Eminems Deluxe-Boxen-Game rasiert jeden deutschen Rapper!

Eins der GANZ großen Alben ist gestern 16 Jahre alt geworden: The Marshall Mathers LP. Die Platte konnte im Mai 2000 auch verkaufstechnisch einen Rekord für die Geschichtsbücher aufstellen. Wortwitz und Rap-Skills lassen sich leider nicht in konkreten Zahlen messen.

Zum 16. Geburtstag hat Eminem jetzt ganz tief in die Trickkiste gegriffen. Dass die LP als Kassette re-releast wird, ist ja verständlich. Hundemarken zum Album gibt's in Eminems Fan-Shop obendrauf – auch noch nachvollziehbar. Als Highlight verkauft Em dann noch Ziegelsteine. Kein Scheiß, Ziegelsteine!

Angeblich handelt es sich dabei um echte Bestandteile von Eminems Elternhaus, 19946 Dresden Street in Detroit, Michigan. Alle Steine gab (!) es mit einem Authentizitätszertifikat und einer Unterschrift von Eminem. Alle 700 Stück gingen für jeweils 313 US-Dollar weg (313 = Detroits Vorwahl). Eminem-Fanatismus is real!

Eigentlich sollte man als Marshall Mathers keine Geldsorgen haben. Vielleicht sieht es auch nur nach Abzocke aus. Auf shop.eminem.com heißt es, "ein Anteil der Einnahmen" werde an die Marshall Mathers Foundation gespendet, die sich um benachteiligte Jugendliche kümmert. Wäre interessant zu wissen, wie groß dieser Anteil ist...

Wusstest du schon, wie die Marshall Mathers LP zuerst heißen sollte? Das und mehr Hintergründe zur Platte erfährst du hier. Ach, und das hier ist übrigens eine dieser heiligen Reliquien:

Hier siehst du nach genau 50 Sekunden die leere Fläche, an der das Haus früher stand. Nicht gerade imposant, aber vielleicht verhilft die Pilgerstätte der armen Gegend ja in ein paar Jahrzehnten oder Jahrhunderten ja zu großem Reichtum...

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Kommentare

Wenn man sich die alten interviews von ihm und so anguckt muss man sich echt fragen, was aus ihm inzwischen geworden ist. wie ein komplett anderer mensch finde ich. richtig schade auf jeden fall

@Gast .. Ja schade, dass er aufgehört hat drogen zu nehmen und erwachsen geworden ist ne. Der Typ ist keine 25 mehr.

die hundemarken sind auch aus den Resten seines elternhauses.

lieber einen ziegelstein von shady als ne neuauflage plus dvd wie es alle anderen rapper machen.

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Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Eminem, Drake & Co.: Diese Rapper verdienen am meisten

Von Till Hesterbrink am 20.07.2021 - 13:35

So viel kann man als Rapper also tatsächlich verdienen: Mal wieder wurde von Billboard die Liste der bestbezahlten Musiker des Jahres veröffentlicht und darunter sind auch einige Hiphop-Artists zu finden. Auffällig für dieses Jahr sind natürlich vor allem die massiv eingebrochene Einnahmen durch Liveauftritte. Normalerweise lässt sich damit für Künstler das meiste Geld einnehmen. Die Auflistung beschränkt sich auf direkte Einnahmen mit der Musik. Side-Businesses werden nicht miteingerechnet.

Eminem, Drake & Post Malone: Die bestbezahlten Musiker 2020

Den ersten Platz der Liste belegt dieses Jahr niemand Geringeres als Taylor Swift. Die 31-jährige Country-Sängerin sichert sich mit einem Umsatz von fast 24 Millionen Dollar den Spitzenplatz der Liste. Dich hinter ihr findet sich allerdings bereits der erste Künstler, den man dem Hiphop-Gerne zuordnen kann: Post Malone (jetzt auf Apple Music streamen). Der konnte im letzten Jahr satte 23 Millionen Dollar umsetzen. Dies liegt vor allem daran, dass Posty kurz vor dem Hoch der Corona-Pandemie noch eine Tour gespielt hatte. Das letzte Konzert dieser fand am 12. März statt.

Der erste wirkliche Rap-Künstler auf der Liste ist Drake, der mit knapp 14 Millionen Dollar den sechsten Platz belegt. Seine Haupteinnahmequelle ist Streaming. Wie bereits im Jahr zuvor ist Drizzy mit ca. 8 Milliarden Plays der meistgestreamte Artist des Jahres.

Auf dem neunten Platz findet sich YoungBoy Never Broke Again. Der (Quasi-)Schwiegersohn von Floyd Mayweather konnte vor allem durch Streams seiner Videos ordentlich Einnahmen erzielen. 11,9 Millionen Dollar, um genau zu sein. Er ist der Künstler, dessen Videos am meisten im letzten Jahr abgespielt wurden. Ihm dicht auf den Fersen ist Lil Baby, mit 11,7 Millionen Dollar.

Ganz knapp an der Top 10 schliddert The Weeknd mit seinen 10,4 Millionen vorbei, der im letzten Jahr sein Album "After Hours" samt dem unglaublich erfolgreichen Hit "Blinding Lights" veröffentlichte.

Auf Platz 14 ist Eminem, der im letzten Jahr gleich zwei Alben rausgehauen hat. "Music To Be Murdered By" und die zugehörige Deluxe-Version, die als "B-Seite" bezeichnet wurde. Damit landete Em' auf Platz fünf aller digitalen Verkäufe. Insgesamt konnte Eminem im Corona-Jahr 9,7 Millionen Dollar einnehmen.

Und auf Platz 15 findet sich dann Lil Uzi Vert, der ebenfalls zwei Alben veröffentlichte. "Eternal Atake" und "Lil Uzi Vert vs. The World 2" bescherten dem 26-Jährigen eine riesige Nummer an Streams. So viele, dass er insgesamt 18 Tracks auf einen Schlag in den Top 100 vorweisen konnte. Damit ist er erst der dritte Künstler jemals, dem dies gelingt. Einnehmen konnte er 2020 9,4 Millionen Dollar.

Musikeinnahmen in 2020

Billboard vergleicht die Zahlen zudem mit den letzten Jahren. So wird deutlich, was für einen Einfluss die Corona-Pandemie auf die Musikindustrie hatte. Taylor Swift war zuletzt 2018 Teil der Liste. Damals hatte sie allerdings auch Einnahmen von insgesamt fast 100 Millionen Dollar. Insgesamt sind die Einnahmen der Musikindustrie im letzten Jahr um fast eine Milliarde Dollar zurückgegangen.

Besonders die fehlenden Einnahmen aus Konzerten werden deutlich, die sonst bis zu 80 % der Einnahmen der Top 40 Künstler dargestellt hatte. Diese gingen von den letztjährigen 779 Millionen Dollar auf lediglich 79 Millionen Dollar zurück.

Verkäufe von physischer und digitaler Musik erfuhren hingegen einen Zuwachs um 39 % und machen insgesamt 59 Millionen Dollar aus. Trotzdem ist die Zukunft natürlich Streaming. Die einzelnen Künstler konnten insgesamt 193 Millionen Dollar durch Streams einnehmen, das ist eine Steigerung um knapp 82 % im Vergleich zu letztem Jahr. Und der Trend geht weiter nach oben.

Hier könnt ihr euch die ganze Liste anschauen.

Drake ist der Künstler des Jahrzehnts


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