Zum Ende der vergangenen Woche war Manuellsen bei Bözemann im baden-württembergischen Nagold zu Gast. Für drei Sparring-Runden sind die beiden sogar nochmal zusammen in den Ring gestiegen. Bei dem Treffen ging es wohl vor allem aber darum, alte Rivalitäten endgültig zu begraben.
Manuellsen besucht Bözemann
Insgesamt zwei Mal standen sich Manuellsen und Bözemann als Kontrahenten im Boxring gegenüber. Während die beiden anfangs wohl noch ein ernsthaftes Problem miteinander hatten - unter anderem aufgrund einiger geschmackloser Sprüche seitens Bözemann - näherten sie sich in den darauffolgenden Jahren immer weiter an. In seinem neuesten Video verkündet Bözemann nun mit einem Augenzwinkern: "Die Grenzen sind offen" – er dürfe sich wieder in NRW blicken lassen.
Manu habe bei ihm vorbeigeschaut, um ihn in der Vorbereitung für seinen anstehenden Bare-Knuckle-Fight zu supporten. Mit Blick auf das gemeinsame Sparring hat Bözemann nur Lob für seinen ehemaligen Gegner übrig. Der sei boxerisch auf einem ganz neuen Level und habe sich extrem weiterentwickelt. Außerdem soll bei dem Treffen eine Folge "Platzaxt", Bözemanns eigenes Talk-Format, entstanden sein.
Grundsätzlich soll die Message des Ganzen eine positive sein, fasst der Bözasound-Chef abschließend zusammen: "Frieden ist immer besser als Krieg." Umso mehr freue er sich, dass es zu dem Handschlag gekommen ist.
Manuellsen hatte sich bereits kurz nach der Veröffentlichung des Videos zu Wort gemeldet und mit ähnlichen Worten erklärt, warum er und Bözemann sich die Hand gereicht und Frieden geschlossen haben. Denn sauer bleiben und einen Groll hegen, wäre einfach, aber sich zu verzeihen und aufeinander zuzugehen, bedürfe hingegen echter Stärke, so Manu:
"Verzeihen ist eine Sache der starken Männer. Verzeihen ist keine Sache der Lutscher. Das muss die Motivation sein, warum man immer den Frieden suchen sollte. Immer."
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