Vergangene Woche veröffentlichte Beanie Sigel einen Disstrack mit dem Titel I Ain't Ya Average Cat , der sich gegen seinen ehemaligen Labelboss Jay-Z richtet. Unter anderem wirft Beanie Jigga im Song vor, dass sich das Rap-Schwergewicht nicht ausreichend um die bei seinem Label Roc-A-Fella unter Vertrag stehenden Künstler kümmern würde. Demnach würde es Jay-Z nicht gelingen, seine Künstler so erfolgreich zu machen, wie sie eigentlich sein könnten. Auf einer Pressekonferenz in Kanada äußerte sich Jay-Z jetzt erstmals zu  Beanie Sigel s Vorwürfen und gab an, das Bestmögliche für Beanie getan zu haben:


"Lassen wir uns doch ehrlich sein - ihr könnt das sogar nachschauen - Beanie fuhr zwei Bentleys. Seiner Mutter ging es gut und er hat insgesamt 800.000 Platten verkauft. Ich weiß wirklich nicht was man mehr für jemanden tun kann, als dass. Ab einem gewissen Punkt muss man selber in den Spiegel schauen und sich fragen, wer man eigentlich ist. Beanie hatte einen Plattenvertrag, ein eigenes Label, eine eigene Modelinie und all das, ohne jemals Platinstatus erreicht zu haben. Ich kann dir in der Historie des Raps kein anders Beispiel nennen, wo jemand mit so wenig, soviel erreicht hat. Was soll man denn sonst noch für jemanden tun, frag ich mich. Wenn das kein Pushen meinerseits ist, dann weiß ich auch nicht."

Ob Beanie Sigel auf Jay-Z s Statement eingehen wird und ob es einen weiteren musikalischen Schlagabtausch geben wird, bleibt abzuwarten.

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Def Jam signt Rapper, der exakt wie Jay-Z klingt

Def Jam signt Rapper, der exakt wie Jay-Z klingt

Von Paul Kruppa am 21.08.2021 - 15:26

Def Jam kann offenbar einen Neuzugang begrüßen. Mit H-D aus Brooklyn holt sich das legendäre Label jemanden ins Boot, der vor allem durch seine Stimme und seinen Flow in den vergangenen Jahren einiges an Aufmerksamkeit generieren konnte – er klingt nämlich wie Jay-Z (jetzt auf Apple Music streamen).

Jay-Z oder H-D? Schwer zu sagen

H-Ds bis dato erfolgreichste Single "Ghetto Sunday" macht klar, dass der Vergleich zu Jay-Z nicht allzu weit hergeholt ist. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man hinter dem Track den echten Hova vermuten. Auf Social Media ging H-D damit 2019 durch die Decke. Allein der Video-Clip wurde bisher über fünf Millionen Mal aufgerufen.

Knapp zwei Jahre später unterschreibt H-D nun einen Deal bei dem Label, das Jay-Z einst selbst als Präsident geführt hat (2004-2007). Auch ikonische Alben wie "The Blueprint" oder "The Black Album" kamen über Def Jam. Der Vergleich zu dem Hiphop-Mogul stört H-D übrigens nicht. In einem Interview 2020 erklärte er, dass er es als "großes Kompliment" betrachte, in Verbindung mit Jay-Z genannt zu werden.

"Ich habe darauf keine negative Sichtweise. Ich meine, mit einem der Größten aller Zeiten verglichen zu werden, ist eine phänomenale Sache. Aber natürlich, während meiner Karriere, und es geht mit der Langlebigkeit sowie mit Konsequenz und Beharrlichkeit einher, muss ich mich abheben können."

("I have no negative light on it. I mean, to be compared to one of the greatest of all time is a phenomenal thing. But of course, throughout my career, and it comes with longevity and it comes with connsistency and persistence, that I’m able to separate myself.")

Er sehe nichts Falsches darin, sich von einer Größe wie Jay-Z inspirieren zu lassen. Nun liegt es an ihm, zukünftig seine eigenen Spuren zu hinterlassen.


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