Die Forbes-Liste der 5 reichsten Hiphop-Akteure: So viel sind Dr. Dre, Drake & Co wert

Rapper sind auf der Jagd nach dem Para – manche erfolgreicher als andere. Das Magazin Forbes hat kürzlich wieder die jährliche Liste der fünf reichsten Akteure aus der Rap-Welt mitsamt ihres geschätzten Nettowerts veröffentlicht. Überraschungen gibt es nicht.

Eine Veränderung fällt allerdings auf. Jay Z überholt Dr. Dre, der es seit seinem Apple-Deal 2014 etwas ruhiger angehen lässt. Für Jigga zahle sich der Kauf des Streaming-Dienstes Tidal mittlerweile aus. Der Wert des Unternehmens sei heute zehnmal so hoch wie der Preis, den der Rapper vor zwei Jahren gezahlt habe. 

An der Spitze – nur noch zarte 10 Millionen vor Jay Z – steht nach wie vor Diddy mit seinem Imperium, das Deleon-Tequila, Ciroc-Vodka und das TV-Netzwerk Revolt TV beinhaltet. Wie man als dermaßen reicher Kerl lebt, zeigte Diddy zuletzt eindrucksvoll bei Quavos Geburtstag. GTA ist real.

1. Diddy - $820 Mio

2. Jay Z - $810 Mio

3. Dr. Dre - $740 Mio

4. Birdman - $110 Mio

5. Drake - $90 Mio

Die Veränderungen zum Vorjahr kannst du hier unten vergleichen. Während Birdman auf der Stelle tritt, gewinnen alle anderen dazu. Besonders Jay Z:

C.R.E.A.M. - Forbes hat wieder die 5 reichsten Rapper der Welt geschätzt

Alle Jahre wieder schätzt das berüchtigte Wirtschaftsmagazin Forbes , welche Rapper das ganz große Geld machen. Dabei werden bekannte Einnahmen, der geschätzte Privatbesitz sowie die Meinungen von Experten, Anwälten und Managern berücksichtigt. Die Krone geht - wie schon im Vorjahr - an Herrn Sean Combs.

Eine kurze Umfrage zum Schluss

Wir würden uns riesig freuen, wenn du uns ein paar Fragen beantworten könntest. Die Umfrage kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden und all deine Angaben werden uns anonym übertragen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)