Bezahlung mit Falschgeld? Usher geht mit Strip-Club-Story viral

Usher hat es bei einem Strip-Club-Besuch regnen lassen. Allerdings kamen dabei angeblich nicht nur reale Dollars zum Einsatz. Bei einem Abstecher in Las Vegas soll der RnB-Superstar seine eigene Fake-Währung - die sogenannten Usher Bucks - hinterlassen haben. Eine Tänzerin des besagten Clubs hat sich auf Social Media über diese vermeintlich unzureichende Bezahlung beschwert.

Usher: Falschgeld-Story landet auf Twitter

Eine der Tänzerinnen postete ein Bild einiger Usher Bucks in ihrer Insta-Story. Gleichzeitig erklärte sie, dass diese Scheine keinen Wert haben würden. Auch stellte sie die Frage:

"Ladies, was würdet ihr tun, wenn ihr den ganzen Abend für Usher getanzt hättet und er warf das?"

Natürlich landete das Thema auf Twitter und Usher bekam dort eine Breitseite nach der anderen. Ein Superstar, der mutmaßlich mit wertlosem Geld bezahlt, auf dem darüber hinaus noch sein Gesicht zu sehen ist – eine stabile Grundlage für Memes aller Art. So ging die Story vom geizigen Usher schnell viral.

Doch die Geschichte hat einen Haken. Sie lässt sich in dieser Form nicht aufrechterhalten.

Keine Fake-Dollars: Usher zeigte sich "ziemlich großzügig"

Ein Vertreter des Strip Clubs hat gegenüber TMZ erklärt, dass Usher sehr wohl mit echten Dollarscheinen unterwegs war. Er und seine Entourage sollen die Tänzerinnen mit tausenden Dollars entlohnt haben. Die Usher Bucks wurden demnach nicht als Bezahlung verwandt. Ushers Zahlungsmoral wird sogar positiv hervorgehoben.Er habe sich "ziemlich großzügig" gezeigt. Der Club würde es zudem begrüßen, Usher bald wieder als Gast empfangen zu dürfen.

Doch wo kamen die Fake-Dollars her? Es heißt, jemand aus Ushers Crew habe die ungeeignete Währung im Club zurückgelassen. Einerseits sei dies ein Joke gewesen. Andererseits sollte so offenbar Promo für anstehende Usher-Shows im berühmten Caesars Palace gemacht werden. Die Usher Bucks seien nie als Zahlungsmittel gedacht gewesen.

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6ix9ine von Stripperin verklagt

6ix9ine von Stripperin verklagt

Von Michael Rubach am 28.02.2021 - 17:16

Wieder mal juristischer Ärger für 6ix9ine. Wie TMZ zuerst berichtete, soll der Besuch eines Strip Clubs Konsequenzen nach sich ziehen. Eine der Tänzerinnen will dort von einer Champagnerflasche verletzt worden sein. Als Schuldigen haben sie und ihr Anwalt offenbar 6ix9ine ausgemacht.

6ix9ine soll Champagnerflasche geschmissen haben

In der Klage, aus der TMZ zitiert, heißt es, dass ein "tödliches Objekt mit der Absicht, schwere Körperverletzungen zu begehen" auf die Stripperin geworfen worden sei. Der Anwalt der Frau benennt 6ix9ine als Täter und verdeutlicht, dass es sich bei diesem Objekt um eine Champagnerflasche gehandelt habe. Diese sei zum Wurfgegenstand geworden, weil jemand im Club den Rapper angeblich als "Ratte" bezeichnete. 6ix9ine soll sein Ziel jedoch verfehlt haben.

Laut den Ausführungen des Anwalts habe stattdessen seine Mandantin die Notaufnahme aufsuchen müssen, um erlittene Kopfverletzungen verarzten zu lassen. Nicht nur 6ix9ine, sondern auch der Strip Club selbst gerät bei der Klage ins Fadenkreuz. So wird dem Etablissement unterstellt, für nicht ausreichend Sicherheitspersonal im Umkreis von 6ix9ine gesorgt zu haben. Dessen "Neigung zur Gewalt" sei schließlich bekannt.

Nach dem Vorfall hätten Mitarbeiter außerdem Druck auf die Stripperin ausgeübt. Der Frau wäre nahegelegt worden, nicht die Polizei einzuschalten. Diesen Hinweis habe sie ignoriert. Die Tänzerin verklagt nun einerseits ihren Arbeitgeber wegen grober Fahrlässigkeit. Auf der anderen Seite wirft sie 6ix9ine schwere Körperverletzung vor.

Der Anwalt von 6ix9ine teilte auf Nachfrage von TMZ mit, dass der Rapper an dem Vorfall nicht beteiligt gewesen sei. Er verwies dabei auf die Kameras in der Location. Das Ganze sei ein Versuch, an Geld zu kommen.

Wie in einem Strip Club ging es dafür beim Videodreh zu 6ix9ines neuer Single "ZAZA" zu.

6ix9ine - ZAZA [Video]


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