Post vom Anwalt: Ssynic muss Aussage über Finch Asozial zurücknehmen

Anzeige ist raus: Finch Asozial geht mithilfe seines Anwaltsteams gegen Ssynic vor. Der ehemalige Battlerapper, so lautet der Vorwurf, soll in seinem Stream nämlich falsche Tatsachen über Finch verbreitet haben.

Ssynic behauptet, Finchs Anti-Nazi-Szene sei nicht echt

Hintergrund: Auf einem Konzert von Finch hat einer der Besucher mit rechtsextremen Verhalten auf sich aufmerksam gemacht, woraufhin dieser vom Rapper erst deutlich zurechtgewiesen und dann aus dem Konzert geworfen wurde. 

Gegenüber der Bild erklärte der Berliner damals, dass "es allgemein wichtig ist, gegen solche Menschen etwas zu sagen. Gerade jetzt in der heutigen Zeit, wo die Spaltung gefühlt so groß ist wie nie zuvor."

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Ssynic behauptete nun in einem Stream mit Battlerap-Kollege Clep, die ganze Sache sei inszeniert gewesen. 

Wegen "falscher Tatsachen": Finch schickt Anwaltsbrief an Ssynic

Nach Ssynics Stream hat Finch nicht lange gefackelt und sich direkt mit einen Anwaltsbrief an den Creator gewandt. Darin wird offenbar erklärt, dass Ssynics Aussage über die Anti-Nazi-Szene eine "falsche Tatsache" gewesen sei.

Zur Klarstellung hat der gebürtige Düsseldorfer ein YouTube-Video hochgeladen, in dem er erzählt, dass er "zum wiederholten Male" Anwaltspost bekommen hätte. Seine Aussage sei eine falsche Behauptung gewesen, stellt er darin klar. Wieso er sie gemacht hat, "könne man sich denken". Die betroffene Stelle hat er inzwischen aus dem besagten Stream rausgeschnitten. 

Nach Battlerap-Karriere: Ssynic schlägt neue Wege ein

Der legendäre Battlerapper Ssynic beschäftigt sich seit dem kontroversen Alpha Royale Finale anderweitig mit der Musik: Neben YouTube- und Twitch-Reactions zu Battles pusht er seine Karriere als Comedian weiter voran. Im Herbst dieses Jahres ist dafür seine erste Comedy-Tour geplant.

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6ix9ine will beweisen, dass er noch crowdsurfen kann – und wird beklaut

6ix9ine will beweisen, dass er noch crowdsurfen kann – und wird beklaut

Von Till Hesterbrink am 27.04.2021 - 11:59

6ix9ine hat kürzlich die erste Live-Show seit seiner Freilassung gespielt. Um den Hals trug er dabei Schmuck im Wert von knapp zwei Millionen Dollar. Die Show musste allerdings frühzeitig abgebrochen werden, nachdem der Rapper versuchte zu Crowdsurfen. Mehrere Anwesende versuchten dabei Schmuck und Klamotten von 6ix9ine zu entwenden.

Live Show: 6ix9ine wird beklaut

Kürzlich spielte 6ix9ine die erste Live-Show seit seinem Gefängnisaufenthalt im Tier Club in Orlando. Weder Sicherheitsbedenken noch Covid konnten den Rapper davon abhalten, während des Auftritts zu Stagediven. In einem Video, welches DJ Akademiks nach der Show postete, ist 6ix9ines waghalsiger Stunt zu sehen.

Für die Show soll 6ix9ine nach eigenen Angaben 100.000 Dollar Gage erhalten haben.

Wie TMZ berichtete, musste der Auftritt allerdings kurz nach dem Versuch zu crowdsurfen beendet werden. Während 6ix9ine von den Fans getragen wurde, sollen einige versucht haben, dem Rapper seinen Schmuck und seine Cap zu entreißen. Eine der Ketten des Rappers soll dabei auf dem Boden gelandet sein und musste von der privaten Security des Künstlers wieder sichergestellt werden.

6ix9ines Anwalt gab gegenüber dem Nachrichtenportal an, dass kein Schmuckstück des Rappers fehlen würde.

Anders sieht es allerdings mit der Cap aus, die der selbst ernannte "King of New York" während des Auftritts auf dem Kopf hatte. Diese wurde dem Rapper entwendet. Die Diebe freuten sich sichtlich über das ergatterte Kleidungsstück und veröffentlichten ein Video auf Instagram, in welchem sie die Cap für schlappe 1.000 Dollar zu Verkauf stellten.

6ix9ine zeigt sich unbeeindruckt auf Instagram

6ix9ine postete im Nachhinein ein Video von der Show und machte sich über alle lustig, die zuvor behauptet hatten, er würde sich wahrscheinlich nicht mehr nach draußen trauen. Dass er mitsamt seiner zwei Millionen Dollar an Schmuck in die Crwod gesprungen sei, wäre für ihn der endgültige Gegenbeweis.

Über den Showabbruch und die gestohlene Cap verlor der Rapper in seinem Posting jedoch kein Wort.


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