Ausführliches Statement: Farid Bang wendet sich an Bushido

Im Streit um Kollegah und Laas Unltd. fiel es in letzter Zeit schwer, den Durchblick zu bewahren. Nachdem sich Ali Bumaye, Arafat Abou-Chaker und Bushido einmischten, gab es diverse Statements und Kommentare aus allen Richtungen zu hören. Auch Farid Bang äußerte sich – und wandte sich jetzt erneut auf Facebook an seine Community. Im ausführlichen Post geht es dabei vor allem um Bushido.

"Wenn ein bushido sich hinstellt und meint er kann uns vorschreiben wen wir zu Dissen haben und wen nicht hat er sich geschnitten" [sic], heißt es darin unter anderem. 

Eigentlich habe er gar nicht vorgehabt, etwas gegen Laas zu sagen, doch Bushido habe ihn und Kollegah herausgefordert, so Farid. Gerade vom egj-Chef nehme er "jede Herausforderung dankend an".

"Also ich stehe hinter Kollegah und bin gegen alles was sich ihm in den Weg stellt und wer das nicht versteht hat die Prinzipien einer Freundschaft nicht verstanden." [sic]

Unterstützung erhält Farid in dem Fall von seinen Banger Musik-Kollegen, die den Beitrag allesamt teilten.

Aus Bushidos Richtung hatte es zuletzt versöhnliche Worte gegeben. Mit ihm und dem Label sei alles cool, erklärte er über den Banger Musik-Chef (hier nachlesen).

Auch mit egj-Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker hatte sich Farid Bang kürzlich ausgesprochen, nachdem es scheinbar zu Missverständnissen zwischen den beiden gekommen war. Arafat löschte daraufhin seine Posts, die auf Kollegah abzielten.

Arafat & Farid Bang sprechen sich aus, Kollegah mit Anspielungen in Live-Video

Beim Beef zwischen dem egj-Camp und Kollegah scheint vorerst kein Ende in Sicht zu sein. Jetzt hat auch Farid Bang sich geäußert und daraufhin eine öffentliche Unterhaltung mit Arafat Abou-Chaker geführt. Auf die Anschuldigung eines Fans auf Facebook, Farid würde Kollegah in dieser Situation im Stich lassen, antwortete dieser zunächst:

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Kommentare

[sic]

"was man nicht von mok sagen kann" danke für den grinser :)

"Ausführliches" Statement 2017: Wahlweise 10 Zeiler auf Facebook oder "episches" 2 Stunden YouTube Interview...

Der Boss ist halt wieder mit harten Punchlines am Start.

die sind doch alle in einander verliebt...

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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