Eminem enthüllt Traum-Feature, Lieblingssong & unterschätztesten Rapper

Eminem verrät per Fragerunde seinen aktuellen Lieblingssong. Zusätzlich beantwortet er auch noch die Frage danach, wer seiner Meinung nach der meist-unterschätzeste Rapper aller Zeiten ist und mit wem er gern kollaborieren würde: Andre 3000. Außerdem spricht er auch noch darüber, welchen Song er von sich selbst am meisten feiert, wie er Texte schreibt und vieles mehr.

Eminem hält KXNG Crooked für den most underrated Rapper aller Zeiten

Eminem hat anlässlich des Jubiläums der Marshall Mathers LP eine Live-Fragerunde auf Instagram absolviert. Darin wurden diverse Fragen beantwortet, die teilweise recht erstaunliche Einblicke in das Leben des sonst eher etwas zurück gezogenen Rappers gewähren.

Am meisten unterschätzt? Eminem lässt sich nicht lange bitten, wenn es darum geht, welcher Rapper seiner Meinung nach am miesten unterschätzt wird. Für Eminem ist die Sache klar: Der most underrated Rapper aller Zeiten ist KXNG Crooked.

Was hört Eminem aktuell? Eminem gibt seiner Feature-Partnerin Young M.A ordentlich Props und nennt ihr neues Mixtape. "Red Flu" sei das Projekt, das er momentan wohl am meisten höre. Ihr könnt euch die Platte zum Beispiel hier geben.

Eminem wünscht sich ein Feature mit André 3000

Traum-Kollabo: Auf die Frage hin, mit wem Eminem gern einen gemeinsamen Song machen würde (und das nicht schon getan hat), antwortet er auch sehr eindeutig. Sein größter bisher unerfüllter Feature-Wunsch sei ein Kollabo-Track mit André 3000.

Eigener Lieblings-Song? Wenn es darum geht, welchen seiner eigenen Songs Eminem am besten findet, ist die Sache ebenfalls klar: Er nennt "Fack". Der Song sei ihm lieber als alle anderen und nicht weniger als ein "lyrisches Meisterwerk".

Eminem schreibt seine Texte immer noch mit Stift & Papier

Kein Handy: Nichts geht über einen richtigen Stift und Papier – zumindest scheint das die Devise zu sein, wenn Eminem seine Texte schreibt. Er setzt laut eigener Aussage immer noch auf diese traditionelle Art und Weise. Manchmal verbringe er den ganzen Tag so.

Lieblingssportart? Eminem interessiert sich auch für Sport, hat dort aber klare Favoriten. Er nennt Football und Boxen als seine all time favourite-Sportarten.

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Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Einbrecher soll Eminems Ermordung geplant haben

Von Alina Amin am 10.09.2020 - 14:30

Eminem wurde am 5. April dieses Jahres von einem Fremden geweckt. Der Mann, den Slim Shady zunächst als seinen Neffen einordnete, heißt Matthew David Hughes und steht nun vor Gericht – eigentlich wegen Einbruch und Sachbeschädigung an Eminems Wohneigentum. Wie Detroit Free Press berichtet, hat sich im Verlauf des Prozesses nun ergeben, dass Hughes einen konkreten Plan hatte. Wie ein Polizeibeamter erklärt, war er mit einer Mission eingebrochen: Den Rapper zu töten. 

Der Einbrecher Matthew David Hughes wollte Eminem töten

Eminem selbst war gestern zum jüngsten Prozesstag nicht anwesend und sein Anwalt wurde per Video zugeschaltet. Der Polizist Adam Hackstock berichtet als Zeuge von dem Vorfall. Er hatte im Anschluss an die Festnahme von Hughes über eine Stunde mit Eminem über das Geschehen gesprochen. In diesem Gespräch berichtete ihm der Rapper unter Anderem, wie Hughes ihm erzählte, dass er gekommen sei, um ihn zu töten: 

"Als Mr. Mathers ihn fragte, wieso er gekommen sei, entgegnete ihm Mr. Hughes, dass er da sei, um ihn zu töten."

('When Mr. Mathers asked him why he was there, he was told by Mr. Hughes that he was there to kill him')

Eminem lenkte seinen Einbrecher ab, bis die Polizei kam

Bei dem Versuch, den Einbrecher abzulenken, bis die Polizei eintreffen konnte, habe der Rapper daraufhin dem ungebetenen Gast eine Tour durch sein Anwesen gegeben. Eminem zeigte ihm das TV-Zimmer, einen Spielraum und führte ihn über seinen Basketballplatz zu einem der Ausgänge des Hauses. Dort übermannte ihn einer der Security-Männer.

Hughes war unbewaffnet und soll sich der Sicherheitskamera-Aufnahmen zufolge einige Zeit lang auf dem Gelände des Anwesens befunden haben. Er schlug mit einem Ziegelstein eins der Fenster ein und kletterte durch dieses in das Haus. Als die Polizei eintraf, versuchte er - beim Kampf mit dem Security-Mann - zu erklären, dass er ein Freund aus der Nachbarschaft sei.

Seit dem Vorfall ist Hughes in Gewahrsam. Der nächste Prozesstag ist für den 28. September angesetzt. Der zuständige Staatsanwalt hat dem Gericht erklärt, dass Hughes obdachlos sei. Sein Pflichtverteidiger ist der Meinung, es handele sich um eine Form der psychischen Störung und forderte zunächst ein Gutachten diesbezüglich. Der Angeklagte Hughes lehnte eine etwaige Untersuchung ab.


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