Einfach zurücktrollen: Wie Nura mit Rassisten und der AfD umgeht

Nura und Melbeatz haben auf ihre ganz eigene Weise gegen die AfD protestiert und davon ein Video getwittert. Und natürlich dauerte es nicht lange, bis ein AfD-Troll mit einer rassistischen Bemerkung um die Ecke kam. Nura reagierte allerdings gewohnt souverän.

Zunächst posteten Nura und Melbeatz ein Video, in dem es so aussieht, als würden sie versuchen, ein AfD-Wahlplakat abzureißen. Als dann tatsächlich eines am Boden liegt, trampeln sie drauf rum und machen deutlich, was sie von der AfD halten:

Nura on Twitter

Ehrenmann Aktion mit @Melbeatz https://t.co/eyDtlIR5Dy

Das passte einem User allerdings nicht und er fühlte sich dazu berufen, Nura rassistisch zu beleidigen. Die machte einfach auf den rassistischen Tweet aufmerksam, indem sie einen Screenshot postete. Den entsprechenden User verlinkte sie natürlich. Als Melbeatz davon Wind bekam, forderte sie das Internet indirekt zu einem Shitstorm gegen den Hetzer auf:

Melbeatz on Twitter

Ok, wenn der jetzt nicht mies weggeshitstormt wird, dann weiss ich ja auch nicht!! https://t.co/tDx9zjDPfE

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

Naja so behindert die AFD auch ist, wir leben noch immer in einem demokratischem Rechtsstaat und da muss sie sowas wie die AFD aushalten und nicht deren Eigentum zerstören. Aber der Typ der sie beleidigt hat ist genauso dumm. 

Menschen, die das Wort behindert als Schimpfwort nutzen, sollten sich schon mal gar nicht über andere erheben. Das ist unterste Schublade und mehr als dumm.

Schade das man sich mit Gewalt um Aufmerksamkeit bemüht.
Genau bei diesem Vorgehen denkt man dann nach sich eine Partei zu suchen die solche Mentalitäten abschafft. Rechts plärren und sich ständig über unsere Gesetze hinwegsetzen. So was soll dahin wo es herkommt.

was ihr für ein Mist labert. 1. Die Plakate werden von Steuerzahler bezahlt. Also gehören sie nicht der AFD. 2. Wird auch in einer Demokratie rassistische Beleidigungen als Straftat angesehn. und 3. soooolange es Rassisten gibt die Asylheime anzünden (du Hund) , ist sowas wie Plakat abreisen auf jeden unter Todesstrafe zu stellen...pfff...und überhaupt, was macht ihr auf einer Hiphopseite mit so einer Einstellung. Geh mal in deine braune Höhle zurück

Und wir dürfen wieder ein paar AFD Fans hier willkommen heissen...

Bist du Fan vom Miri Clan und stehst drauf wenn Rapper das Judentum verfluchen?
Dann bist du bei HipHop.de richtig.

seid ihr zu blöd um zu raffen das sie kein plakat abgerissen hat . dennoch lacht sie sich über die reaktionen tot

und zum gast :" was macht ihr auf einer Hiphopseite "

dir ist bewusst das rap die hasserfüllteste gewaltätigste menschenverachtenste musikrichtunng ist die es gibt ?
im rap findest du alles nazis islamisten judenhasser ....usw usw

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Jay-Z schließt 350 Millionen-Deal ab

Jay-Z schließt 350 Millionen-Deal ab

Von Renée Diehl am 01.05.2021 - 12:36

Jay-Z scheint die Quarantäne-Zeit nicht nur für seine Familie genutzt zu haben, sondern auch um einige schwerwiegende Business-Entscheidungen zu treffen. Wie TMZ berichtet, hat der Rapper nun eine Mehrheit seines Musik-Streamingdienstes TIDAL in einem 350 Millionen US-Dollar Deal verkauft. Die Anteile gingen an Square Inc., die Firma des Twitter-Mitbegünders Jack Dorsey.

Jay-Zs zweiter Deal innerhalb eines Quartals 

Jay-Z ist bekanntlich schon lange nicht mehr "nur" Rapper, sondern auch Unternehmer innerhalb verschiedener Geschäftsfelder der Musik- und Lifestylebranche. Erst im Februar verkaufte er 50 Prozent der Anteile an seiner Champagner-Marke Armand de Brignac an den Luxus-Konzern LVMH, zu dem auch Moët & Chandan sowie Dom Pérignon gehören. Über den Preis hatten beide Parteien damals geschwiegen.  

Nicht so beim TIDAL-Deal: Bereits im Vorfeld wurde von einer Summe von 297 Millionen US-Dollar für die Anteile am Streaming-Dienst gesprochen. Abgeschlossen wurde der Deal allerdings, laut TMZ, mit einer finalen Summe von 350 Millionen. Dafür erhält Square 80 Prozent der Besitzrechte an TIDAL. Im Gegenzug wird Jay-Z dem Vorstand von Square beitreten, während Roc Nation CEO Desiree Perez beim weiteren Ausbau von TIDAL beteiligt sein wird. Weitere Gesellschafter von TIDAL, darunter Rihanna, Kanye West und Beyoncé, werden ebenfalls an Bord bleiben. 

Große Pläne für TIDAL 

Selbstverständlich handelt es sich beim Verkauf der Mehrheits-Anteile des Streaming-Dienstes auch um einen strategischen Move. So bietet Square der Plattform ausgefeilte Software-Technologien und zahlreiche weitere Ressourcen. Laut Square-CEO Jack Dorsey soll es bei TIDAL weiterhin darum gehen, neue Wege zu finden, Musiker*innen Support zu bieten und zur Kultur beizutragen.

Nach Twitter-Pause: Jay-Z meldet sich mit Millionen-Deal zurück

Nach fast drei Jahren ohne einen einzigen Tweet, meldete sich Jay-Z anlässlich des Millionen-Deals auf Twitter zurück:

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass es bei TIDAL um mehr als nur das Streamen von Musik geht, und sechs Jahre später ist es eine Plattform geblieben, die Künstler an jedem Punkt ihrer Karriere unterstützt. Künstler verdienen bessere Werkzeuge, um sie auf ihrer kreativen Reise zu unterstützen."

Damit untermauert er Dorseys Aussage, TIDAL weiterhin in Richtung Artist-Support ausbauen zu wollen. In zwei weiteren Tweets gibt er sein künftiges Mitwirken im Vorstand von Square bekannt und sichert Dorsey seine Unterstützung und sein Vertrauen in ihn und das Unternehmen zu. Er bezeichnet den Deal sogar als "Gamechanger".


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!