"F*ck dein Geiselvideo": Chris Rock kann Will Smith nicht vergeben

 

Will Smith hat sich schon einige Male nach seiner Oscars-Ohrfeige bei Comedian Chris Rock entschuldigt. Zuletzt gab es ein Video des Hollywood-Stars, in dem er Chris Rock ein Gesprächsangebot unterbreitete. Mit einer versöhnlichen Aussprache könnte es aber noch dauern. Chris Rock kann mit dem Vorgehen seines Kollegen offenbar weiterhin wenig anfangen. Bei einem Auftritt in der Londoner O2 Arena gab es verbale Schellen für Will Smith.

Chris Rock macht sich über Will Smith lustig

Was ging da in London? Chris Rock nahm in seinem Set auf das Entschuldigungs-Video von Will Smith Bezug. Nur offenbar hatte es für den Schellen-Geschädigten nicht den Charakter einer Entschuldigung. Stattdessen zog er einen dramatischen Vergleich für den Look des Materials heran. "F*ck dein Geiselvideo", hat Chris Rock demnach laut Deadline gesagt. Es war das erste Mal, dass der Comedian direkt auf den Clip einging, der bereits Ende Juli veröffentlicht wurde.

Seinen körperlichen Schmerz brachte Chris Rock auch mit Will Smiths Schauspieler-Historie zusammen. Getreu dem Motto: Irgendwoher muss der Punch ja kommen. Chris Rocks eigene Fähigkeiten würden hingegen nicht dafür ausreichen, einen berühmten Boxer zu verkörpern.

"Ja, die Scheiße tut weh. Er spielte Ali. Ich kann nicht einmal Floyd Mayweather spielen."

Chris Rock baut den Streit mit Will Smith schon seit einiger Zeit in sein Comedy-Set ein. So verglich er den Oscar-Preisträger bereits mit Suge Knight. Für Will Smith hatte seine handfeste Reaktion auf die Oscar-Moderation von Chris Rock bereits Konsequenzen. Die Academy entschied sich, ihn zehn Jahre von dem Filmpreis auszuschließen.

Chris Rock ist aktuell übrigens nicht alleine auf Stadion-Tour. Er teilt sich die Bühne mit Dave Chappelle. Dieser wurde dieses Jahr ebenfalls attackiert – allerdings von keinem berühmten Schauspieler.

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