Wunderliches Knöpfchen und iHearNix 
Auf der Schale des rechten Speakers, unter dem on/off-Schalter, befindet sich eine Mute-Taste. Da die Kopfhörer aber mit Noice Canceling ausgestattet sind, vernimmt man bei Betätigung der Taste eigentlich nur ein Rauschen. Beispielsweise teste ich in der Bahn, ob ich Durchsagen vom Personal verstehe, wenn ich die Kopfhörer auf lasse und die Mute-Taste drücke: ich verstehe logischerweise so gut wie nichts. Ich stelle mir vor, wie ein Schaffner vor mir steht und mich anschreit und ich auf die Taste drücke und nur ein gedämpftes "bloblablu" höre. Auch gefällt mir die Vorstellung, auf offener Straße Menschen, die die Kopfhörer tragen, zu verwirren, in dem ich mich von hinten an sie ran schleiche und die Taste sanft gedrückt halte. Spaß kriegste nicht geschenkt, diese Taste aber wohl. Für wirklich sinnvoll habe ich sie bisher nicht empfunden. 

Sinnvoll ist jedoch das mitgelieferte Mikrofasertuch. Die schwarzen Kopfhörer bestehen äußerlich aus Plastik, was nicht matt daher kommt. Daher sieht man im richtigen Licht auch mal gerne das Staubkorn von vorgestern Abend auf den Dingern. Das ist nicht wild. Die Verarbeitung der Kopfhörer ist aber eben auch geprägt durch das Plastik. Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, die verstellbaren Bügel zu nutzen. Beats by Dre solo , die ich mal mein Eigen nannte, brachen bei mir nach nur 8 Monaten kurz neben dem Gelenk durch. Back on Plastik - ist halt nicht immer die stabilste Lösung. Ich bin aber guter Dinge, dass die Eko Beats nicht derart schlecht verarbeitet sind. 

Im Rahmen der Testwochen fiel mir dann aber was auf, was mich extrem stutzig machte: Zu Besuch bei Freunden wollte ich diese die Kopfhörer ebenfalls testen lassen. Im Gegensatz zu mir besitzen die Herren ein Telefongerät mit einem Apfel drauf. Nachdem die Jungs jeweils das Kabel ins Smartphone gesteckt hatten, wunderten wir uns über den extrem schlechten Sound. Erste Vermutung: Kabel im Nirvana.
Es stellte sich heraus, dass der Anschluss des iPhone s kurioserweise nicht wirklich kompatibel ist. Das Kabel geht da rein, keine Frage. Der Sound, der dann aber rauskommt, ist nicht vergleichbar mit dem eigentlichen. Als die Kopfhörer dann mit einem neueren 4S getestet wurden, war wieder alles ok. Es mag also eher am Apfelprodukt, als an den Eko Beats liegen. Ein kleiner Minuspunkt ist jedoch der Batterie-Verbrauch. Wer, wie ich, verschusselt ist und viel zu tun hat, vergisst auch mal die Kopfhörer auszuschalten. Dann sind die Batterien relativ schnell leer und müssen ersetzt werden, weil die Kopfhörer ohne nicht wirklich funktionieren (es sei denn, du hast ein Fledermausgehör). 

Alles in allem muss ich aber sagen, dass mich die Kopfhörer überzeugt haben. Der Klang ist super, die Verarbeitung soweit solide, der Lieferumfang hervorragend. Wie gesagt, ist das Design eine reine Geschmacksfrage. Und dass die Teile wirklich groß sind, liegt nicht nur am Verhältnis zu meinem recht schmalen Kopf. Design und Größe kann man sich vorher anschauen. Wer ein iPhone besitzt und darüber Musik hören will, kennt die Problematik mit den Kopfhörer-Anschlüssen wahrscheinlich und checkt das im Handel. 

In meiner persönlichen Analyse schlagen die Eko Beats den großen Bruder alleine schon wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses. 

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