"Es tut mir so leid": Ed Sheeran beginnt Konzert mit Entschuldigung
Ed Sheeran

Ed Sheeran hat gestern seine "Loop"-Tour alleine fortgesetzt, nachdem erst Macklemore als Vorgruppe ausgeschlossen und daraufhin alle anderen Support Acts ausgestiegen waren. Das Konzert in Philadelphia eröffnet er mit einem Statement, in dem er sich bei seinen Fans dafür entschuldigt, in den vergangenen Tagen Fehler gemacht zu haben.

Tour-Fortsetzung ohne Voracts: Ed Sheeran entschuldigt sich mit Statement

Zu Beginn des Auftritts erklärt Ed Sheeran, dass er eigentlich nie ein "aktivistischer Künstler" sein wollte, die letzten Wochen ihn jedoch "in die Mitte einer wichtigen und hitzigen Debatte über Meinungsfreiheit und das komplexeste politische Thema der Welt" katapultiert hätte.

"Ich musste schwierige Entscheidungen treffen – und ich mache Fehler – und das tut mir so, so leid."

Außerdem wolle er klarstellen, wie er zu der Lage in Palästina und Israel stehe. Diesbezüglich bezieht er sich auf den Angriff der Hamas auf das Nova Music Festival vom 7. Oktober 2023, den er als "schrecklich" bezeichnet. Gleichzeitig sei das, was aktuell in Gaza passiere, "katastrophal, ungerechtfertigt und unverhältnismäßig", so Ed Sheeran.

"Das Ausmaß der Zerstörung und der Verlust von Menschenleben - insbesondere von Kindern - haben mir das Herz gebrochen, und diese systematische Ungerechtigkeit, die wir derzeit im Westjordanland erleben, darf nicht ignoriert werden."

Ed Sheeran hat sein gesamtes Statement bei Instagram hochgeladen, die Kommentare sind jedoch deaktiviert. In den sozialen Medien wird natürlich trotzdem diskutiert. Dort kritisieren einige, dass der 35-Jährige das Statement augenscheinlich von einem Teleprompter abliest. Andere wiederum verteidigen dies als ganz normal, wenn man vor so einer Crowd sprechen soll und keinen Teil vergessen will.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ed Sheerans "Loop"-Tour hatte sich in den letzten Tagen zu einem Debakel entwickelt, nachdem der britische Sänger seinen Voract Macklemore nach zwei Shows von der Tour geworfen hatte. Weil dieser sich während der Auftritte zum Krieg in Palästina geäußert und "Free Palestine" gerufen hatte, übten Stadionbesitzer wie Robert Kraft Druck aus und kündigten an, die Shows nicht bei sich stattfinden zu lassen, sollte Macklemore weiterhin Teil der Entourage sein. Macklemores Rauswurf sorgte dafür, dass alle anderen Support Acts die Tour aus Solidarität ebenfalls verließen.

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