Ice Cube und MTV sorgen für Neuauflage von "Celebrity Deathmatch"

Absurd brutale Wrestlingkämpfe mit Prominenten als Knetfiguren – das war "Celebrity Deathmatch". Unter der Führung von Ice Cube bringt MTV das Format nun zurück. Das geht aus einer Mitteilung der MTV Studios hervor.

Der Wahnsinn für eine neue Generation

Von 1998 bis 2007 lief das "Celebrity Deathmatch" auf MTV. In Deutschland wurde das Format meist in der Nacht ausgestrahlt. Wer zum Beispiel sehen wollte, wie sich Christina Aguilera und Britney Spears mit völlig überzogener Gewalt um die Popkrone streiten, war bei der Stop-Motion-Serie genau richtig.

Celebrity DeathMatch - Britney Spears VS Christina Aguilera

MTV VH1 Celebrity DeathMatch - Britney Spears VS Christina Aguilera [Clip]

Es gab auch einen Ableger mit deutschen Promis. In "Celebrity Deathmatch hits Germany" standen sich beispielsweise Xavier Naidoo und Thomas D oder Stefan Raab und Harald Schmidt gegenüber.

MTV Präsident Chris McCarthy erklärt, warum eine Neuauflage der Knetschlachten um Leben und Tod ins Hier und Jetzt passt:

"'Deathmatch' war das Meme vor den Memes, ist weiterhin ein heißes Thema in den sozialen Medien und eignet sich dafür, die maßlosen Übertreibungen der heutigen Pop-Kultur auf eine lustige und intelligente Weise dort anzugehen, wo es sich gehört – im Wrestlingring."

Ice Cubes Mitwirken

Einerseits soll Ice Cube die Fortführung der Show als Executive Producer begleiten. Anderseits ist für ihn selbst auch eine nicht näher definierte Rolle in der Sendung vorgesehen. Seine Produktionsfirma Cube Vision ist zudem für die Umsetzung verantwortlich.

Der Rapper und Schauspieler hat offensichtlich Lust auf dieses Projekt. Laut Pressemeldung sei er glücklich zusammen mit MTV und Viacom an einem Publikumsliebling wie 'Celebrity Deathmatch' arbeiten zu können.

Die Neuauflage der bewusst grausamen Promi-Kämpfe soll 2019 bei verschiedenen Streaming-Anbietern und Fernsehsendern zu sehen sein. Bereits 2015 wurde ein Relaunch des Formats in Aussicht gestellt. Zu einer Ausstrahlung kam es jedoch nie.

Zuletzt machte Ice Cube auch musikalisch auf sich aufmerksam. Er hatte einen Vorschlag zum Umgang mit dem amerikanischen Präsidenten:

Ice Cube - Arrest The President [Audio]

Ice Cube ist sauer. Er möchte, dass der amtierende US-Präsident Donald Trump verhaftet wird. Cube zeigt sich politisch wie eh und je und geht dorthin, wo es brisant wird - und vielleicht auch ein Stück darüber hinaus. Dass Donald Trump dem russischen Geheimdienst angehört, gilt als doch eher unwahrscheinlich.

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Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Von Till Hesterbrink am 23.09.2020 - 12:32

Snoop Dogg hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Donald Trump aus dem Weißen Haus zu kriegen. Damit das gelingt, mobilisiert er nun seine über 50 Millionen Instagram Follower, im November wählen zu gehen. Gemeinsam mit zwei gemeinnützigen Organisationen bietet er einen schnellen Weg an, sich für die Wahl registrieren zu lassen.

Snoop Dogg: "Ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen"

Auf Instagram kündigte Snoop Dogg gestern den Start seiner Kampagne an, die den Namen "Vote with Snoop" trägt. Er schrieb, dass ihn #BlackLivesMatter und Polizeigewalt dazu bewegen würden, dieses Jahr an die Urne zu gehen. Zu dem Bild postete er einen Link, der zu Rock The Vote führt. Eine Organisation, die Hilfe bei der Wahl-Registrierung anbietet.

In einem HiphopDX vorliegenden Pressetext führt der Doggyfather genauer aus, was ihn zu diesem Schritt bewegte.

"Wenn ich mir anschaue, was aktuell in der Welt passiert, dann ist mir klar, dass wir umgehend etwas ändern müssen und nicht nur träge rumsitzen können, [...] Ich nutze meine Stimme und meinen Einfluss, um die Leute wissen zu lassen, dass ihre einzige Chance rauszugehen und zu wählen ist."

("As I'm looking around at what is happening in the world right now, I know that we need to make an immediate change and we can't sit back idle, [...] I'm gonna use my voice and Influence to let people know that the only option is to get out and vote.")

Snoop Dogg ist seit seiner Wahl 2016 ein offener Gegner Trumps und ließ bislang kaum eine Chance ungenutzt, um sich gegen den unliebsamen Präsidenten auszusprechen. 2017 veröffentlichte er gemeinsam mit BADBADNOTGOOD und Kaytranada den Track "Lavender". Im zugehörigen Video trat ein Trump-Double auf, welchem Snoop Dogg eine Waffe an den Kopf hielt. Dies sorgte für eine Reaktion Trumps, der sich über das vermeintlich geschmacklose Video echauffierte.

Snoop Dogg hatte im Juni dieses Jahres angegeben, bislang noch nie in seinem Leben gewählt zu haben. Diese Wahlperiode wolle er das jedoch ändern, da sein Vorstrafenregister nun endlich erloschen sei. In einem Interview mit Big Boy er erklärte er, mit Donald Trump als Präsident könne er sich niemals anfreunden. Daher würde er 2020 zum ersten Mal von seinem Recht Gebrauch machen.

"Ich hab noch nie in meinem Leben gewählt, aber dieses Jahr werde ich wohl raus gehen und wählen, denn ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen."

("I ain't never voted a day in my life, but this year I think I'm gonna get out and vote cuz I can't stand to see this punk in office one more year.")

Snoop Doggs Partner: Rock The Vote 

Für die Kampagne hat sich Snoop Dogg mit der gemeinnützigen Organisation Rock The Vote zusammengetan. Diese wurde 1990 gegründet mit dem Ziel, mehr Jugendliche in die Wahlkabinen zu bewegen. Die erste Partnerschaft der Organisation war zusammen mit DEM Musiksender der 90er Jahre: MTV.

"Ihre erste Partnerschaft mit MTV verkündete die Message 'Zensur ist un-amerikanisch' und brachte Millionen junger Leute im ganzen Land dazu, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Interessen zu repräsentieren."

("Their first partnership with MTV promoted the message 'Censorship is Un- American' and activated millions of young people across the country to exercise their rights and represent their interests.")

Rock The Vote half 1996 ebenfalls dabei, das erste System zur Online-Registrierung für Präsidentschaftswahlen zu etablieren sowie das erste System zur Registrierung via Telefon.

In den USA ist das Wahlverfahren in vielerlei Hinsicht anders als in Deutschland. Da es keine gesetzliche Meldepflicht gibt wie hier, ist es nicht möglich, die Wahlpapiere per Post zu verteilen. Jeder, der Wählen möchte, muss sich ins Wahlregister seines Bundesstaates eintragen lassen – die so gennante "Registrierungshürde". Wie und bis wann man sich für die Wahl registrieren kann, unterscheidet sich von Bundesstaat zu Bundesstaat.


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