Erste Bilder geleakt: Vegeta- & Son Goku-Sneaker von Adidas

Gute Zeiten für "Dragon Ball"-Fans: Aktuell können wir das neue Videospiel "Dragon Ball FighterZ" kostenlos in der offenen Betaphase für PS4 und Xbox One ausprobieren. Aber auch sonst bleibt der Hype ungebrochen. Im Fernsehen läuft "Dragon Ball Super" und demnächst sollen sogar neue Sneakers erscheinen. Zumindest sind bereits mehrere Bilder einer Adidas- und "Dragon Ball Z"-Kollaboration geleakt.

Nachdem wir bereits die von Freezer und Cell inspirierten Treter sehen konnten, gab es noch einen weiteren Leak zum Majin Boo-Sneaker. Zwei der beliebtesten Hauptfiguren haben immer noch gefehlt. Jetzt gibt es aber anscheinend auch die ersten Bilder zu den Sneakers, die im Vegeta-Design und im Son Goku-Look daherkommen sollen. Auch der Wünsche erfüllende Drache Shen-Long kriegt offenbar einen eigenen Schuh.

Wie Yeezy Mafia schreibt, soll der Son Goku-Sneaker im August erscheinen. Er basiert auf dem Adidas ZX 500RM-Modell und sieht angeblich so aus:

HYPEBEAST on Twitter

Dressed in Goku's signature colors. https://t.co/ScPYVVghpr

Beim Vegeta-Schuh handelt es sich um das Adidas-Modell Ultra Tech (Oregon). Als Release-Termin gibt Yeezy Mafia den November an.

Yeezy Mafia on Twitter

ULTRA TECH (OREGON) VEGETA NOVEMBER 2018

Shen-Long erscheint als Adidas EQT ADV Mid. Der Schuh soll im Dezember dieses Jahres auf den Markt kommen, schreibt Sneakernews (dort gibt es auch noch ein Bild zum Son Gohan-Sneaker):

Yeezy Mafia on Twitter

There, it has been done I must go now https://t.co/6ryPiA6y6A

Inspiriert von Freezer & Cell: Erste Bilder der Adidas x Dragon Ball Z-Kollabo

Auch wenn die Animeserie "Dragon Ball Z" seit Jahrzehnten nicht mehr läuft, ist ihr Einfluss weiterhin unbestreitbar. Inzwischen existiert sogar eine Nachfolgereihe unter dem Namen "Dragon Ball Super". Viele Fans der Serie schielen schon auf den Herbst, wo eine Sneaker-Linie von Adidas erscheinen soll, die von "Dragon Ball Z"-Charaktären inspiriert ist.

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Kommentare

reicht doch jetzt langsam mit dieser schuh geschichte

Aber das hat mit hip hop nichts zu tun.......das hat mit....das hat mit......das hat mit hip hop nichts zu tun :-)

hammer seid ihr loser, geht woanders meckern und seid mal nicht so eindimensional

weiter so hiphop.de

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Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Adidas: Corona-Strategie sorgt für Boykott-Aufrufe & Unverständnis

Von Michael Rubach am 30.03.2020 - 18:08

Adidas hat kürzlich inmitten der Corona-Krise angekündigt, die Mietzahlungen für ihre Filialen für den April auszusetzen. Auch wenn das Unternehmen diesen Schritt bereits relativiert hat, trägt das Image einen unübersehbaren Schaden davon. Im Internet wird zum Boykott der Weltmarke mit den drei Streifen aufgerufen.

Corona: Adidas macht sich neues Gesetz zunutze

Die Bundesregierung hat kürzlich das sogenannte "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Covid-19-Pandemie" erlassen. Dieses soll dazu beitragen, kleine und mittelständische Unternehmen während des aktuellen Ausnahmezustands zu entlasten. Adidas dürfte momentan noch kaum von einer Existenzangst bedroht sein. Der Sportartikelgigant konnte allein 2019 mehrere Milliarden Euro Gewinn erwirtschaften.

Daher macht das Verhalten des Unternehmens für Außenstehende auf den ersten Blick einen fragwürdigen Eindruck. Adidas hat sich dazu entschieden, die Gunst der Pandemie zu nutzen. In der aktuellen Lage lassen sich nämlich Mietzahlungen aufschieben. Nicht gezahlte Mieten stellen vorläufig von Anfang April bis Ende Juni keinen Kündigungsgrund dar. Auch H&M, Deichmann oder Puma orientieren sich an dieser Strategie. Im Spiegel wird eine Sprecherin von Adidas folgendermaßen zitiert:

"Es ist richtig, dass Adidas, wie viele andere Unternehmen auch, vorsorglich Mietzahlungen temporär aussetzt, wo unsere Läden geschlossen sind. Wir sind dazu mit den betreffenden Vermietern in engem Austausch."

Ganz so knallhart reizt Adidas den Gesetzesvorteil jedoch nicht aus: Es wird zwischen privaten Vermietern sowie großen Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds getrennt. Letztere hätten für den Entschluss die Zahlungen auszusetzen "überwiegend Verständnis gezeigt". Privatpersonen sollen hingegen weiter ihre Miete erhalten. Der Unternehmenssprecher Jan Runau erklärt bei tagesschau.de:

"Es geht uns nicht darum, die Miete für den April nicht zu bezahlen. Es geht lediglich um eine Stundung."

Doch die Wirkung der angekündigten Maßnahme ist nicht mehr umzukehren. Aus allen Bereichen der Gesellschaft schlägt Adidas eine Welle der Empörung entgegen.

Boykottaufrufe: Adidas massiver Kritik ausgesetzt

Grade von Seiten der Politik herrscht großes Unverständnis über das Vorgehen von Adidas. Arbeitsminister Hubertus Heil ordnet die Maßnahme im Interview mit dem Handelsblatt als "unverantwortlich" ein und ruft zur Solidarität auf:

"[...] alle sind gefordert, sich nicht wegzuducken."

Die Vizepräsidentin des Europaparlaments Katarina Barley hält von dem Move ähnlich wenig und wird wohl zukünftig auf Adidas-Sneaker im Schuhschrank verzichten:

Katarina Barley on Twitter

Das hier waren übrigens die letzten ⁦@adidas⁩ , die wir gekauft haben. Als globaler Konzern mit 3,2 Milliarden Gewinn 2019 eine Schutzvorschrift für MieterInnen in Existenznot auszunutzen, ist schäbig. #coronavirus ⁦@BMJV_Bund⁩

Ein Münchner Politiker der SPD geht noch ein Stück weiter. Er belässt es nicht bei bloßen Worten. Ein brennendes Shirt soll symbolisch seinen Standpunkt verdeutlichen:

Florian Post on Twitter

Ich kaufe keine adidas-Produkte mehr! Auch Vereine sollten überlegen, wer ihr Sponsoring-Partner künftig und gerade nach der Corona-Krise sein sollte. Hier handelt es sich übrigens um ein altes Polo-Shirt, für die Kleiderspende völlig ungeeignet. #adidas #covid_19 https://t.co/nzpxzneuEd

Doch nicht nur Politiker, sondern auch die Twitter-Community, findet die Maßnahme von Adidas kritikwürdig. Unter dem Hashtag #adidasboykott finden sich Appelle an die Moral sowie jede Menge Ungläubigkeit über den Kurs des Global Players.

Barbara Krause on Twitter

Schade eigentlich! Sie waren richtig gut. Aber für euch @adidas möchte ich keine Werbung mehr machen. #adidasboykott

Wolf is a true super hero on the couch on Twitter

Da kauf ich nichts mehr Und Buycott auch schon programmiert, damit mir ja nichts mehr von den Asozialen untergeschoben werden kann #adidasboykott #adidas #asidas

dabinichwieder on Twitter

@ZDFWATCH @ErhardScherfer Ich erwarte von einem Unternehmer keine Nächstenliebe, sondern soziale Verantwortung. Und die kann man #trigema nicht absprechen! Wohl aber #adidas! Darum #adidasboykott

Die Taz vermutet hinter der Mietaussetzung eine Strategie, um mögliche Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Adidas will demnach auf jeden Fall flüssig bleiben, um keinen Notkredit aufnehmen zu müssen. Dieser würde nämlich Zinsen kosten. Eine Zusatzbelastung, die sich Adidas der Taz zufolge im Wettbewerb eher sparen möchte.

Unternehmenschef Kasper Rorsted kündigte heute an, noch diese Woche Kurzarbeit zu beantragen. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung prognostiziert er zudem für den Fortgang der Corona-Pandemie:

"Das wird zu massiven wirtschaftlichen Verwerfungen führen, deutlich schlimmer als in der Finanzkrise 2008/2009."

Verlässliche sowie hilfreiche Informationen zu Corona und COVID-19 stellen zum Beispiel die WHO oder die Webseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung. Aktuelle Entwicklungen und Daten finden sich zudem auf der Page vom Robert Koch Institut.


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