Flers Bushido-Disstrack "Iris" könnte von Sentino geleakt werden

Sentino und Fler dissen sich weiterhin gegenseitig. Die neuesten Entwicklungen nach dem "Carrot Cake"-Disstrack von Sentino gegen Fler drehen sich jetzt um Flers unveröffentlichten Bushido-Disstrack, der "Iris" heißen soll. Den will Sentino nämlich in der Hinterhand haben und er spielt offenbar mit dem Gedanken, den Song einfach zu leaken.

Sentino vs Fler geht in die nächste Runde

Was bisher geschah: Sentino und Fler führen eine Art On-Off-Beziehung, die wieder in die destruktive Phase abgedriftet ist. Das heißt konkret, dass Sentino kürzlich einen ausführlichen Disstrack gegen Fler veröffentlicht hat, nachdem er davor bereits eine Disstrack-Hörprobe präsentiert hatte. Fler lässt das wie gewohnt nicht auf sich sitzen und pöbelt zurück. Ebenfalls wie gewohnt spielt sich das Ganze vor allem auf Instagram ab.

Darum geht's: Sentino beschuldigt Fler, dass der ihn nicht entsprechend für seine Mitarbeit an Flers Album "Atlantis" honoriert habe. Obwohl Sentino an insgesamt fünf Songs auf dem Album beteiligt gewesen sei, gebe ihm Fler einfach nicht sein Hak. Seinen Ursprung soll das erneute Hin und Her zwischen den beiden Rappern darin gehabt haben, dass Fler laut Sentino angeblich ein TV Strassensound-Interview zensieren ließ.

Sentino disst Fler mit fast zehnminütigem Track

Sentino hat gestern seinen fast zehnminütigen Fler-Disstrack "Carrot Cake" online gestellt. Eine erste Version mit Autotune-Einsatz ist nach eher verhaltenem Feedback hingegen wieder verschwunden...

Sentino hat angeblich an Flers Bushido-Disstrack "Iris" mitgeschrieben

Was ist jetzt neu? Aktuell machen wieder diverse Social Media-Posts die Runde, in denen sich Sentino und Fler gegenseitig beharken. Sentino lässt in diversen Insta Story-Posts zum Beispiel durchblicken, dass er an Flers bisher unveröffentlichtem Bushido-Disstrack namens "Iris" mitgeschrieben habe. Der sei gewissermaßen als zweiter Teil von Flers Bushido-Diss "Noname" geplant gewesen.

Als eine Art mögliches Beweisstück postet Sentino einen Throwback zum Fler-Livestream, in dem der den zweiten Disstrack mehr oder weniger angekündigt hat. Darin war offenbar Sentino im Hintergrund zu hören. Fler will davon aber jetzt nichts mehr wissen und postet seinerseits in der Maskulin-Telegram-Gruppe, niemand außer ihm habe an diesem erneuten Bushido-Disstrack mitgeschrieben.


Foto:

Screenshot: Sentino auf Instagram https://www.instagram.com/stories/sentinobln/

Flers 2. Bushido-Disstrack "Iris" soll bei Sentino noch in der Schublade liegen

Text womöglich geleakt: Sentino will nicht nur an dem Bushido-Disstrack von Fler mitgewirkt haben, sondern soll ihn auch noch in der Hinterhand haben. Der Rapper hat bereits in seiner Insta Story erklärt, er werde den Song vielleicht einfach leaken. Offenbar als Beweis, dass er wirklich daran mitgewirkt hat oder dafür, dass er den Song tatsächlich hat, postete Sentino jetzt einen Song-Text, der sich anscheinend um Bushido dreht.

Ob Sentino den Song jetzt in fertig aufgenommener Version oder einfach nur als Text vorliegen hat (und ob er den Track tatsächlich überhaupt auf Lager hat), bleibt dadurch natürlich immer noch offen. Fler hat auf die Text-Passagen jedenfalls noch nicht öffentlich reagiert, wie es aussieht. Fraglich bleibt gleichzeitig auch, wie es rechtlich um die Veröffentlichung eines solchen Songs bestellt wäre.


Foto:

Screenshot: Sentino auf Instagram https://www.instagram.com/stories/sentinobln/

Was haltet ihr von der ganzen aktuellen Nummer zwischen Fler und Sentino?

Fler rudert zurück: Jalil-Diss "unangebracht und nicht feinfühlig"

Fler steht wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik. Gegenüber allen, die ihm in den letzten Tagen Rassismus unterstellt haben, räumt er nun ein, mit seiner "Slave"-Line gegen Jalil übers Ziel hinausgeschossen zu sein. In einem Instagram-Post zeigt er sich geläutert und kündigt an, den Part gegen Jalil neu schreiben zu wollen.

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Lil Durk will einen der gefährlichsten Blocks in Chicago kaufen

Lil Durk will einen der gefährlichsten Blocks in Chicago kaufen

Von Till Hesterbrink am 02.05.2021 - 13:07

Der berüchtigte O-Block in Chicago steht aktuell zum Verkauf und mit Lil Durk hat nun einer der berühmtesten Emporkömmlinge dieser Gegend erklärt, er wolle das Viertel kaufen. Parkway Garden Homes, wie der O-Block eigentlich heißt, zählt zu den gewalttätigsten Vierteln in ganz Chicago.

Lil Durk bietet an, den O-Block zu kaufen

Nach Berichten der Chicago Sun Times soll das fünf Hektar und 694 Appartements umfassende Parkway Gardens-Viertel verkauft werden. Aktueller Besitzer ist die Immobilienfirma Related Midwest. Insgesamt leben in dem Viertel knapp 3.000 Personen.

Teil dieses Viertels ist der O-Block, der neben Rapgrößen wie Lil Durk, Chief Keef oder dem verstorbenen King Von auch einst die ehemalige First Lady Michelle Obama beheimatete. Durkio kündigte nun auf Twitter an, den Block kaufen zu wollen. Dabei spiele die Verkaufssumme für ihn keine Rolle. Related Midwest hat noch nicht auf das Angebot reagiert und auch keinen Preis für das Viertel öffentlich gemacht.

"Ich kaufe ihn, egal für wie viel!"

Zwischen 2011 und 2014 wurden im O-Block insgesamt 19 Menschen erschossen. Somit war es eine Zeit lang der gefährlichste Block in ganz Chicago. Die Windy City zählt zu den 100 Städten mit den meisten Morden in den gesamten USA. Der Name des Blocks ist eine Referenz an den 2011 dort erschossenen Odee Perry.

6ix9ine am O-Block

Besonders in den letzten Jahren lag wieder mehr Aufmerksamkeit auf der Gegend. Im Zuge seines Beefs mit Lil Durk besuchte 6ix9ine den O-Block und ließ sich dort filmen, um zu beweisen, dass es gar nicht so gefährlich sei. Überwachungskameraaufnahmen zeigten später jedoch, dass 6ix9ine kaum eine ganze Minute vor den Toren des Blocks verbrachte.

Er kehrte allerdings noch ein zweites Mal zurück, um in einem ironischen Akt Blumen für Lil Durks erschossenen Cousin Nuski niederzulegen.

Rapper lachen über 6ix9ines eingebrochene Verkaufszahlen

6ix9ines Höhenflug nach seiner Gefängnisentlassung könnte den ersten Dämpfer erhalten. Für die erste Verkaufswoche seines neuen Albums "TattleTales" werden ihm gerade mal 50.000 abgesetzte Einheiten prophezeit. An sich kein schlechtes Ergebnis, hätte 6ix9ine nicht zuvor ewig mit immensen Verkaufszahlen angegeben. Seine Rap-Kontrahenten freuen sich derweil ausgiebig über die Schlappe.


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