Am Donnerstag wurde Kalim vom Landgericht Hamburg zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sieben Monaten verurteilt, wie mehrere Hamburger Medien berichten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es handelt sich bei der Entscheidung um das Ergebnis eines Berufungsverfahrens, das Kalim im September 2023 einberufen hatte. Damals war er zu einem Jahr hinter Gittern verurteilt worden.
Kalim soll für rund anderthalb Jahre ins Gefängnis
Eigentlich war Kalim eines illegalen Straßenrennens bezichtigt worden; diesen Vorwurf ließ das Gericht jedoch fallen, wie eine Sprecherin gegenüber dem Hamburger Abendblatt bestätigt. Stattdessen wurde Kalim jetzt wegen vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis in vier Fällen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und unerlaubten Besitzes von Dopingmitteln schuldig gesprochen.
Die rund anderthalb Jahre Haft sind eine Gesamtstrafe, in die eine frühere Verurteilung durch das Amtsgericht Reinbek einbezogen wird.
Das Berufungsverfahren war ursprünglich bereits für September 2024 angesetzt gewesen, fiel damals jedoch aus, da Kalim umgezogen war und die Klage nicht ordnungsgemäß zugestellt werden konnte. Ein weiterer Termin, angesetzt auf den Januar 2025 fiel ebenfalls aus.
Konkret wird Kalim beschuldigt, am 20. Juli 2022 ohne Fahrerlaubnis durch Hamburg gefahren zu sein. Als er ein Polizeiauto hinter sich bemerkte, habe er Gas gegeben und versucht zu flüchten, heißt es in der Anklage. Dabei habe er bis auf 120 km/h beschleunigt und eine rote Ampel missachtet, bevor er zu Fuß geflohen sei. Bei der Festnahme soll er zudem Widerstand gegen die Beamten geleistet haben.
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