"Ihr werdet mich vermissen": Farid Bang gibt Pause bekannt

Im Juli ist mit "Asozialer Marokkaner" das bis dato neueste Album von Farid Bang erschienen. Auf Instagram machte der Banger Musik-Chef vor Kurzem jedoch öffentlich, dass er sich nun eine musikalische Auszeit gönnen wollen würde. In den nächsten Monaten sei in der Folge mit keiner neuen Musik von ihm zu rechnen. Diese Auszeit weitet er nun auch auf seine Präsenz in den sozialen Medien aus.

Farid Bang veröffentlicht Statement zur Pause auf Instagram

Farid Bang (jetzt auf Apple Music streamen) nutzt seinen Instagram-Account, um auf seine anstehende Social Media-Pause aufmerksam zu machen. Zusätzlich zu seinem Statement postet er ein Bild von sich selbst, auf dem zweiten Slide des Beitrags findet sich eine Dragon Ball-Illustration. Außerdem fällt auf, dass er im Zuge seiner Auszeit alle anderen Posts von seinem Instagram-Account genommen hat.

Eine exakte Begründung für seine Pause formuliert er nicht. Zu seinem Post liefert er lediglich das folgende Statement:

"Ich werde mich für die nächsten Wochen aus'm Social Media Leben zurückziehen. Ihr werdet mich vermissen, dafür aber umso mehr bei meiner Rückkehr lieben #tagxwirdkommen"

Was genau bei seiner Rückkehr am "Tag X" passieren wird, bleibt unklar. Auf "Asozialer Marokkaner" stellte Farid Bang jedoch die Möglichkeit eines vierten Teils der „JBG“-Reihe in Aussicht. In den Kommentaren unter seinem Post wird bereits fleißig diskutiert, ob der Release des Kollabo-Projekts mit Kollegah hiermit in Verbindung stehen könnte. Klar ist, dass Farid seine Pause bisher lediglich auf die "nächsten Wochen" begrenzt hat.

Hier kannst du dir seinen Instagram-Post anschauen:

Vor Kurzem sprach auch Bonez MC das Thema Social Media an. Er legt zwar keine offizielle Pause ein, hat sich aber kritisch zu übermäßigem Konsumverhalten geäußert und ist zu dem Schluss gekommen, dass viele in einer Blase leben würden.

"Ich selber bin auch ein Junkie in dieser Blase": Bonez MC mit Appell an Fans

Instagram, Twitter, Facebook - für viele Menschen jeglicher Altersklasse sind soziale Medien aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Trotz der Praktibilität der Plattformen birgt die Schnelllebigkeit von Likes und Followern großes Suchtpotenzial. Bonez MC (jetzt auf Apple Music streamen) sieht das als ernstzunehmendes Problem an.

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Memo Rap Check will sich vorerst zurückziehen

Memo Rap Check will sich vorerst zurückziehen

Von Paul Kruppa am 24.10.2021 - 15:40

Memo Rap Check gehört zu den wohl größten Independent News-Plattformen der deutschen Rap-Szene. Seit etwa vier Jahren ist der Content Creator auf diversen Plattformen vertreten und versorgt seine Leser*innen regelmäßig mit Updates zu Rap und Hiphop. In einer überraschenden Nachricht wendet Memo sich nun an seine Community und kündigt an, eine Pause einlegen zu wollen: "[Ich] muss dieses Kapitel erst mal verarbeiten".

Memo Rap Check kündigt Pause an

In seiner Instagram-Story schreibt Memo Rap Check, dass es ihm "momentan nicht besonders gut" ginge. Er wolle sich etwas Zeit für sich nehmen und könne nicht genau sagen, wie lange diese Pause dauern wird. Er bedankt sich außerdem für die gemeinsame Zeit bei seiner Community und verabschiedet sich damit auch vorerst.

In einer zweiten Story fordert er dazu auf, seine Nummer zu löschen. 


Foto:

Instagram: @memo.rapcheck

Die Ankündigung folgt auf ein 33-minütiges YouTube-Statement, in welchem er über Konflikte mit Deutschrap-YouTubern und Journalisten spricht.

Nicht nur Konflikte sind Teil des Statements. Auch den Hate, mit dem er sich seit dem Beginn seiner Kanäle auseinandersetzen muss, spricht er an. Auf seinem YouTube-Kanal zählt Memo über 600.000 Abonnent*innen und auf Instagram folgen ihm mehr als 100.000 Menschen. Seine Beträge führen dabei auch immer wieder zu Kritik. So wird ihm unter anderem vorgeworfen, unsachlich zu berichten, mit irreführenden Headlines zu arbeiten und sich fremden Content anzueignen.

Zunächst bezieht er sich in seinem Statement auf Kommentare, in denen seine Deutschkenntnisse regelmäßig kritisiert werden und erklärt, dass er im Heim aufgewachsen sei und stetig an seinem Deutsch arbeite. Außerdem widmet er sich auch dem Thema Clickbait und beklagt, dass seine Titel im Vergleich zu denen anderer YouTuber wohl viel kritischer beäugt werden würden. 

Am Ende seines Statements entschuldigt er sich bei diversen Akteuren der Szene und auch denjenigen, den er "Unrecht" getan habe. 


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