Während der letzten Monate hatte es an der West Coast Spannungen zwischen Veteranen wie Ice Cube und jüngeren Rappern wie Glasses Malone , Crooked I , Bishop Lamont oder Jay Rock gegeben. Der Titel des neuen Albums I Am The West scheint ebenfalls nicht den Community Gedanken zu betonen. Im Interview mit Hiphop.de erklärte Ice Cube jetzt seine Sicht der Dinge:

"Was im Westen seit den späten 90ern passiert, ist, dass die meisten Plattenfirmen hier den Bach runter gegangen sind. [...] Das einzige was übrig blieb, sind Künstler wie ich selbst, die weiterhin unabhängig ihre Musik gemacht haben. Aber ich kann auch nicht jedem an der Westküste helfen einen Deal zu bekommen. [...]
[Ich] sagte eben, dass ich niemandem helfe, dem ich nicht helfen kann. Weil ich das gesagt habe, waren einige Künstler wütend auf mich und so haben sie versucht eine Linie zwischen der old Westcoast und der new Westcoast zu ziehen. Wenn ich ein junger Künstler wäre, dann würde ich auch einen Grund dafür finden, warum ich unzufrieden mit den älteren Rappern sein müsste. Aber eigentlich ist es ein lächerliches Argument. Kein Mann muss mit einem anderen Künstler zusammenarbeiten, den er nicht mag oder noch nicht einmal kennt. " ( zum Interview )

Ice Cube s neuntes Album I Am The West erschien soeben über sein eigenes Independent Label Lench Mob Records . Ab dem 8. Oktober steht es auch in Deutschland im Laden. Weitere Themen in dem ausführlichen Interview sind Ice Cube s Zusammenarbeit mit seinen beiden Söhnen oder dem Wegbegleiter aus N.W.A. Tagen Dr.Dre , Barack Obama und seine Schauspielkarriere. Hier gehts zum Interview:

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