Fler & PA Sports: Erst gibt es Props, dann doch wieder Ärger

Fler hat PA Sports offenbar nach dem Beef mit Manuellsen zu seiner Ansage gratuliert. Anschließend kritisierte er PA Sports allerdings öffentlich dafür, zur Polizei gegangen zu sein. Das kam bei PA Sports wohl wiederum nicht sonderlich gut an, was mehr oder weniger eindeutige Kommentare auf Instagram zur Folge hatte, woraufhin Fler ebenfalls per Insta Story-Ansage reagiert.

Nach Manuellsen-Beef: Fler meldet sich privat bei PA Sports und gibt ihm Props

Der Reihe nach: PA Sports befindet sich aktuell in der Promophase für sein neues Album. Im Track "100 Bars Final Kill"hat er sich unter anderem zum König des Ruhrgebiets ernannt. Was dem amtierenden König im Schatten Manuellsen bekanntermaßen überhaupt nicht geschmeckt hat. Anschließend gab es diverse Ansagen, Beleidigungen, Abrechnungen, Entschuldigungen und Friedensangebote. Manuellsen will sich jetzt nie wieder streiten. Den Rest findet ihr hier:

"Das geht auch an KC": PA Sports mit abschließendem Statement zum Streit mit Manuellsen

Es wurden wieder Ansagen gedroppt und gelöscht. Nachdem PA Sports am Sonntag zu einem halbstündigen Rundumschlag gegen Manuellsen ausgeholt hatte, löschte er sein Statement nun wieder und schlug versöhnlichere Töne an. Er wolle seine Zeit jetzt nicht mit Streit verschwenden und sich stattdessen auf sein anstehendes Album "Streben nach Glück" konzentrieren.

Fler gibt PA Sports Props: Kurz nach der Abrechnung von PA Sports hat sich Fler offenbar per DM bei PA Sports gemeldet. Anscheinend fand er die Abrechnung mit Manuellsen so gelungen, dass er PA Sports ein knappes "gut gemacht!" geschickt hat. Das Ganze hat PA Sports allerdings erst später veröffentlicht, und zwar nachdem Fler ihn kritisiert hatte.


Foto:

Screenshot: PA Sports in seiner Insta Storyhttps://www.instagram.com/pasports/

Fler kritisiert PA Sports offenbar dafür, zur Polizei gegangen zu sein

Im Livestream: Melbeatz und SSYNIC haben einen Livestream veranstaltet, in dem auch Fler per Telefon zugeschaltet war. In dem Gespräch ging es auch darum, wie Fler zu der ganzen Angelegenheit rund um PA Sports und Manuellsen steht. Fler erklärt daraufhin, er fände gut und richtig, wie PA Sports mit Manuellsen abgerechnet hat.

Was kritisiert Fler? Fler findet offenbar, dass es nicht ganz zusammenpasst, dass PA Sports einerseits zu der Polizei gegangen ist, aber gleichzeitig "immer diese Welle machen" würde. Fler erklärt, er "kenne die genauen Hintergründe" und PA Sports hätte wenigstens öffentlich sagen sollen, dass er zur Polizei gegangen ist. Was genau Fler mit diesen Hintergründen meint, bleibt leider unklar.

"Das war gut, aber ich kenne die genauen Hintergründe. Der PA ist aber auch jemand, der da sitzt und so redet, so nach dem Motto 'ja und jetzt reicht's mir!' Bro, der Typ ist zu den Bullen gegangen. Und deswegen sag ich mir so 'ey pass auf, wenn jemand zu den Bullen geht, Alter, dann soll er wenigstens in der Öffentlichkeit sagen: 'Wisst ihr was, ich geh jetzt zu den Bullen. Ich will jetzt den geraden Weg gehen.' Aber dann zeitgleich immer diese Welle machen, denk ich mir nur so, ist komisch, Alter.

Anscheinend geht es hier um einen Brandanschlag, der vor einiger Zeit das Auto von PA Sports Eltern getroffen hat. Allerdings wirken Flers Kommentare dazu etwas seltsam, weil PA Sports eigentlich schon direkt in den ersten Posts dazu klar gemacht hat, dass er die Polizei eingeschaltet hatte. Fler selbst hat in dem Zusammenhang jetzt gesagt, er selbst wäre noch nie bei der Polizei gewesen.

Gerichtsprozess gegen Fler ist unterbrochen

Fler muss sich aktuell vor dem Amtsgericht Tiergarten wegen mehrerer Anklagepunkte verantworten. Nun wurde der Prozess gegen ihn unterbrochen, da der Rapper krank ist. Sein Verteidiger legte dem Gericht ein Attest vor und wie die Berliner Zeitung berichtet, bestätigte ein Arzt telefonisch, dass Fler nicht verhandlungsfähig sei.

PA Sports reagiert auf Fler & der antwortet ihm erneut

Wohl als Reaktion auf die Kommentare von Fler in dem Livestream hat PA Sports die oben gezeigte Nachricht von Fler veröffentlicht. Dazu oder direkt im Anschluss folgte ein Kommentar von PA Sports, der folgendermaßen lautete:

"Wallah diese Menschen sind am Ende."

Damit bezieht er sich offenbar auf Fler, es wird aber nicht explizit so gesagt. Fler scheint das aber auch so aufgefasst zu haben, da er sich noch einmal an PA Sports wendet. Dieses Mal aber öffentlich, ebenfalls via Instagram. Er schreibt:

"Sorry PA, dass ich einige Sachen gut fand, die du gemacht hast und einige Sachen nicht. Ich weiß, im Internet kann man nur eine Meinung haben und sie auch niemals ändern."


Foto:

Screenshot: Fler in seiner Insta Story https://www.instagram.com/fler/

Das garniert Fler dann noch mit einigen Tränen lachenden Smileys. Zusätzlich wünscht er PA viel Erfolg und setzt das Hashtag "#EndlichBerliner" darunter.

Last but not least: Auch PA Sports' Labelkollege Kianush schaltet sich noch via Insta Story ein und erklärt, die Leute sollten Life is Pain einfach in Ruhe lassen.

Was sagt ihr zu der ganzen Angelegenheit? Glaubt ihr, dass es das jetzt war?

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Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Jigzaw plante blutigen Hinterhalt – aber zeigt sich geläutert

Von Renée Diehl am 18.09.2021 - 12:33

Noch vor einem Jahr waren die Schlagzeilen voll von Beefs, Disses und anderweitig respektlosem Verhalten von Jigzaw gegenüber Rapkollegen und anderen Personen des öffentlichen Lebens. Seit einiger Zeit zeigt sich der Rapper allerdings von einer ganz anderen Seite und will die Vergangenheit offenbar ruhen lassen. Nun gibt er sogar zu, vor rund einem Jahr einen blutigen Hinterhalt gegen einen YouTuber geplant zu haben – gibt sich allerdings dankbar über seinen Sinneswandel.

Jigzaw – Abschiebung, Beefs und Läuterung

Obwohl Jigzaw (jetzt auf Apple Music streamen) es vor etwa einem Jahr nicht einfach hatte – er wurde in die Türkei abgeschoben und konnte zeitweise nicht mehr nach Deutschland einreisen und trennte sich von seinem damaligen Label Alpha Music – anderen machte er es genauso wenig leicht. Unzählige Disses und Beefs zogen sich durch die Karriere des Straßenrappers und überschatteten somit sein musikalisches Können. Auch Loredana meldete sich damals zu Wort und verteidigte sich und ihre Rapkolleginnen gegen die Angriffe des Hageners.

Jigzaw gegen alle - vor allem gegen Frauen

Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält. Wo seine Ansagen gegen männliche Kollegen wie Kollegah oder Fler weitestgehend ignoriert werden, tun weibliche Artists ihm einen Gefallen.

Seither hat sich bei dem Hagener allerdings vieles getan – schon lange machte er nicht mehr nur Negativ-Schlagzeilen, sondern konnte vor allem durch kontinuierlich starken Straßenrap-Output glänzen. Auch auf Social Media zeigt er sich als anderer Mensch, der eher durch Musik oder seine positive körperliche Transformation auffällt, als unnötig zu provozieren. 

Jigzaw knackt halbe Million Spotify-Hörer & bedankt sich

Zur Feier seines Erreichens einer halben Million Hörer auf Spotify, hat sich Jigzaw nun in seiner Instagram-Story bei seinen Fans bedankt. In dem Statement gibt er unter anderem zu, bei einem angekündigten Boxkampf einen blutigen Hinterhalt geplant zu haben. Mit dieser Bemerkung spielt er wahrscheinlich auf dem vor etwa einem Jahr angesagten Boykampf gegen YouTuber Leon Machère, zu dem Jigzaw ­– wohl zum Glück aller – aber gar nicht erschienen war. Er schreibt:

"Ich weiß noch, als alle uns abgeschrieben hatten, als ich abgeschoben wurde. Ich weiß noch, dass alle nichts mit uns zutun haben wollten, als ich sagte ich geh kämpfen aber nicht erschien, weil ich, wie ein ekliger Mensch, aus dem Hinterhalt sehr blutige Sachen machen wollte. Ich weiß aber auch noch, dass ich mir sagte, so geht das alles nicht weiter, um die Wende meines Lebens zu machen. Ich hab mich selbst reflektiert und mir geschworen, vieles an mir zu ändern. Das tat ich auch und hab nur positive Energie verbreitet, um mein Mindset und Körper auf den nächsten Step zu bringen.

Einfach halbe Mio Spotify-Zuhörer! Aus eigener Kraft, ohne Feature, ohne Support von der Szene! Nur Jail Break-Support! Heute haben wir allen gezeigt, dass man es schaffen kann, wenn man will. Und das aus eigener Kraft. Ohne starke Features oder Support von der Szene. Wir sind heute eine starke Community und wachsen weiter, darauf bin ich sehr stolz und sehr dankbar! Du kannst alles schaffen was du willst, du musst nur wollen!

Du musst die Visionen, die als Gedanken in deiner Fantasie entstehen, festhalten, ganz egal wer dagegen ist. Ganz egal was es kostet. Jail Break 4 Life."

Und dass die Entwicklung genauso weitergeht, kann man dem ehemals so kontroversen Rapper nur wünschen. Sein letztes Single-Release findet ihr hier:

Jigzaw - Rolls [Video]

Von Michael Rubach am 08.10.2020 - 13:02 Ob Juju, Loredana oder badmómzjay - Jigzaw hat in den letzten Tagen vermehrt den Kontakt zu Rapper*innen gesucht. Dabei ging es rabiat zu. In Hörproben, Storys oder in Kommentarbereichen beleidigt Jigzaw, was das Zeug hält.


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