Favorite hat sich auf Facebook an seine Fans gewandt und ein Videostatement online gestellt, in dem er einige private Vorfälle der letzten Jahre grob anreißt.

Es sei bei ihm "super viel Scheiße" passiert, was auch der Grund für seine lange Abstinenz in der Rapszene sei. Er habe unter anderem "krasse Drogenprobleme" gehabt, welche zwei Psychiatrieaufenthalte zur Folge gehabt hätten. Zudem habe er eine Trennung hinter sich. Favorite verrät außerdem, dass er wegen einer Gefängnisstrafe nicht bei dem Videodreh zu Selfmade Legenden mit Kollegah dabei gewesen sei. Im Zuge dessen bedankt sich Fav bei Kollegah für die langjährige Freundschaft. Bereits im Videoblog mit Kollegah erzählt Favorite von seiner Haftstrafe.

Auch mit den Gedanken eines Karriereendes habe er gespielt, so Favorite. Dann habe er sich jedoch seinen Fans gegenüber verpflichtet gefühlt. Das Resultat daraus sei Neues von Gott, welches sein bisher bestes Album sei. Wie es zukünftig weitergehe, wisse er noch nicht, er freue sich nun erstmal auf das Release.

Alle Infos zu Neues von Gott findest du in unserer Release Section und auf Amazon:

Hier das gesamte Video:

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Kommentare

so ein schwachsinn, alles nur promo. er war ein paar tage in u-haft, man kann sogar das datum auf dem bescheid erkennen....

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Yin Kalle über Drogenkonsum: "Ich mach' das kontrollierter inzwischen"

Yin Kalle über Drogenkonsum: "Ich mach' das kontrollierter inzwischen"

Von Michael Rubach am 20.08.2020 - 11:32

Kaum ein Rapper der neuen Generation geht offener mit seinem Drogenkonsum um als Yin Kalle. Der Schöneberger hat sich kurz nach dem Drop der mit Produzent KazOnDaBeat entstandenen EP "Kalle X Kaz 2" mit Aria zum Call bei "HYPED Radio" verabredet, um über seinen Lifestyle zu sprechen.

Yin Kalle betrachtet tote US-Stars als Weckruf

In Interviews oder auf Social Media kommt der Berliner Newcomer reichlich verklatscht rüber. Auch in den Lyrics seiner Songs dreht es sich größtenteils um Betäubungsmittel und Designer-Pieces. Im Vergleich zum letzten Jahr ist dennoch eine Veränderung festzustellen. Auf der Single "Uludag Pourup" heißt es ungewohnterweise: "Money mit Drogen ist dirt". Ganz von den Substanzen ist Yin Kalle deswegen allerdings nicht runter. Er lässt es aber wohl ruhiger angehen:

"Ich musste bisschen chillen. Ich mach das kontrollierter inzwischen. Aber auch vieles noch beim Alten. Ist so 'ne Geschichte mit Drogen: Machen halt Spaß."

Drogenkonsum hat die Karrieren verschiedener US-Rapper gerade in den letzten Jahren viel zu früh beendet. Mac Miller, Lil Peep oder auch Juice WRLD sind auf tragische Art und Weise verstorben. Bringen diese Beispiele aus Übersee Yin Kalle zum Nachdenken? Und wie erklärt er sich überhaupt, dass erfolgreiche Künstler in eine Abhängigkeit schlittern?

"Ich sag so: Man macht sich selber viel Druck. Man pusht sich dazu, das Beste zu machen jeden Tag. Dadurch brauchst du dann mal irgendwie 'nen Ausgleich. Ich kann das bisschen nachvollziehen, dass du da schnell in blöde Süchte gerätst. Was soll ich sagen? 'Weckruf' ist 'n gutes Wort."

Das aktuelle Video von Yin Kalle und KazOnDaBeat zu "Uludag Pourup" kannst du hier auschecken:


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