Guccis Gang: Lil Pump hat offenbar sein neues Label gefunden

Selten sorgt ein junger Artist mit seinen Label-Wünschen für so viel Aufsehen, wie Lil Pump es in den letzten Wochen getan hat. Nach der Trennung von Warner sieht es jetzt so aus, als hätte der 17-Jährige die ideale Lösung gefunden: Er wird angeblich ein Teil von Gucci Manes Gang bei 1017 Eskimo. Die Legende aus Atlanta hatte das neue Label im vergangenen Februar in Zusammenarbeit mit Interscope gegründet.

Die News kommt über den Account von Lil Pumps Manager Dooney, der in seiner Instagram Story vom "Signing Day" spricht. Während er mit seinem Schützling im Video-Chat ist und fragt, wo er denn signen würde, hält dieser dann die 1017-Kette in die Kamera:

Looks like @lilpump has signed with @laflare1017's "1017 Eskimo" label. Dooney from Pump's management has revealed the news. Full story in bio link. . . #lilpump #guccigang #guccimane #hiphop #thalightsglobal #1017 #rap #warnerbros

21 Likes, 1 Comments - Hip Hop N More (@hiphopnmore) on Instagram: "Looks like @lilpump has signed with @laflare1017's "1017 Eskimo" label. Dooney from Pump's..."

Gucci Manes Interesse war schon vorher bekannt. Wie solche Dinge eben im Jahr 2018 laufen, kommentierte La Flare einen Post von Lil Pump vor einigen Tagen mit: "1017 you name the price". Kürzlich zeigte der "Gucci Gang"-Rapper sich dann bereits mit der Kette, die zur vermeintlichen neuen Label-Heimat gehört:

@lilpump sparks rumors with #1017 chain.

278 Likes, 16 Comments - VladTV (@vladtv) on Instagram: "@lilpump sparks rumors with #1017 chain."

Und so kommt anscheinend zusammen, was zusammenpasst. Es wäre keine allzu große Überraschung, wenn demnächst offiziell mit Gucci zusammengearbeitet werden würde. Ob Gucci Mane tatsächlich die geforderten 15 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt hat, erfahren wir bis jetzt noch nicht.

Lil Pump unterschreibt keinen Label-Vertrag unter 15 Millionen Dollar

Nach seinem aufgelösten Deal mit Warner geht der Kampf um Lil Pump weiter. Kurz nachdem Gucci Mane angeboten hat, den 17-Jährigen aus Südflorida zu signen, zog DJ Khalend hinterher und machte ihm das Angebot, einen Vertrag bei der We the Best Music Group zu unterzeichnen. Der erfolgreiche Teenager hat jedoch seine ganz eigenen Vorstellungen.

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Kommentare

Ich verstehe nicht was die 15 Millionen rechtfertigen was hat der geleistet. Kann mich wer mal aufklären was er gemacht hat? Habe mir jetzt ein paar Videos angeschaut aber ich komme nicht drauf oder ist das ein neuer Trend der Jugend dieses Musik??

Nee, Geld wird halt heute einfach zum Fenster rausgeschmissen. Weil man hat's ja. Dumme H*RENSÖHNE

Ist ja erstmal nicht klar, ob er die überhaupt bekommt. Aber: der Kerl kommt mit seiner Attitude anscheinend bei vielen Leuten extrem gut an. Die 15 Mio würden Label-Leute nur zahlen, weil sie ihm etliche Hits für die Zukunft zutrauen

CHIEF TEXTREDAKTION

Könnte guter Deal sein. Wenn man Tour einnahmen und so weiter mitberechnet...
aber denke ist Flop one hit wonda

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Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Barack Obama kritisiert Hiphops Hang zum Materialismus

Von Till Hesterbrink am 17.11.2020 - 12:34

Barack Obama gab vor Kurzem dem Magazin The Atlantic ein Interview anlässlich seines anstehenden Buches. In dem Gespräch mit Journalist Jeffrey Goldberg erklärte der ehemalige US-Präsident, dass seiner Auffassung nach Hiphop mitverantwortlich für den Aufstieg Donald Trumps gewesen sei. Grund dafür wäre der häufig mitschwingende Materialismus.

Barack Obama: "Wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld"

Goldberg fragt Obama im Laufe des Interviews, was dieser glaube, warum Donald Trump so erfolgreich werden konnte. Obama vergleicht Trump daraufhin mit Richie Rich, dem Millionärserben des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1994, der seit Wort nie hielt und keinerlei Interesse daran zeigte, Verantwortung zu übernehmen. Obama meint, es hätte eine Entwicklung des klassischen Bildes des Mannes, von jemandem, der die schwachen beschützt, zu jemandem, der einfach zeigt was er hat und kann gegeben. Diese Entwicklung würde er dem Fernsehen zuschreiben.

"Dann siehst du Lifestyles Of The Rich And Famous, was dir vermittelt, entweder du hast es oder du bist ein Loser. Und Donald Trump verkörpert diese kulturelle Bewegung, die nun tief in der amerikanischen Kultur verankert ist."

("Then you start seeing Lifestyles of the Rich and Famous, that sense that either you’ve got it or you’re a loser. And Donald Trump epitomizes that cultural movement that is deeply ingrained now in American culture.")

Aber nicht nur beim Fernsehen sieht Obama eine Teilschuld für den Aufstieg Trumps. Auch Hiphop und Rapmusik sollen seiner Meinung nach einen großen Teil dazu beigetragen haben. Er sei nicht über den Anstieg von Populismus überrascht gewesen, fände es jedoch interessant, wer geholfen habe, diesen zu verbreiten.

Unter anderem Lil Pump, 50 Cent, Ice Cube und Lil Wayne hatten für die vergangene Kampagne Trumps ihre Hilfe oder Unterstützung angeboten. Obama müsse sich nach eigenen Angaben häufig selbst daran erinnern, wofür Hiphop in den meisten Fällen stehen würde. Der Hang zum Materialismus und das protzende Auftreten vieler Rapper hätten einen klaren Einfluss auf die Gesellschaft. Hiphop würde häufig die gleichen Werte wie Donald Trump vertreten.

"Leute schreiben darüber, dass Trump [in der Präsidentschaftswahl 2020] mehr Unterstützung von Schwarzen Männern gewinnen konnte und über den ein oder anderen Rapper, der ihn unterstützte. Ich muss mich selbst daran erinnern, dass wenn du Rap hörst, geht es nur um Bling, um Frauen, um Geld. Viele Rap-Videos propagieren dieselben Werte wie Donald Trump darüber, was es heißt, berühmt zu sein. Alles ist aus Gold. Das festigt sich und sickert in die Kultur durch."

("People are writing about the fact that Trump increased his support among Black men [in the 2020 presidential election], and the occasional rapper who supported Trump. I have to remind myself that if you listen to rap music, it’s all about the bling, the women, the money. A lot of rap videos are using the same measures of what it means to be successful as Donald Trump is. Everything is gold-plated. That insinuates itself and seeps into the culture.")

Barack Obama & Hiphop

Eigentlich hat der ehemalige US-Präsident eine große Liebe für Hiphop und machte diese auch immer wieder öffentlich bekannt. So erklärte er erst letztes Jahr unter anderem "The London" von Young Thug, J. Cole und Travis Scott sowie "Suge" von DaBaby zu seinen Lieblingssongs 2019.

Zu seinem neuen Buch "The Promised Land" veröffentlichte Obama eine zugehörige Playlist. Auch in dieser sind Hiphop-Stars wie Jay-Z, Eminem oder Beyoncé zu finden.

Es scheint also eher so, als würde sich Obamas Kritik an Hiphop vor allem an die neue Generation an Rappern richten. Dieser wird schließlich häufig vorgeworfen, den ursprünglichen Zweck der "Message" von Hiphop nicht mehr zu erfüllen.


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