Mehrere Monate nach dem Ende der ersten Staffel von "Prototyp Rapstar" erhebt mit Emmo Tzubasa einer der damaligen Fan-Lieblinge Vorwürfe gegen Massivs Castingshow. In einem Statement auf TikTok erklärt der Rapper aus dem Odenwald, dass im Laufe der Show "ganz viele komische Sachen" passiert seien. Emmo Tzubasa wirft Massiv und dem "Prototyp Rapstar"-Team vor, ihn angeblich benachteiligt zu haben.
Emmo Tzubasa über "Prototyp Rapstar": "Ich war immer der letzte, der Bescheid wusste"
In seinem Video erzählt Emmo Tzubasa, dass er sich aufgrund seiner privaten Umstände im Vorhinein nicht sicher gewesen sei, ob er überhaupt an der Castingshow teilnehmen könnte. Er sei zu der Zeit "ein mieser Junkie und obdachlos" gewesen und habe dementsprechend nur über wenige finanzielle Mittel verfügt. Das hätte mehrere Reisen nach Berlin für ihn eigentlich unmöglich gemacht, was den Verantwortlichen der Show jedoch bewusst gewesen sein soll. Auf Drängen des "Prototyp Rapstar"-Teams habe man schließlich gemeinsam mit Emmo eine Lösung gefunden: Die Teilnahmegebühr und die ersten Reisekosten seien von seinen zukünftigen Einnahmen abgezogen worden.
Dann kommt Emmo Tzubasa auch schon zu seinem ersten Vorwurf: Er habe von seinem Anteil bei "Prototyp Rapstar" "bis heute nichts gesehen". Allein auf Spotify sind seine Beiträge bei der Show 2,1 Millionen Mal gehört worden. Rechnet man mit 0,29 Euro pro 100 Streams, ergibt das ungefähr 6.000 Euro, die er mit seinen Solo- und Featurebeiträgen generiert hätte. Auf Emmo Tzubasas Nachfragen, was mit seinem Anteil der 6.000 Euro sei, würde man ihm jedoch lediglich antworten, dass man ihn bei der Show doch "fame gemacht" habe, behauptet er.
Seinen Vertrag mit "Prototyp Rapstar" habe Emmo zudem unterschrieben, als er "voll druff" gewesen sei – und das Team von Massiv soll angeblich davon gewusst haben. Trotzdem habe man im Nachhinein auf seine Bitte um Einsicht in den Vertrag nicht reagiert.
Außerdem wirft Emmo Tzubasa dem Team vor, ihn während der Show benachteiligt zu haben. Die Drehtermine seien sowieso immer nur kurz vor knapp bekannt gegeben worden und die Verantwortlichen hätten ihm bei Nachfragen wegen Unterstützung bei den Reisekosten angeblich immer nur "in letzter Sekunde" geantwortet. Wegen seiner privaten und finanziellen Situation habe dieses Vorgehen Emmo "mental sehr belastet": Während seiner Teilnahme an ‚Prototyp Rapstar‘ beklagte er mehrfach öffentlich, nicht zum nächsten Drehtermin kommen zu können, und wurde sogar einmal im Krankenhaus behandelt.
Sein Nichtweiterkommen hat die Jury rund um Massiv, PA Sports und Sido schließlich damit begründet, dass man mit ihm nicht planen und sich deswegen nicht auf ihn verlassen könne. Dieses Vorgehen kann Emmo Tzubasa bis heute nicht nachvollziehen:
"Ich habe euch jedes Mal gesagt: 'Ey, ich weiß nicht, wie ich hier hinkommen soll' [...] und ihr habt darauf geschissen [...] Ihr habt mein Hak genommen [...] weil ich zweimal nicht kommen konnte, weil euer Manager es nicht hingeschissen bekommt, mir eine Woche vorher Bescheid zu sagen, wann die Drehtage sind? Oder er es nicht hinkriegt, mir meine Tickets so zu buchen, dass ich ohne Kopfschmerzen und mit freiem Kopf dahinkommen kann? Ist das fair?"
Hier könnt ihr euch Emmo Tzubasas erstes Statement anschauen. In naher Zukunft sollen noch weitere Teile erscheinen:
jetzt wirds lustig 🕺
Das "Prototyp Rapstar"-Team hat bislang nicht öffentlich auf die Vorwürfe von Emmo Tzubasa reagiert.
Du kannst dir Hiphop.de-Artikel nun bevorzugt in der Google-Suche anzeigen lassen.