Ice Cube räumt beim Negativpreis "Goldene Himbeere" ab
Ice Cube

Seit mehr als 40 Jahren werden einen Abend vor der Verleihung der Oscars die Razzies, hierzulande besser bekannt als die Goldenen Himbeeren, verliehen. Der Negativpreis zeichnet das exakte Gegenteil der Academy-Awards aus: die schlechtesten Filme. Die großen Abräumer - wenn man es so nennen will - des gestrigen Abends waren Ice Cube und dessen Film "Krieg der Welten".

Ice Cubes "Krieg der Welten" holt zahlreiche Goldene Himbeeren

Der im vergangenen Jahr veröffentlichte "Krieg der Welten", eine Adaption des Klassikerromans von H. G. Wells, war in insgesamt sechs Kategorien der Razzies nominiert und konnte fünf davon für sich entscheiden. Darunter auch die Auszeichnungen für Schlechtester Film und für Schlechtester Hauptdarsteller, also Ice Cube.

Der 56-Jährige hat bislang noch nicht auf den Gewinn der Trophäe reagiert.

Dass "Krieg der Welten" sich gute Chancen bei der Goldenen Himbeere ausrechnen konnte, hatte sich bereits zur Veröffentlichung abgezeichnet. Der Film erzielte auf dem sogenannten Tomatometer der Filmbewertungsseite Rotten Tomatoes die äußerst ungewöhliche Kritikerempfehlung von null Prozent.

Der gesamte Film, der zur Hochzeit der Coronapandemie produziert wurde, spielt in einem Videocall und ist gespickt mit Shots, in denen die Protagonisten etwas bei Amazon kaufen. Über dessen hauseigenen Streamingdienst Prime Video wurde das Ganze nämlich auch veröffentlicht. Die, sagen wir mal, unüblichen Shots sorgten im Netz für viel Spott:

Die Regie bei der Neuauflage von "Krieg der Welten" führte übrigens Rich Lee, der in der Vergangenheit nicht nur Werbespots, sondern vor allem auch Musikvideos gefilmt hatte, unter anderem für Eminem. So gehen beispielsweise die Clips zu "Not Afraid", "Rap God" und zuletzt auch "Houdini" auf seine Kappe.

Und die können sich eigentlich sehen lassen:

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