Forbes-Liste der 5 reichsten Hiphop-Akteure: P. Diddy muss die Spitze räumen

Es ist eine beliebte Zahlenspielerei. Das Magazin Forbes stellt seit 2011 ein Ranking zusammen, das zeigt, wer die meisten Dollar auf der Habenseite verbuchen kann.

Bei diesem Vergleich streiten sich fast immer P. Diddy und Dr. Dre um die Spitze in der Vermögenswertung. 2018 haben sie beide das Nachsehen. Niemand Geringeres als Jay-Z verfügt vermeintlich über die größten Wertanlangen. Er konnte laut Einschätzung des Magazins einen Nettowert von 900 Millionen anhäufen. Drake und Eminem bekommen dort den gleichen Wert zugeschrieben und teilen sich somit Rang #4:

1. Jay-Z - $900 Mio

2. P. Diddy - $825 Mio

3. Dr. Dre - $770 Mio

4. Drake - $100 Mio

4. Eminem - $100 Mio

Zurückzuführen sei der Aufstieg von Jay-Z auf den Erfolg der edlen Alkohol-Marken Armand de Brignac Champagne und D’Ussé cognac. Zusätzlich habe auch die Beteiligung an dem Streaming-Portal Tidal und die Regentschaft über sein Roc Nation-Imperium den einen oder anderen Schein aufs Konto gespült. Im letzten Jahre sah die Liste noch folgendermaßen aus:

Die Forbes-Liste der 5 reichsten Hiphop-Akteure: So viel sind Dr. Dre, Drake & Co wert

Rapper sind auf der Jagd nach dem Para - manche erfolgreicher als andere. Das Magazin Forbes hat kürzlich wieder die jährliche Liste der fünf reichsten Akteure aus der Rap-Welt mitsamt ihres geschätzten Nettowerts veröffentlicht. Überraschungen gibt es nicht. Eine Veränderung fällt allerdings auf.

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Kommentare

Tss... Richtig arme Schlucker

Will erst sehen wie die Geldscheine im Video Clip werfen dann glaub ich

Ehrenmann

Ehrenmann

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Eminem, 2Pac, 50 Cent: Hat ein Brand Musikgeschichte vernichtet?

Eminem, 2Pac, 50 Cent: Hat ein Brand Musikgeschichte vernichtet?

Von Michael Rubach am 12.06.2019 - 15:50

Vor über 10 Jahren wütete ein Brand in den Universal-Studios in Hollywood. Die umfangreiche Story "The Day the Music burned" im The New York Times Magazine legt nun nahe, dass dabei ein erheblicher Schaden entstanden ist, der bisher weitestgehend vor der Öffentlichkeit geheim gehalten wurde.

Eminem, 2Pac, 50 Cent & mehr: Hat das Feuer Musikgeschichte ausgelöscht?

Der Artikel der New York Times nennt das Feuer das "größte Disaster in der Geschichte der Musikindustrie". Warum die Journalisten Jody Rosen zu dieser Einschätzung gelangt, wird deutlich, wenn man auf die im Text aufgerufenen Zahlen schaut. Die Rede ist dort von 500.000 zerstörten Songaufnahmen.

Dabei handelt es sich um Recordings aus allen möglichen Genres und von dutzenden legendären Künstlern, deren Werk für immer aus der Musikhistorie ausradiert sein soll. Darunter fallen auch Master-Aufnahmen von 2Pac, Eminem, Snoop Dogg, 50 Cent, Nirvana und vielen weiteren Artists dieser Größenordnung.

Weiterhin führt der Artikel aus, dass es wahrscheinlich sei, dass viele Musiker gar nichts von diesen Ausmaßen wissen würden. Gegenüber Billboard gab Universal nach dem Brand zunächst an, dass "keine Verluste" dieser Art zu verzeichnen gewesen seien. Es hieß, dass ausschließlich Kulissen und Besucherattraktionen der Universal-Studios im Feuer Schaden genommen haben.

Vertrauliche Berichte von Universal, auf die sich Jody Rosen beruft, kommen offenbar zu einem anderen Ergebnis. Falls die Recherche der Journalisten so zutreffend sein sollte, sind ganze Diskografien von Künstlern von dem Großbrand betroffen gewesen. Es gäbe dann schlichtweg kein gemastertes Material mehr von 2Pac, auf das jemand heutzutage zurückgreifen könnte. Diese Musik wäre verloren.

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Universal tritt in dem Artikel als eine Art Kronzeuge auf. Er erzählt, dass Universal bewusst über die Ausmaße des Feuers hinweggetäuscht habe:

"Das Unternehmen [Universal] wusste, dass es schockierte Reaktionen und Empörung hervorrufen würde, wenn die Leute die wahre Geschichte kennen [...] Es ist ein Geheimnis, bei dem ich mich schäme, ein Teil davon gewesen zu sein."

"Irreführend": Universal wehrt sich gegen die Berichterstattung

In einem Statement gegenüber der Branchenseite Variety kritisiert Universal den Artikel des New York Times Magazine. Konkret wirft man der Journalisten vor, nicht sauber genug recherchiert und eine fehlerhafte Story abgeliefert zu haben.

"Die Story enthält zahlreiche Ungenauigkeiten, irreführende Aussagen, Widersprüche und grundsätzliche Missverständnisse über den Umfang des Vorfalls und die betroffenen Vermögenswerte."

Weiter wirft Universal Jody Rosen eine selektive Berichterstattung vor. Sie sei auf Maßnahmen, die Universal zur Sicherung von Musik eingeleitet habe, schlichtweg nicht eingegangen.

"Tatsächlich werden zehntausende von Backing-Katalogen, die wir in den letzten Jahren bereits veröffentlicht haben, praktisch ignoriert – einschließlich [...] Master-Aufnahmen, von denen der Artikel behauptet, dass sie 'zerstört' wurden."

Inwiefern das Feuer tatsächlich einen gravierenden Einschnitt in die Musikgeschichte bedeutet, lässt sich nicht eindeutig bestimmen. Verschiedene Künstler sind schon auf den Artikel aufmerksam geworden und sorgen sich nun um ihr Songmaterial. Questlove von The Roots sieht in dem Brand bereits den Grund, warum er bisher nicht weiter an einem Projekt arbeiten konnte:

Questlove De La Rose on Twitter

For everyone asking why Do You Want More & Illdelph Halflife wont get reissue treatment https://t.co/Vs0ykRcyAK


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