Farid Bang disst den Rap.de-Chefredakteur, aber irgendwas passt da nicht

Farid Bang ist zurück und beweist mit dem ersten Vorgeschmack auf das frisch angekündigte Album Blut direkt wieder, dass er immer für Action gut ist. Von jemandem, der seine neue Promophase mit der Zeile "Dissen ist für mich eine Vermögensstrategie" eröffnet, sollte man nichts anderes erwarten.

Den prominenten Spot direkt nach dem Intro seiner 100 Bars widmet Farid den Kollegen von Rap.de. Am Chefredakteur Oliver Marquart lässt er nach dem letzten Interview kein gutes Haar mehr:

Oli Marquart will was gegen meine Alben sagen / Argumente fehlen, deshalb Reviews mit falschem Namen / im Interview bei Bushido suckt er Dick / doch sitzt er neben mir, ist er kritischer Journalist / ich sei ein Image-Rapper, Möchtegern-50 Cent / muss ich mir anhören von einem Fettsack, der sich Skinny nennt

Die Rede ist vom Interview (hier ansehen), in dem Marquart den Düsseldorfer kritisch mit einigen seiner Inhalte konfrontierte – insbesondere mit dem Sinn hinter diversen Disses und Karotten-Sprüchen gegen Fler. Wie gut das Vorhaben geglückt ist, hat Stupido zusammengefasst.

Rap.de spricht in Bezug auf die Lines von "falschen Behauptungen". Weder die thematisierte Review, noch Skinnys Texte würden von Oliver Marquart stammen.

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Kommentare

Farid ist musikalisch eine Lachnummer. Er sein Pulver vor Jahren verschossen wenn überhaupt jemals welches dagewesen ist . Deshalb muss er seit Jahren auf Album länge über andere Reden weil er selbst belanglos ist und sonst nichts zu sagen hat. Langweilig

Oh keine Sorge, es gibt weitaus langweiligere Dinge, Pseudoanalytiker z.B.
Jetzt geh lernen, wie man sachlich etwas kritisiert. Du bist doch schon auf der richtigen Seite :)

Die Ironie das du mit diesen inhaltslosen Kommentar zum Thema sachliche Kritik äußerst.

Was hier nicht passt ist das Farid die Bars niemals selber geschrieben hat dafür ist der viel zu hohl.Kriegt in Interviews nicht einen gescheit ausgedrückten Satz raus und deshalb bin ich mir beinahe sicher das diese Bars bestimmt Ali As geschrieben hat aber niemals der *********!

Kann ich nur zustimmen. Klingt extrem nach Ali As

ali as kann doch nichtmal schreiben

Der soll sich von seinem Geld mal vernünftige Akne Cremes kaufen der Analphabet und weiterhin Ghostwriter für sich Schreiben lassen

@Gast: lieber oli hals maul

süß, dass farid olli vorwirft bei bushido zu suchen, sich aber selbst nicht traut ihn zu dissen, sondern nur peinlich um die ecke, so dass es keiner peilt (johnny fontain)

Farid und Bushido haben keinen Stress. Erst kürzlich hat Bushido sich doch für die goldene bedankt...

Ansonsten finde ich die 100 Bars überraschend gut. Finde es positiv erwähnenswert was er über Haft, und vor allem Hengzt sagt!

Er disst erst FFM das die alle gleich klingen und dann lutscht er bei Haftbefehl. Richtig Peinlich

Farid ist halt das Produkt einer immer mehr verblödenden Jugend. Alleine sein Miamiblog "Ich glaube rieche meine Exfreundin" - Kameraschwenk auf paar Goldfische. Man wie lustig, höhö.

12,

Ist mir scheiss egal wen der disst oder nicht... song ist jedenfalls stabil und das video ist auch super gemacht ! respekt

Gutes Ding

Wurde er das erste mal so gedisst,wie er seine Artikel schreibt?Aufgrund falscher tatsachen.Jaja,eigene Medizin schmeckt immer bitter.

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Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Ssynic vs. Meidi: So lief das Re-Match

Von Michael Rubach am 31.07.2020 - 13:47

Die Neuauflage des wohl umstrittensten Battle der jüngeren Deutschrapgeschichte ist gestern über die Bühne gegangen. Für jeweils 10.000 Euro Antrittsgage haben sich Meidi und Ssynic ein Re-Match geliefert. Farid Bang hatte die Aktion eingefädelt und das Battle zur Attraktion eines mehrstündigen Events im Düsseldorfer ISS Dome gemacht.

Meidi & Ssynic mit unterschiedlichen Herangehensweisen

Nach vier Stunden Live-Event stand das Battle auf dem Programm. Ohne üppige Vorrede kamen die Jungs zur Sache. Meidi ging in jeder seiner Runden aggressiv zu Werke. Mit scheinbar ordentlich Wut im Bauch startete er ins Battle und ließ ohne Rücksicht auf Verluste jede Menge asoziale Punchlines folgen. Das Ende von Meidis Parts mündete stets in Beleidigungen gegen Ssynic und seine Mutter – mitten in so eine Schimpftirade schlitterte schließlich irgendwann ein "Time".

Ssynic konzentrierte sich darauf, Revue passieren zu lassen, was seit dem Alpha Royale alles geschehen ist. Dabei setzt er den Fokus auf Realtalk und breitete Anekdoten aus, die sich nach dem Match im April 2019 ereignet haben sollen. Auch verweist er auf seine eigenen Erfolge als Künstler. Schließlich sei er es, der seinen Traum leben könne. Hin und wieder redete Meidi in seinen Vortrag hinein.

Farid Bang genießt die Show

Farid Bang schaute sich das Spektakel sichtlich amüsiert aus sicherer Entfernung an. Später sollte er davon sprechen, dass das Battle ein "magischer Moment" gewesen sei. Nach drei Runden lagen die Karten auf dem Tisch und mit ein bisschen Verzögerung erfolgte auch der Handshake zwischen den Kontrahenten. Es ist ja schließlich nur Battlerap. Nun lag es bei den Zuschauer*innen, einen Sieger zu küren.

Im Gegensatz zum Alpha Royale verzichtete die Neuauflage auf eine prominente Jury. Farid Bang hielt sich ebenso vollkommen raus. Per Telefon-Abstimmung galt es, über Sieger und Verlierer zu entscheiden. Meidi konnte es lange gar nicht glauben, dass keine zusätzlichen Experten herangezogen wurden. Rooz, der durch den gesamten Stream führte, verkündete schließlich ein paar Stunden später das amtliche Endergebnis. Meidi schaffte es, das Publikum auf seine Seite zu ziehen und setzte sich durch.

Damit bestätigte sich, was Ssynic bereits kurz vor der Bekanntgabe geahnt hatte. Er glaubte, dass sein Kontrahent aus Hannover an diesem Tag triumphieren würde.

"Ich würde auch sagen, er war auf jeden Fall vorne. Er hat solide durchgespittet, mehr Punchlines gehabt, sich weniger rausbringen lassen. Reicht."

Ohne die Atmosphäre, die durch das Vorhandensein einer Crowd entsteht, machte das Battle an manchen Stellen einen befremdlichen Eindruck. In einer leeren Location mag einfach nicht so recht Battle-Stimmung aufkommen – trotz einer erkennbaren Grundaggressivität von Meidi und Ssynic. Die Vibes im Nachhinein waren dafür umso versöhnlicher. Meidi bot Ssynic mehrmals den Dialog an, um diese umfangreiche Episode deutscher Battlerap-Geschichte noch einmal aufzuarbeiten.

Wir haben euch den Stream der kompletten Show hier eingebunden. Nach circa vier Stunden beginnt das Battle:


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