J. Cole will NBA-Spieler werden, sagt Master P

J. Cole liebt Basketball. Vielleicht liebt J. Cole Basketball sogar so sehr, dass er einen ziemlich ungewöhnlichen Schritt unternehmen möchte und eine Zweitkarriere in der NBA anpeilt. Laut Hiphop-Legende Master P arbeitet der Dreamville-Gründer bereits an einer Verwirklichung dieses tollkühnen Plans.

Traum von der NBA: J. Cole soll sich im Training befinden

Letzte Woche droppte ein Werbespot für J. Coles Zusammenarbeit mit Puma. Dort sehen wir den US-Rapper beim Basketball-Training. Das ist für sich genommen nicht sonderlich ungewöhnlich, weil er zusammen mit dem Sportartikelhersteller einen Basketball-Sneaker herausgebracht hat. Doch der Erzähler sorgt dafür, dass manche Beobachter*innen hinter dem Clip mehr vermuten als bloße Promotion für einen Schuh. Die Stimme aus dem Off gehört zu Master P, der sinngemäß erklärt, dass es verrückt sei, was Cole da gerade probiere.

In einem Essay schilderte J. Cole vor Kurzem, wie er sich einst gegen eine Basketball-Laufbahn und für die Rapkarriere entschied. TMZ hat bei Master P nachgehorcht, wie ernst Coles Gedankenspiele, um ein NBA-Engagement tatsächlich sind. Dieser erklärt, dass sich sein jüngerer Kollege bei ihm bereits erkundigt habe, worauf es bei so einem Vorhaben ankommen würde.

Sollte J. Cole diese Idee wirklich in die Realität umsetzen wollen, prognostiziert Master P viel Hate. Gleichzeitig erklärt er aber auch, dass J. Cole die richtige Körpergröße besitze und sich im Gym vorbereite. Er benötige ein Team, das ihm volles Vertrauen entgegenbringe. J. Cole bekäme nirgends einen Freifahrtsschein, nur weil er ein berühmter Rapper sei. Er müsse beweisen, dass er es verdient habe, auf dem Court zu stehen. Wenn es nach Master P geht, liegt das im Bereich des Möglichen. Er glaube an J. Cole und dessen Traum.

Wie realistisch ist J. Coles Gastspiel in der NBA?

J. Cole ist 35 Jahre alt und hat früher auf High School-Niveau gespielt. Zum Vergleich: Der ehemalige Sprint-Star Usain Bolt wollte einst auch das Fach wechseln und mit Anfang 30 im Fußball durchstarten. Ihn verschlug es zum Probetraining in die australische Liga. Zu einem Vertragsabschluss reichte es schließlich nicht. Dass J. Cole beileibe kein untalentierter Basketball-Spieler ist, kann man im Internet leicht herausfinden. Ob er gut genug ist, um in der besten Liga der Welt mitzuhalten, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt.

Ein Beispiel dafür, dass es nicht unmöglich ist, Rapstar-Dasein und ein Engagement in der NBA zu verbinden, liefert Master P selbst. Er stand zwischen 1998 und 1999 bei den Charlotte Hornets und den Toronto Raptors unter Vertrag. In der eigentlichen NBA-Saison kam er jedoch nicht zum Einsatz. Inwiefern es J. Cole gelingen könnte, sein Talent in der NBA zu zeigen, ist schwer absehbar. Es wirkt zunächst wie ein überlebensgroßer Traum – aber warum sollte es nicht genau bei dem Mann funktionieren, der ein Label aus Dreamern hochgezogen hat und sich auch schon mal mit LeBron James vergleicht?

J. Cole - Middle Child [Video]

J. Cole liebt dieses Rapding und scheut keine Competition. Er tritt als "Middle Child" an, um klarzustellen, dass er sich als "the greatest right now" begreift.

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Unglücklich bei Nike? Kobe Bryant soll eigene Sneaker Brand geplant haben

Unglücklich bei Nike? Kobe Bryant soll eigene Sneaker Brand geplant haben

Von Michael Rubach am 30.12.2020 - 15:55

Fast zwei Jahrzehnte lang verbreitete Kobe Bryant zusammen mit Nike auch auf dem Sneaker-Markt seine Mamba-Mentalität. Im Januar 2020 verstarb die Basketball-Legende auf tragische Weise bei einem Helikopter-Absturz. Vor seinem plötzlichen Ableben soll Kobe geplant haben, sich aus seinem Nike-Deal zu verabschieden, um an einer eigenen Sneaker-Linie zu arbeiten. Das beteuert zumindest ein Unternehmer auf Twitter. Er präsentiert auch gleich einen Design-Entwurf zu womöglich angedachten Mamba-Sneakern.

Kobe Bryant soll unzufrieden bei Nike gewesen sein

Stand Kobe Bryant vor einem Nike-Abgang? Eine Reihe von Tweets des Unternehmers Shervin Pishevar deuten zumindest auf solche Gedankenspiele hin. Darin behauptet er, dass Kobe Bryant "nicht glücklich" bei Nike war. Er soll sogar derart unzufrieden gewesen sein, dass er vorhatte, dem Sportartikelgiganten 2020 gänzlich den Rücken zu kehren. Laut Pishevar habe der Superstar geplant, eine eigene Sneaker Company namens Mamba an den Start zu bringen.

Was genau Kobe an seiner Zusammenarbeit mit Nike als störend empfunden haben soll, legt der Unternehmer ebenfalls offen. So sei das Marketing und die Promotion aus Kobes Sicht nicht zufriedenstellend gewesen. Der Verkauf der Schuhe verlief demnach auch eher schleppend. Die verstorbene Lakers-Ikone sah hier offenbar seinen Business-Partner in der Verantwortung. Außerdem habe Kobe am Urteilsvermögen von Nike so seine Zweifel gehabt.

Erstes Design von Mamba-Sneakern veröffentlicht

Um zu untermauern, dass er tatsächlich mit Kobe Bryant geschäftlich in Kontakt stand, teilt Shervin Pishevar noch diverse Bilder. Einerseits zeigt er einen Screenshot seines Kalenders, der ein Meeting mit Kobe bestätigen soll. Andererseits präsentiert er erste Entwürfe eines möglichen Schuhs aus dem Hause Mamba. Es sei die Idee gewesen, dass die Modelle einen Fitness-Tracker mit sich führen. Auch an die Connection zu einer entsprechenden App habe man gedacht.

Auf Twitter kamen direkt Nachfragen auf, warum sich der Unternehmer jetzt erst mit diesen Infos melden würde. Er entgegnet daraufhin, dass das angesprochene Meeting nun genau ein Jahr her sei und er über die Großartigkeit dieses Aufeinandertreffens nachgedacht habe.

Trotz dieser umfassenden Einblicke bleibt unklar, inwiefern Kobe Bryant tatsächlich in Erwägung gezogen hat, sich aus der Partnerschaft mit Nike zurückzuziehen.

An einer anderen Ecke der Sneaker-Welt: Master P ist offenbar bereit ein Milliarden-Investment vorzunehmen, um sich die Adidas-Tochter Reebok zu sichern.

Milliarden-Moves: Master P will offenbar Reebok kaufen


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