Gzuz weist auf Maskenpflicht und Abstandsregeln hin

Gzuz ging vor Kurzem viral, nachdem er Demonstrierende in Berlin dazu aufgerufen haben soll, sich an die geltenden Corona-Maßnahmen zu halten. Von einem Café aus rief das Mitglied der 187 Strassenbande ihnen zu, sie sollen Abstand zueinander halten und wies sie darauf hin, dass sie keine Masken trugen.

Gzuz' Corona-Appell geht viral

Am Sonntag seien laut Medienberichten mehrere Tausend Menschen in Berlin gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen – und das obwohl einige Demonstrationen im Vorfeld verboten wurden. Aufgrund der vielen Protestierenden war die Polizei mit etwa 2.200 Einsatzkräften in ganz Berlin unterwegs, um für Ordnung zu sorgen und auf die Einhaltung der Abstands- und Maskenpflicht zu achten.

Dies schien jedoch nicht ganz funktioniert haben, da viele sich dennoch nach Angaben von Polizeipressesprecher Thilo Cablitz nicht an die geltenden Schutzmaßnahmen hielten.

Von einem Café aus habe Gzuz wohl eine dieser Gruppen gesehen und sie dazu aufgefordert, Abstand zu halten:

"Wahrt die Abstände. (...) Ihr habt alle keine Maske!"

Gzuz entschuldigt sich für Zurufe

Nach der Berichterstattung der Tagesschau meldet Gzuz (jetzt auf Apple Music streamen) selbst sich zu Wort und kommentiert unter den Instagram-Post: Er entschuldigt sich für seine Zurufe und sagt, er sei einfach breit gewesen.

Egal ob breit oder nicht – mit seinem "Ordnungsruf" hat der Rapper nicht nur in der Hiphop-Welt große Wellen geschlagen. Fernsehmoderator Klaas Heufer-Umlauf, Musikjournalist Jan Kawelke und viele weitere teilen ihre Reaktionen: