Fler reagiert auf Disses von Animus – vom Jetski aus
Fler & Animus

Wenn man auf eine Sache im Deutschrap-Kosmos setzen kann, dürfte das wohl der fortwährende Beef zwischen Fler und Animus sein. Letzterer geht auf seinem neuen Album "Autopsie Vol. 2" mit so manch einem Diss unter die Gürtellinie. Fler meldet sich derweil aus den zypriotischen Gewässern zu Wort.

Auf hoher See gekontert: Fler antwortet auf Disses von Animus

In einem neuen Instagram-Video zeigt sich Fler beim Jetski fahren. Dabei legt er einen kurzen Halt für eine Ansage ein: "Hat mich wieder irgendein Bastard in Deutschland gedisst, hat er 500 Euro verdient auf Spotify." In dem Fall kommt der Diss zwar von Animus und damit streng genommen aus Dubai, zur weiteren Sache tut das aber nichts. Denn ganz unabhängig vom Wohnsitz meint Fler zu wissen, was sich für seinen Beef-Gegner rein finanziell betrachtet mehr lohnen könnte als Disstracks zu veröffentlichen.

Und so empfiehlt er Animus, den er ganz beiläufig noch als "H*rensohn" betitelt, stattdessen einfach bei FlerBonus.com vorbeizuschauen. Über die Website lassen sich diverse Boni für Online-Casinos abstauben – "personally checked by Fler". Mit einem Lachen düst der Wahlzypriot der Kamera gen langsam untergehender Sonne davon.

Ein ständiges Hin und Her via Instagram-Story, wie es schon das ein oder andere Mal in diesem Beef passiert ist, bleibt zunächst aus.

Hier kannst du dir das Video anschauen:

Auf seinem am Freitag erschienenen Album hat Animus (nicht nur, aber auch) gegen Fler geschossen. Besonders hervorzuheben ist der Song "Opps". Der hat nicht nur ein eigenes Musikvideo erhalten, sondern beinhaltet auch eine ganze Strophe, in der sich Animus in aller Ausführlichkeit an Fler abarbeitet. Dessen Casino-Streams sind Teil der Kritik:

"Anstatt mal sesshaft zu werden und ein paar Kinder zu zeugen/
Lieber Casinos bewerben, um ein paar Kinder zu täuschen"

Harmlose Lines im Vergleich zur restlichen Strophe. Animus spielt vermehrt auf Flers Mutter an. Die hatte sich selbst das Leben genommen, wie der 43-Jährige im April 2024 öffentlich bekanntgab. In seinem Podcast hat Animus die Disses im Vorfeld gerechtfertigt: "Wenn auf meine Lebenden keine Rücksicht genommen wird, nehme ich keine Rücksicht auf eure Toten".

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