"Hat er sich verdient": Bushido über Shindys zukünftige Situation

In einem Livestream hat sich Bushido vor einigen Tagen zu Shindys Situation und der Situation zwischen den beiden ehemaligen egj-Partnern geäußert. Darin gibt Bushido sich entspannt, dankt Shindy für die gemeinsame Zusammenarbeit und wünscht ihm viel Erfolg bei seinen kommenden Projekten. Wie die genau aussehen werden, scheint Bushido allerdings nicht zu wissen.

Bushido und Shindy trafen sich im Sommer

Lange hatte es Spekulationen um Shindys Situation und sein Verhältnis zu seinem ehemaligen Labelboss gegeben. Im Sommer gab es dann ein Treffen, das Bushido mit einem Post auf Instagram dokumentierte. Der egj-Boss beteuerte, dass die beiden gut miteinander seien. 

Arafat mt angeblichen Insiderinfos

Doch Anfang September stellte Arafat Abou Chaker - Bushidos ehemaliger Geschäftspartner - die Dinge etwas anders dar. Er sprach davon, dass Bushido Shindys Solotour des vergangenen Jahres habe verhindern wollen. Für die angeblich schwachen Ticketverkäufe seiner letztlich abgesagten Tour habe  Bushido Shindy verantwortlich gemacht. Arafat behauptete zudem, Bushido erpresse Shindy und der sei ohnehin nie wirklich Teil von egj gewesen.

Bushido wünscht Shindy "Glück auf seinen neuen Wegen"

Shindy gab seitdem in der Öffentlichkeit nicht wirklich etwas von sich. Was er genau plant, weiß Bushido offenbar auch nicht. Der Berliner spricht allerdings von einer "coolen Zusammenarbeit", die die beiden gehabt hätten. Dass Shindy nun sein eigenes Ding durchziehen könne, habe er sich verdient. Von Bushidos Seite aus gebe es absolut keine Probleme - die beiden hätten alles klären können. Er wünscht Shindy ausdrücklich viel Erfolg bei dessen neuen Projekten. Wie es für Shindy künstlerisch weitergeht, scheint auch Bushido nicht zu wissen.

Das kurze Video kannst du dir hier anschauen:

 

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Kaaris unterschreibt: MMA-Kampf gegen Booba noch 2019!
MMA

Kaaris unterschreibt: MMA-Kampf gegen Booba noch 2019!

Von Clark Senger am 13.04.2019 - 15:38

Der verrückte Beef von Booba und Kaaris, zwei der erfolgreichsten französischen Rapper, erreicht nach der Schlägerei am Paris Flughafen Orly im letzten Sommer einen weiteren Höhepunkt. Kaaris hat seine bis kürzlich fehlende Unterschrift unter den Vertrag des Schweizer MMA-Verbands SHC (Strength & Honor Championship) gesetzt. Boobas Zusage stand schon länger fest.

Kaaris vs. Booba im MMA-Oktagon

Gestern zeigte der 39-jährige Kaaris sich in einem Video auf Instagram, in dem er sich ein saftiges Hähnchen gönnt und locker nebenher seine Signatur unter den Vertrag setzt. Auf seiner Seite ärgert der knapp drei Jahre ältere Booba sich zwar ein wenig darüber, dass der Kampf nicht wie von ihm vorgeschlagen im September, sondern deutlich später im Dezember stattfinden soll. Er zeigt sich dennoch sehr froh darüber, dass es überhaupt geklappt hat.

Sollte sich sonst nichts mehr am vertraglichen Rahmen geändert haben, dürfte der Kampf in Genf stattfinden. Als Preisgeld sollen dem Gewinner 1,5 Millionen Euro und dem Verlierer 500.000 Euro winken.

Vorgeschichte des Beefs von Booba & Kaaris

Sollte der Kampf – sofern im Laufe des Jahres nichts dazwischen kommt – wirklich stattfinden, wäre es die größte und vielleicht sogar letzte Station im Beef der beiden Rapper, aber lange nicht die erste. Schon seit 2014 kriselt es mächtig zwischen den beiden, die zuvor auch gemeinsame Musik veröffentlicht hatten. Angeblich wollte Kaaris den Wünschen seines damaligen Kollegen Booba, ebenfalls dessen Feinde zu dissen, nicht nachgekommen sein. Booba betonte daraufhin immer wieder, Kaaris wäre erst durch ihn zu einem Rapstar geworden.

Danach tauschten die beiden immer wieder auf Songs und im Internet Beleidigungen aus – das volle Programm, das wir auch aus heimischen Gefilden kennen. Im letzten Jahr knallte es dann zwischen Kaaris und Booba am Paris Flughafen Orly, wo sich zufällig die Wege kreuzten. Die beiden Rapper gingen samt Entourage aufeinander los und sorgten durch ihre Schlägerei dafür, dass Halle 1 des Flughafens zeitweise geschlossen wurde. Flüge wurden gecancelt, es entstanden laut des französischen Magazins Generations.fr circa 54.000 Euro Schaden und die Beteiligten wanderten für ein paar Wochen hinter Gitter. Booba wurde beim Prozess am 6. September zu einer 18-monatigen Bewährung und 50.000 Euro Strafe verurteilt.

Dass die beiden ihre Streitigkeiten nun im Oktagon nach sportlichen Regeln austragen wollen, ist eine wohl beispiellose Story der Rapgeschichte. Wenn der Kampf Ende des Jahres stattfindet, werden nicht nur die Augen der französischen Rap- und Medienwelt auf Genf gerichtet sein.


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