Die finale Staffel von "4 Blocks" startet Anfang November

Nachdem die dritte Staffel der Erfolgsserie "4 Blocks" bereits im letzten Dezember offiziell angekündigt wurde, steht nun der genaue Starttermin fest: Die Geschichte um den Hamady-Clan wird ab dem 7. November weitererzählt. Toni Hamady a.k.a. Kida Khodr Ramadan höchstpersönlich sowie die offizielle Instagram-Seite der "4 Blocks"-Serie veröffentlichten einen kurzen Trailer mit dem Datum.

"4thelasttime": Die 3. Staffel "4 Blocks" ist gleichzeitig die letzte 

Darin zu sehen sind neben Kida Ramadan auch die Umrisse weiterer Hauptdarsteller wie Veysel und Massiv sowie Maryam Zaree, die die Frau von Toni Hamady spielt. Zwischendrin liest man Signalwörter wie "Familie", "Macht", "Ehre", "Loyalität", "Verrat", "Krieg" oder "Frieden", die darauf schließen lassen, dass der Plot der dritten Staffel nicht weniger spektakulär wird wie der, der ersten beiden Staffeln. Der Hashtag "4thelasttime" macht zudem endgültig klar, dass es sich bei der erneuten Fortsetzung um die letzte Staffel der Serie handelt. 

Einer Pressemitteilung des Senders TNT ist zu entnehmen, dass die neuen Folgen wie gewohnt auf TNT zu sehen sein werden. Auch die Uhrzeit wurde bekanntgegen: ab dem 7. November läuft jeden Donnerstag um 21 Uhr eine weitere Episode. Ebenso verkündete TNT, dass die ersten beiden Staffeln vorab ab Oktober wiederholt werden. Staffel 1 ist am 3. und 10. Oktober jeweils ab 20:15 Uhr mit drei Folgen zu sehen und Staffel läuft dann ab 17. Oktober ab 20:15 Uhr – jeweils mit Doppelfolgen. 

"4 Blocks": Droht Toni Hamady Gefahr aus der eigenen Familie?

Zum Inhalt ist noch nicht allzu viel bekannt. Laut der Pressemitteilung treffen neue Kontrahenten in Berlin ein und ehemalige Verbündete werden zu gefährlichen Rivalen. Außerdem könnte Toni Hammady diesmal die größte Gefahr aus den eigenen Reihen drohen. Ob weitere Rapper eine Rolle in der dritten Staffel haben werden, ist derzeit unklar. Spätestens ab dem 7. November wissen wir jedoch mehr. 

Wie gut die zweite Staffel "4 Blocks" wirklich war und was in der finalen Staffel passieren muss, kannst du hier nachlesen.

4 Blocks - Wie gut ist Staffel 2, Folge 7: "Gewinnen und Verlieren"?

Die zweite Staffel "4 Blocks" ist schon wieder vorbei. Folge sieben heißt "Gewinnen und Verlieren" und stellt das Ende dar - zumindest solange, bis feststeht, ob die dritte Staffel wirklich kommt oder nicht. Wir haben dem finalen Höhepunkt entgegen gefiebert und im Voraus sieben Fragen gestellt, die die letzte Episode beantworten muss.

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Manuellsen, Eno, Celo & Abdi & mehr solidarisieren sich mit den Uiguren

Manuellsen, Eno, Celo & Abdi & mehr solidarisieren sich mit den Uiguren

Von Jesse Schumacher am 11.12.2019 - 15:53

Im November dieses Jahr wurden die sogenannten China-Cables-Dokumente veröffentlicht. Laut Experten belegen diese Papiere, dass die chinesische Regierung mindestens eine Millionen Uiguren in Lagern festhält. In diesen Camps würden sie permanent überwacht, misshandelt und einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Die Uiguren sind eine türkisch sprechende Ethnie, von denen etwa zehn Millionen Menschen im chinesischen Gebiet Xinjiang leben.

Die kommunistische Partei Chinas versuche damit, die uigurischen Gefangenen von ihrem muslimischen Glauben abzubringen. Der religiöse Glaube solle dem Glauben an das chinesische System weichen. China selbst definiert die Lager als Fortbildungszentren. Diese Behauptung wurde jedoch durch die geleakten Dokumente widerlegt.

Die Süddeutsche Zeitung beschreibt die Internierungslager als "eine der größten Menschenrechtsverletzungen unserer Zeit". Adrian Zenz ist Sozialwissenschaftler für China-Studien und sagt gegenüber der ARD:

"Kultureller Genozid ist wahrscheinlich die beste Formulierung für das, was wir dort sehen"

Mittlerweile solidarisieren sich auch Deutschrapper*innen mit den Uiguren und versuchen ihre Fans auf die Lage in China aufmerksam zu machen. So teilt Manuellsen folgendes Bild auf Instagram.

xmanu

Manuellsen, Massiv, Eno, Celo & Abdi und Sinan-G weisen beispielsweise auch in ihren Instagram Stories auf die Missstände in China hin.

Die uigurische Anthropologin Mukaddas Mijit sagt ebenfalls gegenüber der ARD:

"Sie wollen, dass wir unsere Sprache vergessen. Unseren Glauben. Unsere Geschichte"

Doch schon bevor solche Lager eingerichtet wurden, beschränkte der chinesische Staat die Uiguren in ihrer Selbstbestimmung und im Ausleben ihrer Religion. So mussten Männer sich den Bart abrasieren. Muslimische Namen gelten als extremistisch. Es wurden sogar eine Vielzahl an Moscheen und uigurischen Friedhöfen im Auftrag der Regierung zerstört. 

Gegenüber der internationalen Presse, präsentierte China die Uiguren jedoch ganz anders. Die Regierung inszenierte sie meist tanzend und singend. Damit wollten sie wohl den Anschein erwecken, dass die Religionsfreiheit nicht eingeschränkt werde.

Die Angehörigen der Uiguren sind auf der ganzen Welt verstreut. Seit den massenhaften Einweisungen in die Lager, ist der Kontakt mit den meisten Familienangehörigen oder Freunden abgebrochen. Auf dem YouTube-Kanal Uyghur Pulse befinden sich hunderte Videos, in denen Angehörige über ihre Sorgen und Ängste sprechen.

Das internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ) hat die China-Cable-Dokumente ausgewertet. Journalist*innen aus 14 Ländern waren daran beteiligt und haben die Authentizität der Papiere von Experten überprüfen lassen.

Viele Organisationen und Aktivist*innen kritisieren das Vorgehen der chinesischen Regierung lautstark. Auch Turn e.V. betreibt mit dem Projekt Jamal al-Kathib Aufklärungsarbeit zu den Themen Islamismus und Rassismus. Unter den Hashtags #uiguren und #wirvergesseneuchnicht! haben sie eine Kampagne gestartet, die über die Menschenrechtsverletzungen in China aufklären soll. 

xaktivisten


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