Gefängnis droht: Gzuz erneut angeklagt

Gzuz könnte eine weitere Haftstrafe bevorstehen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat gegen den 187er - der weiterhin auf Bewährung ist - Anklage erhoben. Das berichtet die Online-Ausgabe der Bild. Es geht dabei um Drogen und Beleidigung.

Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Gzuz

Gzuz wird in der aktuellen Anklage der Besitz von Betäubungsmitteln sowie Beleidigung vorgeworfen. So lässt es der Bild zufolge die Staatsanwaltschaft wissen. 

Was liegt der Anklage zugrunde? Gzuz ist vor einigen Wochen auf dem Kiez in eine Personenkontrolle geraten. Dabei soll der Hamburger sich von seiner pöbelnden Seite gezeigt haben. Darüber hinaus hätten Beamte bei ihm ein "ominöses Plastikröhrchen" sowie ein "verdächtiges weißes Pulver" aufgetan. Diesem Fund schlossen sich ein Aufenthalt auf der Davidwache und weitere Ermittlungen an. Das vorläufige Ergebnis lautet nun: Anklage.

Gzuz ist erst im Herbst 2023 wieder auf freien Fuß gekommen. Zuvor saß er für diverse Straftaten – ihm wurden unter anderem Verstöße gegen das Waffengesetz, Drogenbesitz und Körperverletzung zur Last gelegt. Auch verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von 414.000 Euro. 

In früheren Jahren ist Gzuz ebenfalls schon mit dem Gesetz aneinandergeraten. Ende 2017 erfolgte eine Verurteilung zu einer viermonatigen Haftstrafe wegen Körperverletzung. Das Ganze wurde zur Bewährung ausgesetzt. Noch vor dem großen 187-Hype ist ein Überfall auf einen Handyladen im Jahr 2010 dokumentiert. Im Nachgang wurde Gzuz zu einer mehr als dreijährigen Haftstrafe verurteilt.

Demnächst könnte Gzuz erneut auf einer Anklagebank Platz nehmen müssen. Seine laufende Bewährung droht widerrufen zu werden.

Für den 20. Juni 2025 ist sein neues Album "Scherbenhaus" angekündigt. Zuletzt erschien die Single "Bengel". Hier kannst du das passende Musikvideo checken:

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