Der Rapper Ice-T ist Opfer der Zensur in Ungarn geworden. Nachdem dort eine neue Medienaufsichtsbehörde gegründet wurde, hat diese in dem Rapper ihr erstes Opfer gefunden. Der Song It's On  darf nur noch nach 21:00 Uhr im Radioprogramm des Senders  Tilos   Rádio gespielt werden. Gegen den Sender wurde ein Verfahren eingeleitet.

Am 01.01.11 trat in Ungarn ein neues Mediengesetz in Kraft. Die Behörde NMHH überwacht nun jegliche Medieninhalte. Werden Inhalte als "politisch unkorrekt" oder "bedrohlich für die öffentlichen Sitten" eingestuft, kann die Behörde zensieren oder Geldstrafen verhängen. Das Personal setzt sich ausschließlich aus Mitgliedern der rechtskonservativen Regierungspartei Fidesz zusammen.

Begründet wurde das Verfahren gegen den Radiosender damit, dass die Texte von Ice-T Gewalt gegen Polizisten verherrlichen-, sexistische Inhalte wiedergeben- und das Dealen mit Drogen darstellen sollen. Der Song It's On , der bereits auf dem Album Home Invasion von 1993 erschien, darf daher nicht mehr im Nachmittagsprogramm des ungarischen Radiosenders laufen.

Auch das Intro des 1993 Albums, Warning , darf in Zukunft nur noch nach 21 Uhr laufen. Ice-T s Album Home Invasion beginnt mit den Worten:

"Attention! At this moment you are now listening to an Ice-T LP. If you are offended by words like shit, bitch, fuck, dick, ass, [...] take the tape out now! This is not a pop album. And by the way: Suck my motherfuckin' dick!"

Der Rapper selbst hat sich via Twitter mit folgendem Zitat geäußert:

" Ich liebe es. Die Welt fürchtet sich noch immer vor  mir! Hahaha !"

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