Gucci Mane feiert Meme über seine tödlichen Schüsse auf Jeezy-Homie

Gucci Mane zeigt in den letzten Wochen einen eigenartigen Sinn für Humor. Den Trap God amüsiert es gut 15 Jahre nach seiner Tat offenbar köstlich, dass er einen Einbrecher erschossen hat. Dieser war zugleich ein Freund von Atlanta-Rapper Jeezy.

Tod von Jeezy-Vertrautem: Gucci Mane lacht über Meme

In seinen Insta-Feed hat Gucci ein Meme gepackt, das eine Einbruchsszene nachstellen soll. Durch den Titel werden die Einbrecher dem Camp von Jeezy zugeschrieben. Der Verteidiger des Hauses hingegen soll Gucci Mane darstellen. Dieser springt mit allerlei spektakulären Moves durch den Raum und schießt um sich. Das regt den echten Gucci zum Posten von lachenden Emojis an.



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but fa real tho

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Zur Vorgeschichte: 2005 droppte Jeezy inmitten eines Beefs mit Gucci Mane den Track "Stay Strapped". Darin setzte er eine 10.000 Dollar Belohnung für die Person aus, die ihm Gucci Manes Kette besorgen würde.

Kurze Zeit später wurde Gucci Mane tatsächlich von einer Gruppe Einbrechern aufgesucht, als er sich im Haus einer Freundin aufhielt. So berichteten es damals US-Medien. Gucci Mane soll bei dem Vorfall eine Waffe gezogen und einem der Eindringlinge tödliche Verletzungen zugefügt haben. Es gab seinerzeit Gerüchte, dass Jeezy selbst hinter dem Überfall steckte. Der Rapper bestritt jegliche Verbindung zu der Tat. Der zu Tode gekommene Pookie Loc war jedoch ein Freund von Jeezy, dem der Rapper noch 2015 emotionale Zeilen auf seinem Track "Forgive Me" widmete. Auch hier weist er von sich, etwas von der Tat gewusst zu haben.

"Rest in peace to Pookie Loc blame it on me never snitching / Lord knows I ain't send the homie on no dummy mission"

Gucci Mane erklärte nach seiner Verhaftung, dass er kein Mörder sei. Eine Anklage wegen Mordes ließ das Gericht schließlich auch fallen. Gucci Mane konnte sich auf das amerikanische Recht der Selbstverteidigung stützen. Es hinterlässt dennoch einen faden Beigeschmack, dass ihm der Tod eines Menschen offenbar zur Belustigung taugt. Zuletzt hatte Gucci seinen Hatern schon ähnlich sensibel den Tod durch das Coronavirus gewünscht.

Gucci Mane on Twitter

I pray my haters die of corona virus

Die Gedankenwelt des Rappers scheint in diesen Wochen unberechenbar zu sein. 



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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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