Neuer Vers: Eminem zerlegt die US-Waffenlobby NRA

Eminem hat bei den iHeart Radio Music Awards 2018 mit Kehlani den gemeinsamen Song "Nowhere Fast" performt. Dabei rappt Eminem einen neuen ersten Part, in dem er sich an die US-Waffenlobby NRA (National Rifle Association) richtet. Die Organisation setzt sich immer wieder dafür ein, dass die Waffengesetze in den USA nicht verschärft werden – obwohl sich die Amokläufe und Schulmassaker häufen.

Eminem erklärt zum Beispiel, dass die NRA die Gesetzgeber unter Druck setze, indem sie drohe, die Spenden einzustellen. Solange die Gelder fließen, könne sich die Waffenlobby sicher sein, dass die Schusswaffengesetze in den USA unangetastet bleiben. Unter anderem wirft Eminem den Waffen-Befürwortern vor, ihre Gewehre mehr zu lieben als unsere Kinder.

"...another loaded gunman/Sometimes I don't know what this world has come to, it's blowin' up/This whole country is goin' nuts and the NRA is in our way/They're responsible for this whole production, they hold the strings to control the puppets/And they threaten to take away donor bucks/So they know the government won't do nothin' and no one's budgin', gun owners' clutchin'/Their loaded weapons, they love their guns more than our children/Shh, I think another one just entered in our buildin', there will be..."

Um dem Anliegen von Millionen von Menschen noch mehr Nachdruck zu verleihen, werden Eminem und Kehlani von einem Überlebenden des Schulmassakers in Parkland, Florida angekündigt. Alex Moscou erklärt, er habe es satt, dass Politiker sich weigern, etwas zu unternehmen, um Derartiges zu verhindern. Er ruft dazu auf, sich am 24. März an der Großdemonstration "March for Our Lives" zu beteiligen.

Bisher gibt es noch keine Reaktion der NRA auf Eminems Vers. Vor Kurzem hatte sich auch Common bei den Oscars gegen die NRA ausgesprochen. Darauf hat die Waffenlobby sogar gleich mehrfach reagiert, aber an Eminem scheinen sie sich nicht heranzuwagen. Was sich auch schon der US-Präsident nicht getraut hatte, nachdem er von Eminem in der BET-Cypher angegangen worden war.

Die Reaktionen auf Eminems Anti-Trump-Cypher sind einfach genial

Eminem war noch nie ein großer Fan republikanischer US-Präsidenten - davon kann George W. Bush dir ein Lied singen (es heißt Mosh). Das neue Staatsoberhaupt Donald Trump hat gut drei Jahre weniger im Amt gebraucht, um mitten in Slim Shadys Fadenkreuz zu landen.

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Kommentare

Eminem hat sein Album zerlegt

waffen sind doch cool . sieht man an den ganzen deutschrappern die in ihren videos mit waffen rumhampeln

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50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

50 Cent promotet seine Serie auf Kosten eines Toten

Von Djamila Chastukhina am 08.09.2021 - 13:57

50 Cent wird aktuell stark in den sozialen Medien kritisiert, da ihm vorgeworfen wird, respektlos mit dem Tod des Schauspielers Michael K. Williams umzugehen. Vor allem auf Twitter wird er sowohl von Hatern als auch von Fans dafür verurteilt, nachdem er einen Instagram Post veröffentlicht, in dem er den Tod von Williams dafür nutzt, um seine Serie zu promoten.

50 Cent promotet seine Show auf Kosten von Michael K. Williams

Michael K. Williams ist vor allem für seine Rolle als Omar Little in der Serie "The Wire" bekannt. Im Alter von nur 54 Jahren ist er nun verstorben. Laut der New York Post wurde der Schauspieler am Montagnachmittag in seinem Penthouse in Brooklyn aufgefunden, die mutmaßliche Todesursache soll eine Heroin-Überdosis gewesen sein.

50 Cent widmet Williams einen Instagram Post, für den er stark kritisiert wird: Der Rapper teilt einen Artikel zum Tod von Williams, um damit Werbung für seine Serie "Power Book III: Raising Kanan" zu machen. Der 46-Jährige zieht Parallelen vom Tod des Schauspielers zu der Storyline seiner Show und erwähnt dabei den Konsum von Fentanyl, welches einen ähnlichen Effekt wie Heroin hat, jedoch weitaus gefährlicher ist.

"Verdammt, wenn ihr Raising Kanan noch nicht gesehen habt, checkt es aus. Dieses Fentanyl ist echt kein Scherz, es bringt die Kundschaft um. RIP Michael K. Williams."

("Damn if you didn’t see Raising Kanan check it out. that fentanyl is no joke, killing the clientele. RIP michael k. williams.")

***

Der Beef zwischen 50 Cent und Michael K. Williams

Viele nehmen an, dass der Grund für 50s Post der frühere Beef zwischen ihm und Williams sei.

Es begann, als 50 Cent im Jahr 2018 das Gerüchte verbreitete, Musikmanager Jimmy Henchman sei im Gefängnis angegriffen worden. Henchman wurde 2011 vor Gericht dafür verurteilt, einen Auftragskiller angeheuert zu haben, um Lowell Fletcher zu töten, der ein enger Freund von 50 Cent war.

Die Gerüchte des Angriffs auf Jimmy nahmen ihren Lauf, bis Williams sich dazwischenschaltete. Der Schauspieler veröffentlichte ein Video, in dem er beteuerte, dass es sich lediglich um Gerüchte handelte. Er behauptete auch, dass er mit dem Musikmanager und seinem Anwaltsteam in Kontakt stehe und dass es Henchman gut gehe.

"Ich habe eine kleine Nachricht für alle, die sich möglicherweise für das interessieren, was sie in den letzten Tagen in Bezug auf Jimmy Rosemond in den sozialen Medien gehört haben. [Die Gerüchte] sind völlig falsch. Ich spreche regelmäßig mit ihm und seinem Anwaltsteam und versichere euch, dass es ihm gut geht."

("I just stopped pass with a little message for anyone who may or may not be interested in anything they’ve heard in regards to Jimmy Rosemond on social media these past few days. [The rumors] are completely false y’all. I speak to him and his team of lawyers on a regular basis and I assure you he is fine.")

50 Cent war von dem Video nicht begeistert und fing an, Michael K. Williams öffentlich zu verspotten und zu beleidigen. Auf Instagram forderte er Williams ebenfalls dazu auf, sich nicht in die Sache einzumischen:

"Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten, was ist falsch mit dir?"

("Mind your business, the f*ck wrong with you?")

Mittlerweile hat der Rapper seinen Instagram-Post gelöscht und durch einen neuen ersetzt, in dem er die Kritik aufgreift, weiterhin jedoch lediglich Werbung für seine Serie macht.

RIP Michael K. Williams.

Wenn du oder jemand, den du kennst, mit Suchtproblemen zu kämpfen hat, steht Hilfe zur Verfügung.

Besuche die Website des DRK für kostenlose Sucht- und Drogenberatung oder wende dich an die bundesweite Sucht- und Drogen-Hotline unter: 01806 - 31 30 31.


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