfquake" bekommen Anerkennung. Die Kombo von Drake und Rick Ross findet sich gleich doppelt in Jay-Zs musikalischem Jahresrückblick wieder. Abseits ihrer zum Teil schwierigen Vergangenheit sendet die New Yorker Raplegende zudem ein bisschen Liebe an Kanye West und setzt "Follow God" auf seine Liste.

Einen Schlenker zur eigenen Familie baut Hov darüber hinaus ein. "Already" von seiner Gattin Beyoncé, Major Lazer und Shatta Wale hat es in die Auswahl geschafft. Der Song "Binz" von Queen Bs jüngerer Schwester Solange Knowles steht außerdem parat. Hier die gesamte Playlist in der Übersicht:

  • 1. "INTRO" – DaBaby
    2. "Heart On Ice" – Rod Wave
    3. "Money In The Grave" – Drake, Rick Ross
    4. "Perfect Ten" – Mustard, Nipsey Hussle
    5. "HIGHEST IN THE ROOM" – Travis Scott
    6. "DR. BIRD’S" – Griselda
    7. "Palmolive" – Freddie Gibbs, Madlib, Pusha T, Killer Mike
    8. "Almeda" – Solange
    9. "EARFQUAKE" – Tyler, The Creator
    10. "Hot (ft. Gunna)" – Young Thug
    11. "Woah" – Lil Baby
    12. "The Box" – Roddy Ricch
    13. "BEST ON EARTH (Bonus)" – Russ, Bia
    14. "Binz" – Solange
    15. "Suge" – DaBaby
    16. "Collateral Damage" – Burna Boy
    17. "Toast" – Koffee
    18. "ALREADY" – Beyonce, Shatta Wale, Major Lazer
    19. "Gold Roses" – Rick Ross, Drake
    20. "Lucha Bros" – Westside Gunn, Curren$y, Benny The Butcher
    21. "Here Now (Intro)" – Snoh Aalegra
    22. "Playing Games (Extended Version)" – Summer Walker, Bryson Tiller
    23. "Follow God" – Kanye West
    24. "MIDDLE CHILD" – J. Cole
    25. "Bailin'” – Mustard, Roddy Ricch
    26. "Put a Date On It" – Yo Gotti, Lil Baby
    27. "RICKY" – Denzel Curry
    28. "Cash Shit (feat. DaBaby)" – Megan Thee Stallion
    29. "Triggered (freestyle)" – Jhene Aiko
    30. "Welcome To The Party" – Pop Smoke
    31. "Big Drip" – Fivio Foreign
    32. "F.N" – Lil Tjay
    33. "Pop Out" – Polo G, Lil Tjay
    34. "Trap" – SAINt JHN, Lil Baby
    35. "Nobody’s Favorite" – Rick Ross, Gunplay
    36. "Meet Again" – Maxo Kream
    37. "Tito’s Back" – Conway, Westside Gunn, Benny The Butcher
    38. "Saw" – Roc Marciano
    39. "Lonely Child" – Youngboy Never Broke Again
    40. "Satish" – Tee Grizzley

Vote hier für die Hiphop.de Awards 2019!

Die Hiphop.de Awards 2019 haben begonnen! Wir suchen wie jedes Jahr gemeinsam mit der Szene die prägendsten Akteure der vergangenen zwölf Monate. Ab sofort könnt ihr hier eure Stimmen für eure Favoriten abgeben. Heute und morgen begleiten wir den Startschuss mit unserem Jahresrückblick im Livestream bei Twitch.


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