J. Cole kündigt neue Sneaker mit "2014 Forest Hills Drive "-Throwback an

J. Cole bleibt nach seiner großen Albenankündigung musikalisch weiter still. Dafür ist er im Bereich Sneaker aktiver denn je. Gestern kündigte er sein neues Schuhmodell "Dreamer 2" an, den Nachfolger seines ersten Sneakers mit Puma. Damit führt er die Zusammenarbeit mit dem Herzogenauracher Unternehmen fort. Dabei gestaltet sich seine Ankündigung dieses Mal etwas kreativer als sonst: Für seine jüngste Kollaboration stellt er das Album-Cover seines Multi-Platin-Projekts "2014 Forest Hills Drive" nach. 

2014er Throwback: J. Cole kündigt Sneaker mit Meme an

Es handelt sich dabei wieder um einen Basketballschuh, der dieses Mal mit einer Kombi aus Senfgelb und Schwarz überzeugen soll. Der Sneaker ist erneut mit der "RS-Technologie" ausgestattet, die bei der sportlichen Betätigung helfen soll. An der Hacke befindet sich das "Dreamer"-Logo, was bezeichnend für die Linie des Rappers ist.


Foto:

Puma


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Nicht nur Cole selbst darf dabei das Albumcover nachstellen, auch Bernie Sanders darf sich samt neuer Sneaker aufs ikonische Dach setzen. Ein Bild von dem Politiker aus der Inauguration von Joe Biden und Kamala Harris geht seit Mittwoch viral. Dabei wird Sanders memefiziert indem er auf diverse Stühle und Objekte platziert wird.

Passend zum Album-Motiv bringen J. Cole und Puma den Sneaker am 28. Januar raus, dem Geburtstag des Rappers und Titel eines Tracks auf dem Album. Der Schuh wird in Stores wie Footlocker sowie dem Puma Online-Shop erhältlich sein und ungefähr 135 Dollar kosten.

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Nikes Nordamerika-Chefin tritt nach Skandal um ihren Sohn zurück

Nikes Nordamerika-Chefin tritt nach Skandal um ihren Sohn zurück

Von Michael Rubach am 02.03.2021 - 12:08

Bei Nike ist überraschend eine Führungsposition frei geworden. Die Verantwortliche für den US-Markt Ann Hebert ist nach 25-jähriger Tätigkeit bei dem Sportartikelhersteller zurückgetreten. Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll ihr Sohn ein lukratives Resell-Business mit Sneakern und Streetwear aufgezogen haben. Ann Hebert hatte den Job als Vice President, General Manager of North America Geography, erst im Juni 2020 angetreten.

Reselling mit Bots & Mama's Kreditkarte: West Coast Streetwear boomt

In einer internen Mail, die Complex vorliegt, heißt es, dass Ann Hebert von sich aus Nike den Rücken kehrt. Sie habe beschlossen, die Firma "sofort" zu verlassen. Ihr nun ehemaliger Arbeitgeber bedankt sich für die Zusammenarbeit und wünscht alles Gute. In einer Pressemitteilung führt Nike an, dass die langjährige Mitarbeiterin zum 1. März aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. In Kürze will Nike bekanntgeben, wer die freigewordene Position neu besetzt.

Dieser plötzliche Umsturz auf oberster Ebene schließt an einen Artikel an, der den geschäftstüchtigen Sohn von Ann Hebert thematisiert. Als Joe ist dieser auf dem Resell-Markt aktiv. Für seine Geschäfte soll er eine Kreditkarte benutzt haben, die auf den Namen seiner Mutter läuft. Auf diese Weise sei es Joe unter anderem möglich gewesen, auf einen Schlag über 100.000 Dollar für den Ankauf limitierter Sneaker auszugeben. Wie sich die Schuhkartons bei ihm stapeln, ist auf der Insta-Page des Shops West Coast Streetwear zu sehen.

Laut Bloomberg lief das Geschäft auch in Zeiten der Pandemie hervorragend. Der 19-Jährige soll dafür rabattierte Ware von Einzelhändlern wie Foot Locker erworben haben, um sie mit Profit weiterzuverkaufen. Im Zuge der Recherche von Bloomberg betonte Joe offenbar ausdrücklich, dass seine Mutter keine Quelle für Insiderinformationen oder Rabattcodes wäre. Er habe jedoch darauf bestanden, dass diese familiäre Verbindung aus dem Artikel herausgehalten werde. Kurze Zeit später sei der Kontakt zwischen dem Jungen und dem Journalisten von Bloomberg abgebrochen.

Sneaker als Aktien: Wie Reselling die Corona-Krise überlebt

Streetwear lebt vom Hype.

Wie Complex herausstellt, erlaubt Nike seinen Miterarbeiter*innen kein Reselling. Der Kauf von Sneakern, nur um sie mit Gewinn weiterzuverkaufen, gelte zudem unter Sammler*innen als verpönt. Eine Vertreterin von Nike erklärte auf Anfrage von Bloomberg, dass Ann Hebert das US-Unternehmen bereits 2018 über das Geschäft ihres Sohnes informiert habe. Dabei konnte "kein Verstoß gegen die Unternehmensrichtlinien" festgestellt werden.

In Ann Heberts Aufgabenbereich bei Nike fiel die SNKRS App – eine Anlaufstelle für Sneaker-Heads, die mit exklusiven Releases wirbt. Gegen Bots, die den Kauf schneller als reale Personen abwickeln können, kämpft Nike seit Jahren an. Auch Joe setzt offenbar Bots ein, um heiß erwartete Sneaker abzugreifen. Sein 132.000-Dollar-Investment in Yeezys habe sich gemäß Bloomberg direkt rentiert. Mit dem unmittelbaren Weiterverkauf soll West Coast Streetwear 20.000 Dollar Gewinn gemacht haben.

Wie wild es auf dem Resell-Markt teilweise zugeht, zeigten gerade erst die PlayStation-Sneaker von Travis Scott.

Millionenbeträge: So viel muss man für Travis Scott x Playstation Nikes zahlen


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