Horrorcamp: Bausa entschuldigt sich öffentlich für sein Verhalten

Bausas Auftritt im Horrorcamp ist selbst eine Woche nach dem Stream noch Gesprächsthema. Der Rapstar hatte bei dem Twitch-Event von Knossi, Sido und Co. offensichtlich reichlich vorgeglüht. In diesem Modus ließ Bausa unter anderem eine homofeindliche Anmerkung gegenüber dem YouTuber unsympathischTV (Sascha) fallen und zeigte sich auch darüber hinaus nicht gerade von seiner einfühlsamen Seite.

Bausa: "Ich schätze und respektiere jeden Menschen"

Offenbar war Bausa nach seinem Auftritt relativ schnell bewusst, dass er sich daneben benommen hatte. Wie unsympathischTV bereits vor ein paar Tagen während eines Streams offenbarte, habe sich Bausa kurz nach dem Camp telefonisch bei ihm und Knossi entschuldigt. Auch soll Bausa zum Ausdruck gebracht haben, dass er sich für sein Verhalten schäme. Nun legt der Bietigheim-Bissinger in seiner Insta-Story mit einem öffentlichen Statement nach. Bausa will aus den Vorfällen offenbar Konsequenzen ziehen und gelobt Besserung.

"Hallo Leute. Es ist schon ein paar Tage her jetzt. Ich möchte aber trotzdem noch ein paar Sachen sagen, die mir auf den Herzen liegen bezüglich des Horrorcamps letzten Samstag. Ich hatte schon die Möglichkeit, mich bei Sascha zu entschuldigen telefonisch – auch bei Knossi. Ich möchte mich jetzt aber auch nochmal bei allen anderen Teilnehmern und vor allem bei allen Zuschauern entschuldigen. Genauso wie bei allen Leuten, die ich mit meinen Aussagen verletzt habe. Außerdem möchte ich dieses Statement nutzen, um über Anschuldigungen mir gegenüber zu sprechen, die mir schon sehr lange zu schaffen machen. Ich bin absolut kein homophober Mensch. Ich schätze und respektiere jeden Menschen gleichermaßen. Mir ist aber natürlich bewusst, dass es in meinem Sprachgebrauch Wörter gibt, die gestrichen werden müssen. Das ist das Mindeste, was ich tun kann. Was ich tun muss."

Auf Knossi könnte wegen Bausa Twitch-Bann zukommen

Das Horrorcamp sorgte letzte Woche für einen deutschen Twitch-Rekord. Bausa wollte oder konnte sich nicht so recht auf das Gruselevent einlassen. Vor allem drei Sequenzen sind den Zuschauer*innen negativ aufgefallen.

Als es darum ging, ein gemeinsames Foto in einem Bett zu machen, wurden sich die Teilnehmer nicht einig. Auf einen Vorschlag von unsympathischTV reagierte Bausa schließlich mit einer homofeindlichen Äußerung: "Boah Sascha, du bist so eine Schw*chtel, alter."

Auch als der Creator CreepyPastaPunch hinzugeschaltet wurde, um eine Gruselgeschichte zu erzählen, hatte Bausa etwas einzuwenden. Er befand: "Ey, für einen Hauptschüler ist das nicht schlecht." Und noch eine Aktion wird Bausa vorgeworfen. Eine Ansprache des YouTubers Sturmwaffel unterbrach er mit dem Zwischenruf "gay".

Bausas Umgang mit seinen Mitmenschen stieß bei der Twitch-Community auf herbe Kritik. Die Richtlinien der Streaming-Plattform sind dabei relativ klar: Jegliche Diskriminierung von Randgruppen oder Minderheiten wird nicht toleriert. Daher könnten die Äußerungen von Bausa für Veranstalter Knossi noch Folgen haben. In ähnlichen Fällen sprach Twitch in der Vergangenheit bereits einen Bann aus.

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Capital Bra erklärt, was er niemals im TV machen würde
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Capital Bra erklärt, was er niemals im TV machen würde

Von Alina Amin am 11.07.2021 - 18:00

Bei Capital Bra (jetzt auf Apple Music streamen) könnte es nicht besser laufen. Der Rekorde-brechende Rapper hat erst kürzlich seine Wachsfigur im Madame Tussauds präsentieren dürfen und ist auch musikalisch aktiver denn je. Passend zu seinen jüngsten Erfolgen hat er mit dem Watson-Magazin über seinen Erfolg, seine Pläne für die kommende Zeit und seine Familie gesprochen. Auch erklärt der Künstler, was er überraschenderweise nicht im Fernsehen machen würde: Juror einer Castingshow.

Capital Bra erklärt, warum er nie Jury-Mitglied einer Castingshow wird

Im Interview wird Capital Bra auf seine Beziehung zu Dieter Bohlen angesprochen, mit welchem er bekanntlich den Hit-Song "Cherry Lady" neu auflegte. Da Bohlen selbst ja bis vor kurzem Stammjuror der bekanntesten deutschen Casting-Shows war, stellt sich auch bei Capi die Frage, ob er nicht auch mal Teil einer Jury sein wolle. 

Im Interview erklärt er, dass er tatsächlich schon für einen Jurors-Platz angefragt wurde. Um welche Castingshow es sich dabei genau handelt, verrät er nicht. Was er dafür ausführlich erklärt, ist der Grund seiner Absage.

"[...] [D]as Problem ist, ich bin selber Rapper und ich kann nicht beurteilen, ob jemand singen kann oder nicht. Das ist nicht mein Fachgebiet. Ich kann niemandem sagen, du kannst das nicht oder so. Das ist nicht mein Ding. Ich mache meine Sachen, ich mache meine Musik."

Darüber hinaus gibt er seinen Rapper-Kollegen Sido und Ufo361 props und erklärt, dass er die beiden gerne neben sich im Madame Tussauds sehen würde. Grund sei der starke Einfluss beider Künstler im Deutschrap. 

"Weil die auch den Deutsch-Rap sehr, sehr geprägt haben – vor allem Sido. Und auch Ufo ist in meinen Augen ein sehr, sehr krasser Künstler."

Bei Ersterem könnte das allerdings schwierig werden. Sido berichtete erst letztes Jahr davon, eine Anfrage des Wachsfigurenkabinetts abgelehnt zu haben.

Capital Bra über seinen Chart-Erfolg und seine Familie

Auch auf seine Kinder kommt Capital Bra zu sprechen. So erklärt er, dass er selbst in der Hand haben möchte, was seine Fans von seinen Kindern sehen und was nicht.

Lieber ich filme meine Kinder, anstatt jemand anderes sie von der Seite filmt. Deswegen zeige ich sie auch ab und zu, aber nicht zu viel. [...] Lieber die sehen das von mir, wie die aussehen.

Sein Privatleben und die Musik wolle er stets trennen. Auf seine Texte habe sein familiäres Leben übrigens keinen großen Einfluss. Er rappe in seinen Texten nämlich das, was er für richtig halte und was er erlebt habe. Wie das bei anderen Menschen ankommt, sei für ihn zweitrangig: "Ob es jemandem passt oder nicht, interessiert mich [...] nicht."

Sein Erfolg sei für ihn übrigens immer noch "schwer zu realisieren": 

"Ich danke Gott für jede Möglichkeit und jeden Weg, den er mir eröffnet."

Das ganze Interview könnt ihr bei Watson nachlesen:

Rapper Capital Bra: "Das Ding ist, ich rappe in meinen Texten das, was ich für richtig halte"

Im Interview mit watson spricht Capital Bra über seinen großen Erfolg, sagt, was er auf Social Media nicht mit seinen über vier Millionen Abonnenten teilen möchte und erklärt, warum seine Fans ihn künftig nicht in einer Castingshow als Juror sehen werden.


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