Am Wochenende meldete sich Haftbefehl mit einer Hörprobe zurück. Zunächst blieb unklar, was es mit dem Song auf sich hat. Kurz darauf folgten jedoch Ankündigungen für gleich zwei neue Alben. Mittlerweile hat Haftbefehl jedoch alle dazugehörigen Posts wieder gelöscht.
Haftbefehl löscht Ankündigungen für "Lebendig begraben in 63" & "USA Suicide"
Die Hörprobe zu dem Track "Licht" konnte in den vergangenen zwei Tagen zehntausende Likes sammeln. In dem dazugehörigen Handyvideo tanzte Haftbefehl zu dem bisher unveröffentlichten Song. Wenig später enthüllte er, dass es sich hierbei um das Intro zu seinem neuen Gesangsalbum namens "Lebendig begraben in 63" handeln soll. Erscheinen soll die Platte noch in diesem Jahr.
Wiederum etwas später postete der 40-Jährige gute Nachrichten für all diejenigen, die sich eher nach "Hardcore-Rap" von Baba Haft sehnen: Ein zweites Album mit dem Titel "USA Suicide" soll genau diese "Voll auf die Fresse"-Nische bedienen und ebenfalls noch 2026 erscheinen. Zu diesem Album enthüllte Haftbefehl sogar schon eine vorläufige Tracklist, bestehend aus insgesamt zehn Titeln. Auf Genius ist das Album auch bereits gelistet; dort werden vier weitere Songs, von denen bisher nur Snippets kursierten, der Platte zugeordnet.
Inzwischen hat Haft alle Posts zu den beiden Alben wieder gelöscht. Der einzige Beitrag, der aktuell noch auf seinem Profil zu finden ist, bleibt damit seine vor gut zwei Monaten angekündigte Auszeit. Ob die Alben also wirklich erscheinen werden, bleibt fürs Erste fragwürdig.
Auch 2025 kündigte Haftbefehl mehrere Releases an
Schon im letzten Jahr wollte Haftbefehl gleich mehrere Projekte veröffentlichen. Im Januar 2025 kündigte er an, dass er auf drei fertigen Releases sitze, die allesamt im Laufe der darauffolgenden Monate erscheinen sollten. Neben einem Solo-Album und einem Kollabo-Mixtape war auch das (jetzt erneut angekündigte) Gesangsalbum dabei. Erschienen ist keines davon.
Heute wissen wir, dass Haftbefehl in dieser Zeit ganz andere Sorgen hatte. Im Frühjahr sprach der 40-Jährige mit seiner Frau im Podcast "Nina & Aykut" über seine vielen Rückfälle und Therapieversuche, die sich auch nach Ende der Dreharbeiten zu seiner Netflix-Doku bis weit ins letzte Jahr gezogen haben. Nach dem Tod von Xatar sei er aufgrund seines Drogenkonsums ins Koma gefallen. Das sei für ihn damals der Moment gewesen, in dem er sich gesagt habe: "Ich möchte mit dem Sche*ß nichts mehr zu tun haben."
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