Drogenbesitz & Beleidigung: Gzuz muss 75.000 € zahlen

Gegen Gzuz wurde ein Strafbefehl in Höhe von 75.000 Euro erlassen, nachdem die Polizei den 187er Anfang des letzten Jahres mit Drogen erwischt und er daraufhin die Beamten beleidigt hatte. Die Staatsanwaltschaft bestätigt gegenüber der Bild Zeitung, dass dieser bereits rechtskräftig ist.

Geldstrafe gegen Gzuz verhängt

In der Nacht auf den 24. März 2025 wurde Gzuz auf der Hamburger Reeperbahn von der Polizei kontrolliert. Dabei stellten die Beamten ein Röhrchen mit weißem Pulver sicher – augenscheinlich Kokain. Der ganze Vorfall wurde - natürlich - von Umstehenden gefilmt und im Netz veröffentlicht. Gzuz soll darüber hinaus zu einem der Polizisten "Halt die Fresse" gesagt haben, das ist in ebenjenem Video aber nicht zu sehen.

Für den unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln sowie die Beleidigung gegenüber dem Beamten gibt es nun eine Geldstrafe in Höhe von 75.000 Euro. Der Strafbefehl soll bereits am 08. Dezember des letzten Jahres erlassen worden und seit dem 30. Dezember rechtskräftig sein, so die Staatsanwaltschaft. Gzuz habe das Ganze akzeptiert, um einen öffentlichen Gerichtsprozess zu vermeiden.

Der "Scherbenhaus"-Rapper, der bis in den Herbst 2023 noch hinter Gittern saß, war zum Zeitpunkt der Kontrolle noch auf Bewährung. Die soll NDR-Recherchen zufolge über insgesamt drei Jahre andauern, in denen sich Gzuz nichts zuschulde kommen lassen darf. Theoretisch hätte ihm für die Vergehen also sogar eine erneute Haftstrafe drohen können. Das hatte die Hamburger Staatsanwaltschaft zumindest laut der Bild prüfen wollen.

Musikalisch war es um den Jahreswechsel recht ruhig um den Hamburger geworden. Sein letztes offizielles Release liegt rund vier Monate in der Vergangenheit; die Tream-Kollabo "Apres Ski":

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