Wie ein US-Rapper und ein Festival in den Fokus des FBI geraten sind

Ja Rule und der Unternehmer Billy McFarland wollten das Fyre Festival gemeinsam zu einem der Events 2017 machen. Das ging jedoch völlig daneben. Der versprochene Luxus blieb aus, Glamour gab es nicht, die Bands reisten ab und auch die Besucher und Besucherinnen wurden enttäuscht. Jetzt ermittelt auch noch das FBI.

Wie die New York Times berichtet, wurde eine Ermittlungskommision einberufen, die den Vorwurf des Betrugs prüft. Die Veranstalter sollen von bestehenden Problemen lange im Voraus gewusst, sie jedoch bewusst vertuscht haben.

Nun schaut sich die Kommision Schriftverkehr und andere Beweismittel an. Die Betreiberfirma des Festivals, die Fyre Media, schuldet den Gästen, Bands und verschiedenen Firmen noch horrende Summen. Auch der Rapper Ja Rule wird möglicherweise noch in Erklärungsnot kommen. Dass es 2018 einen weiteren Versuch geben wird, das Festival stattfinden zu lassen, scheint mehr als fraglich.

Ja Rule setzt Festival in den Sand, wird von 50 Cent getrollt

Ja Rule hat das Fyre Festival mitorganisiert, das eigentlich Luxus und Musik auf den Bahamas bieten sollte. Aber kurz vor Beginn des Spektakels wurde der Spaß dann abgesagt. Erste Gäste waren mehr oder weniger auf der Insel gestrandet und sahen sich Umständen gegenüber, die sie so nicht erwartet hatten:

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Nach Betrugsvorwürfen: Loredana & Petra Z. sollen sich außergerichtlich geeinigt haben

Nach Betrugsvorwürfen: Loredana & Petra Z. sollen sich außergerichtlich geeinigt haben

Von Michael Rubach am 23.09.2020 - 10:43

Loredana und ihr mutmaßliches Betrugsopfer Petra Z. sehen sich wohl doch nicht vor Gericht. Nachdem zunächst die Bild-Zeitung Fotos von einem "Geheimtreffen am Wochenende" verbreitete, legte das Schweizer Portal 20 Minuten nach und erklärte, dass eine außergerichtliche Einigung erzielt worden sei. Auch Loredana selbst erweckt auf Instagram den Eindruck, dass zwischen ihr und Petra Z. ein intaktes Verhältnis besteht.

Loredana zeigt sich lächelnd mit ihrem mutmaßlichen Betrugsopfer

Mit dem scheinbar geschlossenen Deal könnte sich eine drohende Anklage erledigt haben. Eine Verurteilung hätte laut 20 Minuten sogar eine Abschiebung der Rapperin zur Folge haben können. Sie besitzt keinen Schweizer Pass.

Im Mai 2019 wurde bekannt, dass gegen Loredana wegen Verdachts auf Betrug ermittelt wird. Sie soll ein Schweizer Ehepaar um 700.000 Franken gebracht haben. Als sich ihr angebliches Opfer Petra Z. im Juli 2020 erneut zu Wort meldete und verzweifelt von ihrer finanziellen Situation erzählte, startete ein Shitstorm unter dem Hashtag #BoycottLoredana.

#BoycottLoredana: Shitstorm nach neuem Interview mit Petra Z.

Dementsprechend irritiert äußert sich ein Augenzeuge gegenüber der Bild, als er das mutmaßliche Opfer und die angebliche Täterin in einem Hotel entdeckt habe: "Loredana und Petra saßen dort, haben sich unterhalten und gelacht, als wäre nichts passiert." Auch eine Umarmung bei der Verabschiedung wurde mit einem Foto dokumentiert.

Für 20 Minuten deutet vieles daraufhin, dass die Parteien Stillschweigen über einen vor Kurzem geschlossenen Deal vereinbart haben. Im Mai soll ein Vergleichsangebot noch abgelehnt worden sein. Petra Z, die dem Portal in der Vergangenheit häufig Rede und Antwort stand, wollte sich zu den Entwicklungen nicht äußern. Das verordnete Schweigen greift Loredana auch in ihrer neuen Single "Intro" auf. Sie erklärt in dem Song: "Ich wollte was sagen, aber durfte nix erzählen".

Stattdessen lässt sie auf Instagram Bilder sprechen. Dort zeigt sie ein Foto von einem Videocall mit Petra Z. Beide Frauen lachen in die Kamera. Insofern sich die Caption direkt auf diese Aufnahme bezieht, hat das Gespräch am 1. September stattgefunden. Der Kontakt scheint also schon seit Wochen zu bestehen.


Foto:

Screenshot via instagram.com/loredana

Eine außergerichtliche Einigung ist juristisch gesehen, nicht mit einem Schuldeingeständnis gleichzusetzen. Für Loredana gilt ohne Prozess weiterhin die Unschuldsvermutung.


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