"Ich komme nicht mehr zurück": Bushido untermauert seine Abkehr von Deutschrap
Bushido mit Zahnstocher

Bushido kündigt an, seine Abschiedstour im nächsten Jahr um fünf Zusatzshows zu erweitern und hat sich im Zuge dessen von der Deutschen Presseagentur interviewen lassen. Dabei bekräftigt er nochmal, sein angekündigtes Karriereende vollends ernst zu meinen.

Bushido will "wirklich" keine weitere Tour mehr spielen

Nachdem die "König für immer"-Tour eigentlich schon als seine letzte Konzertreihe gehandelt worden war, soll die anstehende "Alles wird gut"-Tour nun wirklich das finale Kapitel in Bushidos Live-Geschichte werden: "Eine Rückkehr ist ausgeschlossen." Die nun angekündigten Zusatz-Auftritte sind auf Anfang März terminiert. In Stuttgart würde demzufolge am 12. März die allerletzte Bushido-Show jemals über die Bühne gehen:

"Das wird dann wirklich der letzte Song sein! Ich komme nicht mehr zurück. Das wird noch mal krass werden, definitiv."

Generell wolle sich Bushido an die altbewährte Weisheit halten, aufzuhören, wenn es am schönsten ist. Das tue "natürlich auch weh", aber lieber lasse er seine Live-Karriere mit Arena-Konzerten als mit Baumarkteröffnungen enden: "Wenn du dich selber runtergewirtschaftet hast, wenn du keine Tickets mehr verkaufst, dann bleiben dir nur noch endlose Reality-TV-Auftritte oder du kannst noch mal im Baumarkt auftreten." Lediglich eine Tür hält er sich auf: Benefiz-Auftritte, beispielsweise für Kinder in Kriegsgebieten, könne er sich trotz allem noch vorstellen.

Aber nicht nur aus dem Konzert-Business will Bushido aussteigen. Bereits vergangenes Jahr hatte er offiziell angekündigt, einen Schlussstrich unter seine jahrzehntelange Karriere ziehen zu wollen. Wohl eine finale Platte können Fans noch erwarten. Ehefrau Anna-Maria kündigte im März in einem Podcast an, dass Bushido nun angefangen hätte, sein letztes Album aufzunehmen. Bushido selbst gab daraufhin an, er habe schon "echt Bock". Nicht nur auf das Projekt an sich, sondern auch darauf, dass es "danach vorbei ist".

Das liegt wohl auch daran, dass Bushido sich der Rap-Szene insgesamt überdrüssig gibt. Von der dpa auf seinen Beef mit Fler angesprochen erklärt er, dass er emotional komplett damit abgeschlossen habe: "In meinem persönlichen Umfeld spielen weder ein Fler noch ein Arafat noch andere Menschen aus der Rapszene eine Rolle."

Dafür, dass Fler für ihn angeblich keine Rolle mehr spielt, war Bushido zuletzt noch erstaunlich bedacht darauf, immer Mal wieder über den Status von dessen ehemaliger Wohnung in der Billy-Wilder-Promenade 42 zu informieren:

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