Musik aus dem Gehirn: Elon Musks AI-Chip könnte die Zukunft von Streaming sein

Elon Musk nutzt Twitter gerne und oft als Plattform, um seine neuesten Ideen und Business-Moves zu teilen. Neuerdings hat der Tech-Mogul Informationen zu einem seiner aktuellen Projekte geteilt – ein Chip, der uns dabei helfen soll "mit der künstlichen Intelligenz mitzuhalten". Grundidee ist eigentlich, ein Heilmittel für neurologische Krankheiten zu entwickeln. Nun hat Musk auf Twitter erklärt, dass man mit dem Chip auch Musik streamen könnte.

Elon Musk arbeitet an einem Chip fürs Gehirn, der Musik streamen kann

Hier vereinen sich die wildesten Zukunftsvisionen und dystopische Verschwörungstheorien: Elon Musks Start-Up Neuralink arbeitet an einem Chip, der in das menschliche Gehirn eingepflanzt werden soll. Dieser soll dann, neben seinem eigentlichen gesundheitlichen Zweck, auch andere Funktionen haben – unter anderem das Feature, mit dem Chip Audios streamen zu können. 

Dafür sollen laut techcrunch hauchdünne Drähte, die feiner als ein menschliches Haar sind, in das Gehirn eingesetzt werden. Diese sind dann mit einem externen Computer verbunden. Ziel ist es nicht nur, die Verbindung zwischen Gehirn und Computer kabellos zu gestalten. Elon Musk sieht den Chip als technologischen Grundstein, um Menschen und künstliche Intelligenz zu fusionieren.

Ein AI Chip als Heilmittel für neurologische Krankheiten

Laut Musk soll der Chip dabei helfen, "alles zu heilen, was mit dem Gehirn nicht stimmt". Ursprünglich geplant war vor allem Verletzungen und Traumata an dem Organ zu behandeln. Mit der Technologie könnten potenziell aber auch andere neurologische Schäden, wie Erblindung, Schwerhörigkeit oder Lähmung geheilt werden sowie psychische Krankheiten.

Letztes Jahr hat Musk berichtet, dass Neuralink mit Tests an Mäusen und Affen bereits Erfolge verzeichnen konnten. Er plant, am 28. August offizielle Updates zum Entwicklungsstatus zu geben. Bis dahin ist das alles wohl noch wortwörtlich Zukunftsmusik.

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"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen
Ccn

"CCN" im Streaming: Fler will Bushido stoppen

Von Paul Kruppa am 13.04.2021 - 13:56

Bushido will nach und nach sein Frühwerk auf den Streaming-Markt bringen. Ob die Gangstarap-Blaupause "CCN" auch bald auf Apple, Spotify und Co zur Verfügung steht, ist jedoch zumindest fragwürdig. Bushidos damaliger Kollabopartner Fler hat in einem neuen Interview bei 16 Bars erklärt, dass er das nicht zulassen werde.

Fler über Bushidos "CCN"-Pläne: "Er wird merken, dass er es nicht kann"

Bushido kündigte vor Wochen an, seinen Backkatalog auf Streaming-Services verfügbar machen zu wollen. Bushido schrieb seinerzeit auf Instagram dazu, dass die nächsten Wochen "anders krass" werden würden. Ein vom EGJ-Chef geteilter Vorschlag für einen Release-Plan enthielt auch "CCN" mit Fler. Die damalige Reaktion aus dem Maskulin Camp fiel eindeutig aus: "Muss glaube ich mal der Musik-Anwalt ran", entgegnete Fler. Nun bekräftigt dieser, dass Bushido das ikonische Kollaboalbum aus dem Jahr 2002 nicht ohne Weiteres auf den bekannten Portalen platzieren könne.

"Sagen kann er viel, ob er es macht am Ende [...]. Er wird auch merken, dass er es nicht kann. Gerade was die Alben angeht, die über Aggro Berlin rauskamen. Selbst wenn jemand Rechte überträgt, muss er die mit mir neu klären. Nur weil Aggro Berlin nicht mehr die Rechte an mich auswertet und ihm irgendwas überträgt, muss er die Rechte aber neu einfordern."

Generell stehe Bushido gegenwärtig "mit dem Rücken zur Wand". Die Leute im Vertrieb seien der Angelegenheit "die Dummen". Seit der Trennung von Sony kümmert sich iGroove um diesen Business-Bereich des ersguterjunge-Bosses. Auf die rechtliche Situation habe Fler den Vertrieb aus der Schweiz selbst telefonisch hingewiesen. Das Ganze werde laut Fler "nach hinten losgehen". Sollte Bushido an einer Veröffentlichung festhalten, schickt Fler schon mal vorweg, auf juristischem Weg einzuschreiten.

"Da werde ich auf jeden Fall gegen vorgehen. Alleine aus Prinzip. Für die Fans ist scheiße. [...] Er hat die Rechte nicht, ich hab die Rechte nicht. Ich kann es auch nicht rausbringen ohne ihn. [...] Er hat diesen Move jetzt gemacht - nach zehn Jahren - und da muss man halt mit Anwälten vorgehen und so."

Fler: Neues "CCN" mit Bass Sultan Hengzt?

Nach etlichen erfolgreichen Alben (vor Kurzem ging "Widder" direkt auf die #1) und Releases verfolgt Fler weitere musikalische Ziele. Er möchte sich nicht so sehr mit der Vergangenheit aufhalten.

"Ich blick nach vorne. Ich werde noch neue 'CCNs' machen. Neue Projekte, wo die Leute sagen werden: 'Boah krass, das ist ein Klassiker'. Ich halte doch nicht fest an irgendwelchen Sachen von vor 20 Jahren."

In Anspielung auf den Trademark-Sound von "CCN" ergänzt Fler, dass er noch demonstrieren werde, "wer diese Musik macht". Dabei könnte ihn womöglich Maskulin-Neuzugang Bass Sultan Hengzt unterstützen. Mit einem kräftigen Räuspern schiebt Fler nämlich hinterher: "Vielleicht Hengzt und ich Ende des Jahres?"

Auch erneuert Fler die Ernsthaftigkeit des Friedensangebots, dass er Bushido erst im Februar unterbreitete. Mit einer Reaktion rechnet Fler offenbar nicht mehr. Sein früherer Freund werde seiner Einschätzung nach "niemals die Größe besitzen", auf diesen Vorschlag einzugehen.

Fler unterbreitet Bushido Friedensangebot


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