Ice Cube erklärt, wie Dr. Dre den "Godfather of Gangsta-Rap" formte

Eazy-E gilt als eine der Ikonen des Gangsta-Raps. Ice Cube bezeichnet ihn in der HBO-Doku The Defiant Ones sogar als "Godfather of Gangsta-Rap". Vor allem Dr. Dre habe ihn zu der Legende gemacht, für die ihn heute viele halten.

Nicht nur Ice Cube beschreibt es in der Doku so, sondern auch DJ Yella bestätigt diese Sichtweise. Eazy-E habe das Rappen nur gelernt, weil Dr. Dre so geduldig mit ihm gewesen sei. Er habe ihm Line für Line und Wort für Wort beigebracht, wie gerappt wird. Dass Dr. Dre Eazy-E zu einem Megastar formte, sei vor allem auf die Künste Dres zurückzuführen.

Die Ausführungen der Künstler beweisen wieder einmal, dass Talent alleine nicht reicht. Fleiß und Glück sind ebenso Grundvoraussetzungen wie die Zusammenarbeit mit einem Mentor. Eazy-E hatte das alles und ist dadurch ein großartiger Künstler geworden.

Den Clip aus der Doku The Defiant Ones kannst du dir hier reinziehen:

Ice Cube Explains How Dr. Dre Made Eazy-E Into A Rapper [VIDEO] - hiphopearly

The HBO documentary The Defiant One has been providing bits and pieces of the N.W.A. origin story. One of the pieces is the arduous way that Dr. Dre -- with bars from The D.O.C. and MC Ren -- made Eazy-E into a rapper.

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5-teilige 2Pac-Doku vom "The Defiant Ones"-Regisseur angekündigt

5-teilige 2Pac-Doku vom "The Defiant Ones"-Regisseur angekündigt

Von Michael Rubach am 22.05.2019 - 16:34

Die außergewöhnliche Karriere von 2Pac wird wohl bald gründlicher als jemals zuvor durchleuchtet. Der mehrfach ausgezeichnete Filmemacher Allen Hughes ("The Defiant Ones") nimmt eine fünfteilige Dokumentation über den 1996 verstorbenen Rapsuperstar in Angriff, wie das Branchenblatt Variety berichtet. Ihm steht dabei offenbar ein wahrer Schatz an 2Pac-Material zur Verfügung.

Deal mit den Nachlassverwaltern: Mehr 2Pac geht nicht

In der Ankündigung zur Dokureihe wird deutlich, dass Allen Hughes eine bisher einmalige Gelegenheit bekommt. Er kann sich am kompletten Nachlass der Hiphopikone - ohne jegliche Einschränkung - bedienen. Dazu heißt es bei Variety:

 "[...] das erste allumfassende Projekt über [Tupac] Shakur unter vollständiger Zuhilfenahme des Nachlasses."

Um zu verstehen, was dieser Zugriff bedeutet, muss man sich Folgendes vor Augen führen: Der Filmemacher kann auf sämtliche Aufnahmen von 2Pac zurückgreifen. Das umschließt sowohl veröffentlichte als auch unveröffentlichte Songs. Zudem stehen ihm Homevideos, Notizbücher, Zeichnungen, Gedichte und vieles mehr zur Verfügung. Näher lässt sich dem Menschen und Künstler 2Pac wohl posthum kaum kommen.

Hughes wird selbst die Regie übernehmen und als Excecutive Producer an der Seite von Lasse Järvi und Charles D. King agieren. Tom Pellegrini begleitet die Doku auf Produzentenebene. Interscope Films und MACRO stehen zudem als Produktionsfirmen fest.

Allen Hughes spezielle Verbindung zu 2Pac

Für so ein Doku-Projekt eignet sich Allen Hughes schon deswegen, weil er auf eine gemeinsame Geschichte mit 2Pac zurückblicken kann. In den frühen Neunzigern drehte er zusammen mit seinem Bruder Albert Hughes das Musikvideo zu Pacs Song "Brenda's Got A Baby". Das Brüderpaar hat ebenso den Klassiker "Menace II Society" verfilmt. Im Streit um eine Rolle in dem Drama gerieten Allen Hughes und 2Pac auch einmal aneinander. Die Prügelei brachte Pac für 15 Tage hinter Gittern.

Diese Geschichte nagte lange an Allen Hughes. In einem Interview mit JOE TV ging er letztes Jahr auf diese Zeit ein. Er habe seinen Frieden erst gefunden, als "The Defiant Ones" fertig gestellt war.

Die vierteilige Doku, die das Leben und Wirken von Dr. Dre und Jimmy Iovine thematisiert, greift auch den Tod und Einfluss von 2Pac auf. Warum "The Defiant Ones" mehr ist, als eine gewöhnliche Hiphop-Doku kannst du hier nachlesen.

Netflix - "The Defiant Ones" ist keine Standard-Hiphop-Doku

"The Defiant Ones" steht ab morgen auf Netflix für alle Abonnenten zum Streamen bereit. Wir hatten im Rahmen eines Presse-Screenings die Gelegenheit, uns den ersten Teil der Doku über Dr. Dre und Jimmy Iovine anzuschauen. Dabei ist vor allem eines deutlich geworden: Wir bekommen es hier nicht mit einer Standard-Hiphop-Doku zu tun.


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