Falk Schacht äußert sich zur Trennung von EGJ und M.O.030

Ende Juli wurde bekannt, dass EGJ und M.O.030 nur drei Monate nach Vertragsschluss bereits wieder getrennte Wege gehen. Gerade mal zwei Songs von M.O.030 wurden im Rahmen der Zusammenarbeit über EGJ veröffentlicht. In der neuen Folge seines Podcasts mit Jule Wasabi äußert sich auch Falk Schacht zur überraschenden Trennung. 

Offenbar hatte Falk den Spekulationen der Fans, die bereits seit Wochen den Weggang von M.O.030 vermutet hatten, nicht viel Glauben geschenkt:

"Es wurde schon seit Wochen spekuliert und offensichtlich haben die recht. Krass, hätte ich nicht gedacht."

Anschließend erzählt Falk eine kurze Geschichte aus dem Backstage bei einem Shindy-Konzert in Hamburg, bei dem auch M.O.030 anwesend war. 

"Es war eine große Clique dabei [...] und M.O.030 war eben auch da. Aber er war sehr, sehr, sehr, sehr still, zurückhaltend. Ich glaube, ich habe ihn drei Worte sprechen sehen und hören. Ich habe halt gedacht: 'Ja gut, der Junge ist halt offensichtlich sehr schüchtern, sehr introvertiert, in sich gekehrt.' [...] Ich habe dem in der Sekunde keinen größeren Wert beigemessen, aber ich hatte irgendwie das Gefühl, als würde er auch nicht richtig Teil des Teams und dieses Spiels sein. Das ist jetzt natürlich plötzlich in einem ganz neuen Licht, wenn man weiß, dass die sich getrennt haben. [...] Damals waren die noch nicht getrennt, aber irgendwie scheint da ja der Wurm drin gewesen zu sein."

Die Stelle findest du im Podcast bei Minute 12:44:

Schacht & Wasabi über Casper, GZUZ, Bonez, Eko Fresh, Hayiti, EGJ und Bushido (Podcast Folge 28)

Folge 28 von Schacht & Wasabi über enttäuschte Casper-Fans, Eko Fresh, der die Realness-Debatte im Deutschrap wieder angestoßen hat und seltsame Kondom-Werbung mit GZUZ und Bonez. Außerdem: Neues vom EGJ-Roster, "Schlüsselkind 2018" von Cora E und die besten HipHop-Filme. _____________________________________________ TIMETABLE: 4:50 Morlockk Dilemma sagt er hat das Bore Out Syndrom im Deutschrap.

Mehr zu dem Thema gibt es hier zu lesen:

Ersguterjunge trennt sich nach nur zwei Songs von M.O.030

Jetzt ist es offiziell: ersguterjunge trennt sich von dem frisch gesignten Artist M.O.030 , dessen Unterschrift bei s Label vor fast genau drei Monaten am 28. April bekanntgegeben wurde. Der junge Berliner veröffentlichte im Rahmen der Zusammenarbeit lediglich einen eigenen Song () und eine Kollabo mit Bushido (Gehen wir rein ).

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Bushido entschuldigt sich bei MoTrip für früheren Diss

Bushido entschuldigt sich bei MoTrip für früheren Diss

Von HHRedaktion am 28.05.2020 - 14:44

MoTrip und Bushido haben ihre Differenzen offenkundig aus der Welt geschafft. Bushido richtet MoTrip via Instagram-Story eine Entschuldigung für die Beleidigung in seinem Track "Sodom und Gomorrha" aus. Die brisante Version des Songs wurde nie offiziell veröffentlicht – jedoch im Februar 2019 von Sinan-G geleakt. MoTrip wird dabei hart angegangen. Der Aachener Rapper sei für Bushido "einer von Millionen H*rensöhnen".

"Sodom und Gomorrha": MoTrip akzeptiert Bushidos Entschuldigung

Bushido erweckt in seinem Post den Anschein, dass es ihm seine Line inzwischen unangenehm ist. Er bezeichnet seine vorgebrachte Beleidigung als "absolut unangebracht". Bei MoTrip stößt dieser Vorstoß auf positive Resonanz. Er geht auf Bushidos Worte ein und erklärt ebenfalls via Insta-Story, dass die Entschuldigung "angekommen und angenommen" sei.


Foto:

via instagram.com/motrip

Nach dem Leak des Tracks äußerte MoTrip noch massives Unverständnis über den Diss. So führte er ein ganzes Arsenal von Gründen auf, um zu verdeutlichen, dass er die Motivation hinter der Zeile nicht nachvollziehen könne. So habe er Bushidos Texte geschrieben und ihm sei eine Zusammenarbeit für einen Teil von "CCN" angeboten worden. Auch sei er bei der Beerdigung von Bushidos Mutter sowie der Hochzeit des EGJ-Chefs anwesend gewesen. Ausgehend von dieser persönlichen und künstlerischen Nähe blieb für MoTrip folgende Frage unbeantwortet: "Wie kommst du darauf mich, meine Mutter und somit meine ganze Familie zu beleidigen"?

Knapp ein Jahr später findet sich auf diese Frage weiterhin keine Antwort. Dennoch scheint es für beide Parteien keinen Anlass mehr zu geben, sich verfeindet gegenüberzustehen. Bushidos aktuelle Friedensmission ist durch die Entschuldigung bei MoTrip um ein Kapitel reicher. Nachdem er seinen Beef mit Mois kurzerhand vor dem Beginn eines Livestreams für beendet erklärte, nutzt er die angelaufene Promophase für "Sonny Black II", um die Wogen auch an anderen Fronten zu glätten.

Bushido & Mois schließen Frieden: Beef ja, aber nicht mit dem Keller

Der lange eher subtil brodelnde Konflikt zwischen Mois und Bushido, der vor etwas weniger als zwei Wochen auf einmal sehr explizit wurde (hier nachlesen), ist offenbar erstmal ad acta gelegt worden. Beide Seiten haben nach einem wohl klärenden Telefonat versöhnliche Töne in ihren Insta Stories geteilt.


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