Grammys 2023: Beyoncé zieht bei Nominierungen mit Jay-Z gleich
Beyoncé sitzend auf silbernem Pferd

 

Nach der Bekanntgabe der Nominierungen für die Grammy Awards 2023 ist klar: Beyoncé und ihr Ehemann Jay-Z liegen gleichauf. Beide Superstars kommen nun auf 88 Nominierungen. Rekord! Beyoncé hat bei den Grammys 2023 zudem die größten Chancen, ihre Award-Sammlung zu erweitern. Sie wurde neunmal nominiert, Kendrick Lamar, Adele und Brandi Carlile jeweils achtmal.

Was fest zum Vorlauf des wohl begehrtesten Musikpreises der Welt dazugehört: Überraschungen und Protest.

Nicki Minaj trendet (mal wieder), Denzel Curry kann's nicht nachvollziehen

Noch im Oktober tweetete Nicki Minaj, dass sie damit einverstanden sei, mit "Super Freaky Girl" aus der Rap-Kategorie herausgenommen zu werden – solange es fair ablaufe. Fair bedeutet für Nicki in diesem Fall, dass Lattos Hit "Big Energy" nicht unter Rap läuft.

Nun ist klar: Nicki Minaj wurde - wie so oft - vollkommen außen vor gelassen. Latto hat gleich mehrfach die Chance auf einen Award. Unter anderem findet man sie auch in der Kategorie Best Melodic Rap Performance. Dass Nicki Minaj erneut von der Recording Academy nicht berücksichtigt wurde, sorgt auf Social Media für Frust bei den Barbz:

Ungläubiges Kopfschütteln stellt sich auch bei Denzel Curry ein. Er fühlt sich und diverse Artists, die vielleicht nicht an der kommerziellen Spitze stehen, um den Lohn für herausragende (Rap-)Kunst betrogen. Der Rapper aus Florida schlägt eine Vielzahl von Künstlern vor, die es seiner Meinung nach verdient hätten, für das Rapalbum des Jahres vorgeschlagen zu werden. Doch die Academy hat sich deutlich stärker dem Mainstream zugewandt. DJ Khaled ("God Did"), Jack Harlow ("Come Home The Kids Miss You"), Kendrick Lamar ("Mr. Morale & The Big Steppers"), Future ("I Never Liked You") und Pusha T (It's Almost Dry") stehen zur Wahl.

Grammys 2023: Nominierungen im Überblick

Noch ein paar Grammy-Happen durch die urbane Brille: Newcomerin GloRilla freut sich extrem über ihre erste Nominierung. Sie könnte für "F.N.F. (Let's Go)" eine Trophäe einsacken.

Kanye West taucht auch einmal in einer Nebenrolle auf – in der Kategorie Songwriter of the Year, Non-Classical ist sein Name zu lesen. Dies hängt mit der Nominierung von Songwriter The-Dream zusammen. Er könnte für den Track "Rock N Roll" ausgezeichnet werden. Der Song von Pusha Ts Album "It's Almost Dry" hält als Feature-Gäste Kid Cudi und Kanye West bereit. Nicht nur für Beyoncé stehen die Zeichen auf Erfolg. Die Queen of R&B Mary J. Blige ist sechsmal nominiert worden.

Sämtliche Nominierungen gibt es auf der Website der Grammys zum Nachlesen. Am 5. Februar sollen die Grammys zum 65. Mal über die Bühne gehen. In Los Angeles wird der rote Teppich ausgerollt.

Album of the Year

ABBA – Voyage
Adele – 30
Bad Bunny – Un Verano Sin Ti
Beyoncé – Renaissance
Brandi Carlile – In These Silent Days
Coldplay – Music of the Spheres
Harry Styles – Harry’s House
Kendrick Lamar – Mr. Morale & the Big Steppers
Lizzo – Special
Mary J. Blige – Good Morning Gorgeous (Deluxe)

Song of the Year

Adele – Easy on Me
Beyoncé – Break My Soul
Bonnie Raitt – Just Like That
DJ Khaled ft. Rick Ross, Lil Wayne, Jay-Z, John Legend & Fridayy – God Did
Gayle – ABCDEFU
Harry Styles – As It Was
Kendrick Lamar – The Heart Part 5
Lizzo – About Damn Time
Steve Lacy – Bad Habit
Taylor Swift – All Too Well (10 Minute Version) (The Short Film)

Best New Artist

Anitta
Domi & JD Beck
Latto
Måneskin
Molly Tuttle
Muni Long
Omar Apollo
Samara Joy
Tobe Nwigwe
Wet Leg

Best R&B Song

Beyoncé – Cuff It
Jazmine Sullivan – Hurt Me So Good
Mary J. Blige – Good Morning Gorgeous
Muni Long – Hrs & Hrs
PJ Morton – Please Don’t Walk Away

Best Progressive R&B Album

Cory Henry – Operation Funk
Moonchild – Starfuit
Steve Lacy – Gemini Rights
Tank and the Bangas – Red Balloon
Terrace Martin – Drones

Best R&B Album

Chris Brown – Breezy (Deluxe)
Lucky Daye – Candy Drip
Mary J. Blige – Good Morning Gorgeous (Deluxe)
PJ Morton – Watch the Sun
Robert Glasper – Black Radio III

Best Rap Performance

DJ Khaled ft. Rick Ross, Lil Wayne, Jay-Z, John Legend & Fridayy – God Did
Doja Cat – Vegas
Gunna & Future ft. Young Thug – Pushin P
Hitkidd & Glorilla – F.N.F. (Let’s Go)
Kendrick Lamar – The Heart Part 5

Best Melodic Rap Performance

DJ Khaled ft. Future & SZA – Beautiful
Future ft. Drake & – Wait for U
Jack – First Class
Kendrick Lamar ft. Blxst & Amanda Reifer – Die Hard
Latto – Big Energy (Live)

Best Rap Song

DJ Khaled ft. Rick Ross, Lil Wayne, Jay-Z, John Legend & Fridayy – God Did
Future ft. Drake & Tems – Wait for U
Gunna & Future ft. Young Thug – Pushin P
Jack Harlow ft. Drake – Churchill Downs
Kendrick Lamar – The Heart Part 5

Best Rap Album

DJ Khaled – God Did
Future – I Never Liked You
Jack – Come Home the Kids Miss You
Kendrick – Mr. Morale & the Big Steppers
Pusha – It’s Almost Dry

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Kategorie

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