Eine Woche mit 1UP: Neuer Trailer der Graffiti-Crew online

Die 1UP Crew lässt wieder mal sämtliche Kinnladen runterklappen: Es gibt einen neuen Trailer, der sich um das Graffiti-Kollektiv dreht. "One week with 1UP" ist aber kein Film, sondern ein Buch. Und zwar ein ganz Besonderes: Die 75-jährige Fotojournalistin Martha Cooper hat die Writer eine Woche lang bei ihren waghalsigen Aktionen begleitet.

Wer sich ein kleines bisschen mit Hiphop und Graffiti beschäftigt, stößt unweigerlich auf die Arbeit Martha Coopers. Der Frau verdanken wir nicht nur den mittlerweile legendären Klassiker "Subway Art", sondern auch die ersten Foto-Dokumentationen eines kuriosen Phänomens, das später als Breakdance berühmt werden sollte.

Dass die Grand Dame der Graffiti-Fotografie immer noch Lust und Energie hat, beweist ihr neues Buch "One week with 1UP". Es ist in Zusammenarbeit mit 1UP und Ninja K. entstanden und soll nächste Woche in Berlin veröffentlicht werden.

1UP CREW

ONE WEEK WITH 1UP! We made a new book together with @marthacoopergram & @ninjakpix It will be released next week in Berlin. Stay tuned! Trailer out now on YT! #MarthaCooper #NinjaK #1up...

Die 030 übernimmt Athen: 1UP veröffentlichen die ersten Graffiti Olympics [Video]

Gemeinsam mit zahlreichen befreundeten Writern – unter anderem ÜF und die Berlin Kidz – haben die Berliner in Athen den Drohnenflug des Jahres aufgenommen...

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Brief aus Moria: Rocco und seine Brüder wenden sich per Wholecar an die EU

Brief aus Moria: Rocco und seine Brüder wenden sich per Wholecar an die EU

Von Michael Rubach am 12.10.2020 - 16:22

Das Berliner Künstlerkollektiv Rocco und seine Brüder lässt häufiger mit klugen Aktionen aufhorchen. Was die Gruppe von Europas Umgang mit Geflüchteten hält, haben sie neulich auf einem Zug deutlich gemacht. "A letter from Moria to Brussels" ging als Wholecar an diejenigen, die über Leben und Tod an den europäischen Außengrenzen entscheiden.

Rocco und seine Brüder: Wholecar für mehr Menschlichkeit

Eine Kinderstimme verliest in einem Video auf Instagram einen Brief, der auf einen Zugwagon geschrieben wurde. Die Botschaft geht direkt an die derzeitige Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Aus der Perspektive eines Kindes wird die menschenunwürdige Situation in einem Camp wie Moria beschrieben.

"Hallo Frau Ursula, hallo Europa.

Mein Name ist Tifl Saghir. Um dem Krieg und den bösen Menschen zu entkommen, nahm mich meine Mutter mit auf eine sehr lange Reise. Sie sagte, es werde in Europa besser sein. Aber wir müssen in einem Lager mit einem großen Zaun bleiben. Ich bin so hungrig und wir können nicht nach draußen gehen und meine Mutter ist krank. Meine Freundin Amira darf zu dir gehen. Aber ich bin nicht. Sie sagten, ich kann nicht kommen, weil ich eine lebende Mutter habe. Jetzt brannte unser  nieder. Wir haben nichts mehr übrig. Das ist keine Gerechtigkeit …

Dein Tifl"

Das Auffanglager Moria auf der griechischen Insel Lesbos steht stellvertretend für die verfehlte Politik der Europäischen Union. Anfang September wurde das Lager bei einem Brand fast vollständig zerstört. Deutschland hat inzwischen zugestimmt, circa 1.500 Geflüchtete aufzunehmen. Darauf, dass die EU theoretisch ausreichend Kapazitäten besitzt, um die mitunter traumatisierten Menschen aus solchen oftmals überfüllten Lagern zu evakuieren, weisen auch Rocco und seine Brüder mit dem Hashtag #wehavespace hin.


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